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  1. Fridays for future # 41
    skaergarden
    Das ist mir zu dünn gewesen, was die BZ über die Thesen des Forschers und Politikwissenschaftlers Lomborg geschrieben hat.

    Auf capital.de ist noch ein im Mai mit Lomborg geführtes Interview abrufbar.

    https://www.capital.de/wirtschaft-po...e_onepage=true

  2. Fridays for future # 42
    skaergarden
    Weltweit tätige Klimaforscher fordern, dass zur Rettung des Klimas sofort etwas getan werden muss. Nun kommt ein Bjørn Lomborg daher und kritisiert die derzeitige Politik gegen den Klimawandel scharf.
    Endlich mal jemand, der uns darüber aufklärt, wie man dem Klimawandel sinnvoll entgegenwirken könnte, ohne dass wir zu Vegetariern mutieren und, falls überhaupt, nur E-Autos fahren sollten?

    Wer ist dieser Bjørn Lomborg überhaupt und welche bzw. wessen Ziele verfolgt er?
    Um diese Frage zu beantworten, lohnt es sich, die deutsche wie auch die englische Version von Wikipedia zu lesen.

    Der dänische Politikwissenschaftler Bjørn Lomborg ist Gründer des Thinktank, das Copenhagen Consenus Center, das 2006 in Kopenhagen gegründet und von der dänischen Regierung mit Lomborg als Direktor finanziert wurde. Zu seinen Unterstützern zählten außerdem die EU und die Carlsberg-Gruppe (viertgrößte dänische Brauereikonzern der Welt). Im Jahr 2012 zog Dänemark seine Mittel zurück und das Zentrum stand kurz vor der Schließung.

    Lomborg verließ das Land und gründete das Zentrum als gemeinnützige US-Organisation Sitz in Lowell, Massachusetts, neu. Dort existiert lediglich eine Briefkastenfirma und es ist nicht nachvollziehbar, von wo aus diese Organisation tatsächlich operiert.

    Dieses Hintergrundwissen über die Person Lomberg erklärt seine rein auf ökonomischer Basis beruhende Kritik an der aktuellen Klimapolitik und das Hantieren mit nicht näher bezeichneten Studien und Zahlen.

    Seine Thesen und "Vorschläge" sind manchmal global und manchmal auf Deutschland ausgerichtet:

    Billigere Nahrungsmittel, Bildung und Gesundheitspolitik
    Mehr Menschen aus der Armut holen, etwa durch bessere Bildung oder Freihandel

    Es gibt Freihandelsabkommen mit afrikanischen Staaten. Möchte Herr Lomborg noch mehr davon?
    https://www.euractiv.de/section/entw...rika-in-kraft/

    Auch der Wille der afrikanischen Staaten, ein Pondont zur EU zu installieren, ist zwar da, es gibt aber noch einige Hindernisse zu bewältigen.
    https://m.tagesspiegel.de/politik/fr....google.com%2F

    Aber solche Bestrebungen passen Lomborg und seinen handverlesenen Ökonomen sicherlich nicht ins Konzept. Herr Lomborg, lesen Sie mal folgenden Artikel.

    https://www.deutschlandfunkkultur.de...icle_id=414151

    Mehr Geld in die Erforschung grüner Energien und ihre Entwicklung stecken.

    Lomborg gibt an, dass weltweit nur 15 Milliarden Euro investiert würden. Das wäre wirklich verdammt wenig.
    Nach Angaben des wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestags beliefen sich die Ausgaben des Bundes in den Bereichen Energie- und Klimaforschung zur Vermeidung von CO2-Emissionen als Beitrag zum Klimaschutz in 2016 auf 15.801,9 Millionen Euro.

    Hat Herr Lomborg bei der Zuordnung der Summe global mit Deutschland verwechselt?

    Deutschland hätte seine Kernkraftwerke behalten sollen und es wäre sinnvoll gewesen, von Kohle zu Erdgas überzugehen. Das wäre viel billiger gewesen.

    Deutschland hat nur noch sieben AKW in Betrieb, die drei ältesten sind 1985, die übrigen AKW sind zwischen 1986 und 1989 ans Netz gegangen. Ursprünglich wurden die AKW für 30 Jahre Laufzeit gebaut, tatsächlich werden alle AKW über 30 Jahre in Betrieb bleiben.

    Es müssten neue AKW gebaut werden, das zurzeit im Bau befindliche AKW in England wird gut 21 Milliarden Euro kosten und 7% des Strombedarfs decken. Hinzu kämen die Kosten für die Endlagerung des Atommülls. Rechnen Sie mal nach, Herr Lomborg.

    Die CO2-Reduktion wird vorangetrieben, bevor alternative Energiequellen die effektiv ersetzen und mit ihnen konkurrieren können. Es ist höchste Zeit damit aufzuhören.

    Atomstrom wie auch Kohlestrom wären nie konkurrenzfähig gewesen, deswegen wurde deren Erzeugung auch subventioniert.

    Die deutsche Energiewende ist ein gutes Beispiel. Die CO2-Emissionen sind in den vergangenen zehn Jahren mehr oder weniger gleich geblieben.....

    Mehr oder weniger gleich geblieben..... immerhin, obwohl die deutsche Wirtschaft seit 2009 das neunte Jahr in Folge gewachsen ist.

    Es ist richtig, dass die Steigerung des Anteils an E-Autos von heute weltweit 2 Mill. Autos auf 300 Mill. in 2040 wenig ist und nicht viel bringen wird. Aber zu schlussfolgern, dass

    Die daraus resultierende Reduktion der globalen Emissionen wird bei weniger als einem Prozent liegen. Der Grund: Die Autos bekommen ja immer noch die Hälfte ihres Stroms aus fossilen Energien. Außerdem wird Öl durch den Wandel günstiger werden und einfach anderswo eingesetzt.

    ist schon hanebüchen. Lomborg nimmt den Status Quo an und überträgt ihn auf 2040. Und zum Schluss die Antwort auf eine unmissverständlich gestellte Frage:

    Gibt es aus Ihrer Sicht ein Land, das seine Ressourcen besonders effizient einsetzt, um die großen Probleme zu lösen?

    Viele Staaten reagieren durchaus klug auf viele der großen Herausforderungen. Die meisten reichen Ländern geben ungefähr 8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Gesundheit aus und erzielen damit sehr gute Ergebnisse.
    Einige Themen aber werden sehr emotional diskutiert, weshalb die Ausgaben auch nicht effizient eingesetzt werden. Dazu gehört das Klima. Das ist wichtig, weil es so viele Dinge gibt, die wir angehen müssen. Und weil es uns bisher nicht gelingt, sie so effizient wie möglich anzugehen. Das gilt vor allem für die Entwicklungspolitik. In den OECD-Staaten geht ein Viertel der Gelder für die Entwicklungshilfe in Klima-Maßnahmen. Man könnte damit viel bessere Dinge anfangen.


    Frage:
    Gibt es aus Ihrer Sicht ein Land, das seine Ressourcen besonders effizient einsetzt, um die großen Probleme zu lösen?

  3. Fridays for future # 43
    skaergarden
    „Der Klimaschutz wird Geld kosten" sagte unsere BK vorgestern in ihrer Regierungserklärung vor dem Parlament im Bundestag, "dieses Geld ist gut eingesetzt".

    Nun sollte der Bürger nicht davon ausgehen, dass dieses gut eingesetzte Geld nur für konkrete Klimaschutzmaßnahmen vorgesehen ist, denn es wird auch mehr Personal benötigt. So hat z.B. hat das Bundeskanzleramt inzwischen 750 Mitarbeiter (2017 waren es 650), für die ein mindestens 460 Millionen Euro teurer Neubau errichtet werden soll. (lt. Wikipedia) Hinzu kommt der erhöhte Personalbedarf in den Ministerien usw.

    Und trotz dieser vielen, hochqualifizierten Mitarbeiter unter den Zehntausenden für die Ministerien Tätigen werden Berater hinzugezogen - man denke nur an die Ausgaben von Uschi - die gegen eine entsprechende Vergütung gerne tätig werden.

    Anlässlich der 46. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit am 26. Juni 2019 hat der Physiker Dr. Björn Peters, Inhaber eines Forschungs- und Beratungsinstitut für Energie-, Rohstoffwirtschaft sowie Energiepolitik, einen "Beitrag zur Expertenanhörung für eben diesen Ausschuss verfasst.

    In seinen Ausführungen kritisiert der Physiker Dr. Björn Peters u.a. die bisher getroffenen Entscheidungen zur Abwendung des Klimawandels: Zitat

    "So ersetzen die durch das EEG geförderten Stromerzeugungstechniken gerade einmal drei Prozent des Primärenergieverbrauchs, obwohl über die Gesamtdauer der bereits zugesagten Vergütungsperioden bis 2035 volkswirtschaftliche Kosten von ca. 500 Milliarden Euro anfallen."

    Der Beitrag zur Expertenanhörung von Dr. Björn Peters ist als PDF abrufbar.

    https://www.bundestag.de/ausschuesse...ung-sdg-648050

    Dieser Physiker weist auch darauf hin, dass wesentliche physikalische und chemische Einflussfaktoren auf das Klima immer noch so gut wie unbekannt sind und dadurch die Klimamodelle vergangene Witterung nicht reproduzieren können. Zu diesen zählen die Sonnenaktivität, Vulkanausbrüche und die Ausrichtung der Erdbahn.

    Er sieht sich auch nicht in der Lage, voraussagen zu können, wie unsere Erde auf eine wahrscheinliche Verdoppelung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre im Verhältnis zum vorindustriellen Niveau reagieren wird.
    Seiner Ansicht nach kann das auch sonst niemand mit den heute zur Verfügung stehenden Mitteln in der Atmosphärenphysik sagen.

    Da wollten oder konnten die Journalisten unserer Qualitätsmedien ihrer Aufgabe nicht gerecht werden, die Öffentlichkeit darüber zu informieren? Oder ist Dr. Björn Peters gar ein verkappter Leugner des Klimawandels?

    Mitnichten, denn auch die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), eine Forschungseinrichtung des BMBWF (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung) der Regierung Österreichs lässt seine Bürger wissen:

    "Trotz der zunehmenden Komplexität der globalen Klimamodelle werden zahlreiche Prozesse noch nicht explizit modelliert werden. Gründe sind die fehlende räumlich-zeitliche Auflösung oder aber auch, dass viele Prozesse und Wechselwirkungen noch unzureichend erforscht sind (z.B. Wechselwirkung von Feuchtigkeit, Aerosolen und Wolken). Zum Teil werden diese Prozesse parametrisiert (d.h. physikalische Zusammenhänge unbekannter zu bekannten Größen festgeschrieben), manche Prozesse bleiben aber derzeit auch gänzlich unberücksichtigt".
    http://https://www.zamg.ac.at/cms/de...e-klimamodelle

    Eine Schwäche der Klimamodelle ist nach ZAMG der Unsicherheitsfaktor in der Abschätzung der Verweildauer der Treibhausgase in der Atmosphäre. Speziell beim Kohlendioxid gibt es große Unterschiede, die Annahmen schwanken zwischen 15 und 200 Jahren.

    Für die deutsche Bevölkerung hingegen - für mehr als jeden vierten Deutschen (26%) - gehört der Klimawandel inzwischen sogar zu den besorgniserregendsten Themen im eigenen Land. Das ist das Ergebnis der Langzeitstudie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos, die monatlich in 28 Ländern durchgeführt wird, veröffentlicht im August.

    Und eine Versicherung dagegen gibt es auch nicht.

    "Die Gesetzmäßigkeiten des Klimas, seine Komponenten, Prozesse und Einflussfaktoren sowie seine mögliche künftige Entwicklung sind Forschungsgegenstand der Klimatologie. Als interdisziplinär geprägte Wissenschaft kooperiert die Klimatologie unter anderem mit Fachgebieten wie der Physik, Meteorologie, Geographie, Geologie und Ozeanographie und verwendet zum Teil deren Methoden beziehungsweise Nachweisverfahren."

    https://de.wikipedia.org/wiki/Klima

    Wurden denn in den Berichten des Weltklimarates die gewonnenen Erkenntnisse der interdisziplinären Wissenschaften jemals berücksichtigt?

    Zu welchen Ergebnissen sind denn bspw. die Geologen gekommen?

    Um diese Frage beantworten zu können, ist es einfacher, direkt nach einem Geologen zu suchen, der sich mit den Fragen des Klimawandels beschäftigt hat.

    Ein Beitrag von Dr. Alfons Baier, Lehrstuhl für Angewandte Geologie an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, ist sehr aufschlussreich und nicht frei von Kritik an den allgemein durch unsere Politiker und Medien publizierten Klimaszenarien.

    Von Wolkenschichten, Wärmespeichern und Vulkanen (einige Aspekte zur "Klimakatastrophe")

    http://www.angewandte-geologie.geol.....de/klima1.htm

    Absolut interessant und lesenswert.

  4. Fridays for future # 44
    skaergarden
    In einem in 2018 von der Basler Zeitung geführtem Interview stellt sich der Ozeanograph Nils-Axel Mörner - ein Schwede - gegen den Weltklimarat und die Warnungen vor versinkenden Inseln.

    Dass 97 Prozent der Klimaforscher überzeugt sein sollen, dass die Erderwärmung menschengemacht ist, hält Mörner für Unsinn, denn diese Zahl würde auf unseriösen Umfragen beruhen. Tatsächlich lehnte die Mehrheit die Behauptungen des Weltklimarates ab. Und diejenigen, die zu fast 100% mit dem Klimarat übereinstimmen, sind finanziell von demselben abhängig.

    https://m.bazonline.ch/articles/29438610

    Zur Erinnerung: Der Anstoß zur Gründung des Weltklimarates (IPCC) kam von politischer Seite, und was letztendlich in der für Politiker angefertigten Zusammenfassung steht, entscheiden nicht allein die Wissenschaftler. Kein Wunder also, dass Uno-Forscher keine großen Klimaberichte mehr verfassen wollen, weil sie diese für verzichtbar, uninteressant und ineffizient halten.

    "Den Inhalt sollten wir zusammen mit Regierungsvertretern sehr genau überlegen", meint der
    Ozeanograf und Klimaforscher Jochem Marotzke.

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/...-a-967146.html

    Marotzke meint damit, dass die geleistete Vorarbeit der Forscher, die Grundlage für eine gut 30 Seiten starke Zusammenfassung des Berichtes (der mal 1000 oder auch mal 2000 Seiten umfassen kann) des Klimarates für die Politik sein soll, vergeudeter Zeitaufwand ist, wenn Regierungsvertreter anschließend den Inhalt dieser Zusammenfassung mitbestimmen wollen und auf Korrekturen bestehen.

    Über den Einfluss der Politik auf den Klimarat berichtete "der Spiegel" schon 2007, als nämlich die Regierungen in Washington und Tokio kein Interesse daran hatten, dass Sturmkatastrophen mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht werden. Die innenpolitischen Folgen könnten beträchtlich sein, argumentierten sie.

    In 2013 beharrten dann die Ministerialen in Deutschland gegen den Widerstand vieler Forscher darauf, die Warnung (im 5. Sachstandsbericht) vor dem Klimawandel nicht mit einer Diskussion über das Ausbleiben der Erwärmung in den letzten 15 Jahren zu verwässern. Andernfalls schwinde der Rückhalt, eine strenge Klimapolitik fortzuführen. "Die Klimapolitik benötigt das Element der Furcht", gibt der Grüne Ott offen zu, "sonst würde sich kein Politiker mehr des Themas annehmen."

    "Die Forscher hatten nämlich das Problem, dass ihre Klimamodelle eigentlich das plötzliche Abknicken der Temperaturkurve über die letzten 15 Jahre hätten vorhersehen müssen. Nachträgliche Erklärungen, warum es nun schon so lange nicht mehr wärmer wird, wecken daher Zweifel, wie zuverlässig die Prognosen wirklich sind".

    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-113750868.html

    Einer Umfrage zufolge sorgten sich in 2017 drei Prozent der Deutschen um das Klima, im Ranking der Umfrage über Probleme, die ihrer Meinung nach in den nächsten 20 Jahren die Bevölkerung und Politik bewegen werden, landete das Klimaproblem auf dem zehnten Rang.

    Je nachdem, wie präsent der Klimawandel in den Medien ist und wie darüber berichtet wird, nehmen die Deutschen den Klimawandel mehr oder weniger bedrohlich wahr. Wie rasant ein Umschwung sein kann, darüber berichtete der Tagesspiegel im April d. J.

    "26 Prozent nennen das Themenfeld Umwelt/Energiewende in der jüngsten Umfrage als eines der beiden „wichtigsten Probleme“. Der Problemkreis Migration liegt mit 27 Prozent Nennung nur noch hauchdünn auf Platz eins. Der Aufstieg ist rasant: Anfang des Jahres bezeichneten zehn Prozent Umwelt und Energiewende als eines der Hauptprobleme".

    https://m.tagesspiegel.de/wirtschaft....google.com%2F

    Wenn Journalisten nichts anderes tun, als das, was ich in diesem Forum getan haben, nämlich auf die Unsicherheiten in der Forschung hinzuweisen, wobei die Journalisten in ihren Artikeln auch Experten zu Wort kommen ließen, die sich kritisch mit den Thesen des Weltklimarates IPCC auseinandersetzten, bleibt das nicht ohne Konsequenzen für sie.

    Das Umweltbundesamt hatte dann in seiner Broschüre „Und sie erwärmt sich doch“ im Jahr 2013 die beiden Journalisten neben anderen als „Klimawandelskeptiker“ gebrandmarkt. Die Journalisten hatten gegen diese Klassifizierung in der Broschüre geklagt und den Stopp ihrer Weiterverbreitung gefordert, sowohl vor dem Verwaltungsgericht Halle als auch vor dem OVG sind sie mit ihrer Klage gescheitert.

    https://www.welt.de/politik/deutschl...imawandel.html

  5. Fridays for future # 45
    skaergarden
    Jetzt, kurz bevor wir erfahren werden, was das Klimakabinett als Maßnahmen gegen den Klimawandel ausgebrütet hat, lassen die Medien Kritiker und Skeptiker zu Wort kommen.

    Die Welt sagt uns endlich "Die Wahrheit über Schwedens erfolgreiche Klima-Steuer"

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...sein-kann.html

    Der Spiegel hat ein Interview mit dem Klimaforscher Niklas Höhne geführt. "Deutschlands Klimaziele sind total veraltet" und stellt sowohl die Zahlen als auch die Ziele infrage.

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/...a-1287331.html

    Die Zeit titelt:
    Diese Subventionen schaden dem Klima
    Die Bundesregierung berät über ein neues Klimaschutzpaket – und fördert umweltschädliches Verhalten mit Millionenbeträgen. Welche Beihilfen besonders klimaschädlich sind

    https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-...teuergeschenke

    Der Initiator der Initiative "EINFACH JETZT MACHEN" hat Prof. Dr. Stefan Rahmstorf, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, zitiert, der im September 2017 sagte:

    „Uns bleiben noch 3 Jahre, um unser Klima zu stabilisieren. In 3 Jahren müssen wir spätestens den Emissionsgipfel überschritten haben, wenn wir noch eine Chance haben wollen, den Temperaturanstieg deutlich unter 2 Grad zu stoppen.“

    https://einfach-jetzt-machen.de/

    Wir werden es nächstes Jahr wissen.

    Hoffentlich finden die Mitglieder des Klimakabinetts zu einem sinnvollen Konsens.

  6. Fridays for future # 46
    Aline
    Sinnvoller Konsens?? Deutschland verwandelt sich mit Riesenschritten in eine Republik Absurdistan.
    Wenn ich Zeilen lese wie „Uns bleiben noch 3 Jahre, um unser Klima zu stabilisieren.....“ oder sogar Schlagzeilen wie „ Die Menschheit verliert die Kontrolle über den Zustand der Erde“ (Spiegel), dann muß die globale Verblödung schon weiter fortgeschritten sein als ich dachte.

    Ich vermute, dass es der Natur vermutlich schnurzegal ist, ob die Gattung Mensch mit den Lebensbedingungen, die sie selbst erschaffen haben, klar kommt oder nicht. Und ja, die Erde/das Klima verändert sich, aber das tut sie/es schon seit 4,5 Milliarden Jahren und Kontrolle darüber hat die Menschheit noch nie gehabt. Wie vermessen muß man sein, so etwas zu behaupten .


    Und jetzt kommt unsere neue Heldin, die liebe kleine Greta (O-Ton: ich gehe nicht mehr in die Schule, weil wir keine Zukunft haben – geiler Satz, den sollte jeder Angestellte/Arbeiter ab morgen auch seinem Chef sagen ) und verkündet uns mit ihren weisen 16 Jahren, dass die Welt in Kürze untergehen wird, wenn wir jetzt nicht fürs CO2 bezahlen und den Handel mit CO2-Zertifikaten betreiben. Oh ja, ein Klima, welches man umwandeln kann, wenn man nur genug dafür bezahlt, wie kirre ist das denn. Wir retten den Planeten, Greta an vorderster Front und dahinter all die Friday-for-Future Kids, die Politiker und vor allem die Wissenschaftler, die sich mit Aussicht auf Fördergelder für keine Schwachsinnsäußerung zu schade sind.

    Ja, es gibt auf dieser Erde viele Dinge zu tun und zu retten, mit CO2 hat aber das wenigste zu tun. Ich schlage vor, dass die am morgigen Freitag (Weltklimatag) demonstrierenden Jugendlichen und Wissenschaftler und Gewerkschaftler, etc. als erstes alle ihre smartphones, ihre Laptops etc. zum Händler zurückbringen, denn erstens wird dann der Kopf wieder klar, um selbständig denken zu können, und zweitens:

    https://www.monda-magazin.de/leben/k...e-kongo-kobalt

    und drittens sollten sich morgen alle Politiker, die medienwirksam mitlatschen werden, vor laufenden Kameras verpflichten, als ersten Schritt dafür zu sorgen (in absehbarer Zeit, am besten vor dem prophezeiten Weltuntergang), dass jeder Ort, jedes Dorf in Deutschland wieder einen gut getakteten Bahnanschluss oder gute Busverbindungen bekommt. Und DANACH reden wir von E-Auto, Inlandsflügen etc.

  7. Fridays for future # 47
    leffti
    @Aline, du hast dieselbe Meinung, wie ich!
    Zurzeit kann ich erleben, wie die Schweden mit Plastikmüll umgehen, bei Coop & Co wird man regelrecht überschwemmt! Verpacktes Gemüse und an den Kassen Plastiktüten ohne Ende. Über die vielen Drecksschleudern auf den Straßen, brauchen wir gar nicht zu reden.

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