1. Fridays for future # 41
    skaergarden
    Das ist mir zu dünn gewesen, was die BZ über die Thesen des Forschers und Politikwissenschaftlers Lomborg geschrieben hat.

    Auf capital.de ist noch ein im Mai mit Lomborg geführtes Interview abrufbar.

    https://www.capital.de/wirtschaft-po...e_onepage=true

  2. Fridays for future # 42
    skaergarden
    Weltweit tätige Klimaforscher fordern, dass zur Rettung des Klimas sofort etwas getan werden muss. Nun kommt ein Bjørn Lomborg daher und kritisiert die derzeitige Politik gegen den Klimawandel scharf.
    Endlich mal jemand, der uns darüber aufklärt, wie man dem Klimawandel sinnvoll entgegenwirken könnte, ohne dass wir zu Vegetariern mutieren und, falls überhaupt, nur E-Autos fahren sollten?

    Wer ist dieser Bjørn Lomborg überhaupt und welche bzw. wessen Ziele verfolgt er?
    Um diese Frage zu beantworten, lohnt es sich, die deutsche wie auch die englische Version von Wikipedia zu lesen.

    Der dänische Politikwissenschaftler Bjørn Lomborg ist Gründer des Thinktank, das Copenhagen Consenus Center, das 2006 in Kopenhagen gegründet und von der dänischen Regierung mit Lomborg als Direktor finanziert wurde. Zu seinen Unterstützern zählten außerdem die EU und die Carlsberg-Gruppe (viertgrößte dänische Brauereikonzern der Welt). Im Jahr 2012 zog Dänemark seine Mittel zurück und das Zentrum stand kurz vor der Schließung.

    Lomborg verließ das Land und gründete das Zentrum als gemeinnützige US-Organisation Sitz in Lowell, Massachusetts, neu. Dort existiert lediglich eine Briefkastenfirma und es ist nicht nachvollziehbar, von wo aus diese Organisation tatsächlich operiert.

    Dieses Hintergrundwissen über die Person Lomberg erklärt seine rein auf ökonomischer Basis beruhende Kritik an der aktuellen Klimapolitik und das Hantieren mit nicht näher bezeichneten Studien und Zahlen.

    Seine Thesen und "Vorschläge" sind manchmal global und manchmal auf Deutschland ausgerichtet:

    Billigere Nahrungsmittel, Bildung und Gesundheitspolitik
    Mehr Menschen aus der Armut holen, etwa durch bessere Bildung oder Freihandel

    Es gibt Freihandelsabkommen mit afrikanischen Staaten. Möchte Herr Lomborg noch mehr davon?
    https://www.euractiv.de/section/entw...rika-in-kraft/

    Auch der Wille der afrikanischen Staaten, ein Pondont zur EU zu installieren, ist zwar da, es gibt aber noch einige Hindernisse zu bewältigen.
    https://m.tagesspiegel.de/politik/fr....google.com%2F

    Aber solche Bestrebungen passen Lomborg und seinen handverlesenen Ökonomen sicherlich nicht ins Konzept. Herr Lomborg, lesen Sie mal folgenden Artikel.

    https://www.deutschlandfunkkultur.de...icle_id=414151

    Mehr Geld in die Erforschung grüner Energien und ihre Entwicklung stecken.

    Lomborg gibt an, dass weltweit nur 15 Milliarden Euro investiert würden. Das wäre wirklich verdammt wenig.
    Nach Angaben des wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestags beliefen sich die Ausgaben des Bundes in den Bereichen Energie- und Klimaforschung zur Vermeidung von CO2-Emissionen als Beitrag zum Klimaschutz in 2016 auf 15.801,9 Millionen Euro.

    Hat Herr Lomborg bei der Zuordnung der Summe global mit Deutschland verwechselt?

    Deutschland hätte seine Kernkraftwerke behalten sollen und es wäre sinnvoll gewesen, von Kohle zu Erdgas überzugehen. Das wäre viel billiger gewesen.

    Deutschland hat nur noch sieben AKW in Betrieb, die drei ältesten sind 1985, die übrigen AKW sind zwischen 1986 und 1989 ans Netz gegangen. Ursprünglich wurden die AKW für 30 Jahre Laufzeit gebaut, tatsächlich werden alle AKW über 30 Jahre in Betrieb bleiben.

    Es müssten neue AKW gebaut werden, das zurzeit im Bau befindliche AKW in England wird gut 21 Milliarden Euro kosten und 7% des Strombedarfs decken. Hinzu kämen die Kosten für die Endlagerung des Atommülls. Rechnen Sie mal nach, Herr Lomborg.

    Die CO2-Reduktion wird vorangetrieben, bevor alternative Energiequellen die effektiv ersetzen und mit ihnen konkurrieren können. Es ist höchste Zeit damit aufzuhören.

    Atomstrom wie auch Kohlestrom wären nie konkurrenzfähig gewesen, deswegen wurde deren Erzeugung auch subventioniert.

    Die deutsche Energiewende ist ein gutes Beispiel. Die CO2-Emissionen sind in den vergangenen zehn Jahren mehr oder weniger gleich geblieben.....

    Mehr oder weniger gleich geblieben..... immerhin, obwohl die deutsche Wirtschaft seit 2009 das neunte Jahr in Folge gewachsen ist.

    Es ist richtig, dass die Steigerung des Anteils an E-Autos von heute weltweit 2 Mill. Autos auf 300 Mill. in 2040 wenig ist und nicht viel bringen wird. Aber zu schlussfolgern, dass

    Die daraus resultierende Reduktion der globalen Emissionen wird bei weniger als einem Prozent liegen. Der Grund: Die Autos bekommen ja immer noch die Hälfte ihres Stroms aus fossilen Energien. Außerdem wird Öl durch den Wandel günstiger werden und einfach anderswo eingesetzt.

    ist schon hanebüchen. Lomborg nimmt den Status Quo an und überträgt ihn auf 2040. Und zum Schluss die Antwort auf eine unmissverständlich gestellte Frage:

    Gibt es aus Ihrer Sicht ein Land, das seine Ressourcen besonders effizient einsetzt, um die großen Probleme zu lösen?

    Viele Staaten reagieren durchaus klug auf viele der großen Herausforderungen. Die meisten reichen Ländern geben ungefähr 8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Gesundheit aus und erzielen damit sehr gute Ergebnisse.
    Einige Themen aber werden sehr emotional diskutiert, weshalb die Ausgaben auch nicht effizient eingesetzt werden. Dazu gehört das Klima. Das ist wichtig, weil es so viele Dinge gibt, die wir angehen müssen. Und weil es uns bisher nicht gelingt, sie so effizient wie möglich anzugehen. Das gilt vor allem für die Entwicklungspolitik. In den OECD-Staaten geht ein Viertel der Gelder für die Entwicklungshilfe in Klima-Maßnahmen. Man könnte damit viel bessere Dinge anfangen.


    Frage:
    Gibt es aus Ihrer Sicht ein Land, das seine Ressourcen besonders effizient einsetzt, um die großen Probleme zu lösen?

  3. Fridays for future # 43
    skaergarden
    „Der Klimaschutz wird Geld kosten" sagte unsere BK vorgestern in ihrer Regierungserklärung vor dem Parlament im Bundestag, "dieses Geld ist gut eingesetzt".

    Nun sollte der Bürger nicht davon ausgehen, dass dieses gut eingesetzte Geld nur für konkrete Klimaschutzmaßnahmen vorgesehen ist, denn es wird auch mehr Personal benötigt. So hat z.B. hat das Bundeskanzleramt inzwischen 750 Mitarbeiter (2017 waren es 650), für die ein mindestens 460 Millionen Euro teurer Neubau errichtet werden soll. (lt. Wikipedia) Hinzu kommt der erhöhte Personalbedarf in den Ministerien usw.

    Und trotz dieser vielen, hochqualifizierten Mitarbeiter unter den Zehntausenden für die Ministerien Tätigen werden Berater hinzugezogen - man denke nur an die Ausgaben von Uschi - die gegen eine entsprechende Vergütung gerne tätig werden.

    Anlässlich der 46. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit am 26. Juni 2019 hat der Physiker Dr. Björn Peters, Inhaber eines Forschungs- und Beratungsinstitut für Energie-, Rohstoffwirtschaft sowie Energiepolitik, einen "Beitrag zur Expertenanhörung für eben diesen Ausschuss verfasst.

    In seinen Ausführungen kritisiert der Physiker Dr. Björn Peters u.a. die bisher getroffenen Entscheidungen zur Abwendung des Klimawandels: Zitat

    "So ersetzen die durch das EEG geförderten Stromerzeugungstechniken gerade einmal drei Prozent des Primärenergieverbrauchs, obwohl über die Gesamtdauer der bereits zugesagten Vergütungsperioden bis 2035 volkswirtschaftliche Kosten von ca. 500 Milliarden Euro anfallen."

    Der Beitrag zur Expertenanhörung von Dr. Björn Peters ist als PDF abrufbar.

    https://www.bundestag.de/ausschuesse...ung-sdg-648050

    Dieser Physiker weist auch darauf hin, dass wesentliche physikalische und chemische Einflussfaktoren auf das Klima immer noch so gut wie unbekannt sind und dadurch die Klimamodelle vergangene Witterung nicht reproduzieren können. Zu diesen zählen die Sonnenaktivität, Vulkanausbrüche und die Ausrichtung der Erdbahn.

    Er sieht sich auch nicht in der Lage, voraussagen zu können, wie unsere Erde auf eine wahrscheinliche Verdoppelung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre im Verhältnis zum vorindustriellen Niveau reagieren wird.
    Seiner Ansicht nach kann das auch sonst niemand mit den heute zur Verfügung stehenden Mitteln in der Atmosphärenphysik sagen.

    Da wollten oder konnten die Journalisten unserer Qualitätsmedien ihrer Aufgabe nicht gerecht werden, die Öffentlichkeit darüber zu informieren? Oder ist Dr. Björn Peters gar ein verkappter Leugner des Klimawandels?

    Mitnichten, denn auch die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), eine Forschungseinrichtung des BMBWF (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung) der Regierung Österreichs lässt seine Bürger wissen:

    "Trotz der zunehmenden Komplexität der globalen Klimamodelle werden zahlreiche Prozesse noch nicht explizit modelliert werden. Gründe sind die fehlende räumlich-zeitliche Auflösung oder aber auch, dass viele Prozesse und Wechselwirkungen noch unzureichend erforscht sind (z.B. Wechselwirkung von Feuchtigkeit, Aerosolen und Wolken). Zum Teil werden diese Prozesse parametrisiert (d.h. physikalische Zusammenhänge unbekannter zu bekannten Größen festgeschrieben), manche Prozesse bleiben aber derzeit auch gänzlich unberücksichtigt".
    http://https://www.zamg.ac.at/cms/de...e-klimamodelle

    Eine Schwäche der Klimamodelle ist nach ZAMG der Unsicherheitsfaktor in der Abschätzung der Verweildauer der Treibhausgase in der Atmosphäre. Speziell beim Kohlendioxid gibt es große Unterschiede, die Annahmen schwanken zwischen 15 und 200 Jahren.

    Für die deutsche Bevölkerung hingegen - für mehr als jeden vierten Deutschen (26%) - gehört der Klimawandel inzwischen sogar zu den besorgniserregendsten Themen im eigenen Land. Das ist das Ergebnis der Langzeitstudie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos, die monatlich in 28 Ländern durchgeführt wird, veröffentlicht im August.

    Und eine Versicherung dagegen gibt es auch nicht.

    "Die Gesetzmäßigkeiten des Klimas, seine Komponenten, Prozesse und Einflussfaktoren sowie seine mögliche künftige Entwicklung sind Forschungsgegenstand der Klimatologie. Als interdisziplinär geprägte Wissenschaft kooperiert die Klimatologie unter anderem mit Fachgebieten wie der Physik, Meteorologie, Geographie, Geologie und Ozeanographie und verwendet zum Teil deren Methoden beziehungsweise Nachweisverfahren."

    https://de.wikipedia.org/wiki/Klima

    Wurden denn in den Berichten des Weltklimarates die gewonnenen Erkenntnisse der interdisziplinären Wissenschaften jemals berücksichtigt?

    Zu welchen Ergebnissen sind denn bspw. die Geologen gekommen?

    Um diese Frage beantworten zu können, ist es einfacher, direkt nach einem Geologen zu suchen, der sich mit den Fragen des Klimawandels beschäftigt hat.

    Ein Beitrag von Dr. Alfons Baier, Lehrstuhl für Angewandte Geologie an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, ist sehr aufschlussreich und nicht frei von Kritik an den allgemein durch unsere Politiker und Medien publizierten Klimaszenarien.

    Von Wolkenschichten, Wärmespeichern und Vulkanen (einige Aspekte zur "Klimakatastrophe")

    http://www.angewandte-geologie.geol.....de/klima1.htm

    Absolut interessant und lesenswert.

  4. Fridays for future # 44
    skaergarden
    In einem in 2018 von der Basler Zeitung geführtem Interview stellt sich der Ozeanograph Nils-Axel Mörner - ein Schwede - gegen den Weltklimarat und die Warnungen vor versinkenden Inseln.

    Dass 97 Prozent der Klimaforscher überzeugt sein sollen, dass die Erderwärmung menschengemacht ist, hält Mörner für Unsinn, denn diese Zahl würde auf unseriösen Umfragen beruhen. Tatsächlich lehnte die Mehrheit die Behauptungen des Weltklimarates ab. Und diejenigen, die zu fast 100% mit dem Klimarat übereinstimmen, sind finanziell von demselben abhängig.

    https://m.bazonline.ch/articles/29438610

    Zur Erinnerung: Der Anstoß zur Gründung des Weltklimarates (IPCC) kam von politischer Seite, und was letztendlich in der für Politiker angefertigten Zusammenfassung steht, entscheiden nicht allein die Wissenschaftler. Kein Wunder also, dass Uno-Forscher keine großen Klimaberichte mehr verfassen wollen, weil sie diese für verzichtbar, uninteressant und ineffizient halten.

    "Den Inhalt sollten wir zusammen mit Regierungsvertretern sehr genau überlegen", meint der
    Ozeanograf und Klimaforscher Jochem Marotzke.

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/...-a-967146.html

    Marotzke meint damit, dass die geleistete Vorarbeit der Forscher, die Grundlage für eine gut 30 Seiten starke Zusammenfassung des Berichtes (der mal 1000 oder auch mal 2000 Seiten umfassen kann) des Klimarates für die Politik sein soll, vergeudeter Zeitaufwand ist, wenn Regierungsvertreter anschließend den Inhalt dieser Zusammenfassung mitbestimmen wollen und auf Korrekturen bestehen.

    Über den Einfluss der Politik auf den Klimarat berichtete "der Spiegel" schon 2007, als nämlich die Regierungen in Washington und Tokio kein Interesse daran hatten, dass Sturmkatastrophen mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht werden. Die innenpolitischen Folgen könnten beträchtlich sein, argumentierten sie.

    In 2013 beharrten dann die Ministerialen in Deutschland gegen den Widerstand vieler Forscher darauf, die Warnung (im 5. Sachstandsbericht) vor dem Klimawandel nicht mit einer Diskussion über das Ausbleiben der Erwärmung in den letzten 15 Jahren zu verwässern. Andernfalls schwinde der Rückhalt, eine strenge Klimapolitik fortzuführen. "Die Klimapolitik benötigt das Element der Furcht", gibt der Grüne Ott offen zu, "sonst würde sich kein Politiker mehr des Themas annehmen."

    "Die Forscher hatten nämlich das Problem, dass ihre Klimamodelle eigentlich das plötzliche Abknicken der Temperaturkurve über die letzten 15 Jahre hätten vorhersehen müssen. Nachträgliche Erklärungen, warum es nun schon so lange nicht mehr wärmer wird, wecken daher Zweifel, wie zuverlässig die Prognosen wirklich sind".

    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-113750868.html

    Einer Umfrage zufolge sorgten sich in 2017 drei Prozent der Deutschen um das Klima, im Ranking der Umfrage über Probleme, die ihrer Meinung nach in den nächsten 20 Jahren die Bevölkerung und Politik bewegen werden, landete das Klimaproblem auf dem zehnten Rang.

    Je nachdem, wie präsent der Klimawandel in den Medien ist und wie darüber berichtet wird, nehmen die Deutschen den Klimawandel mehr oder weniger bedrohlich wahr. Wie rasant ein Umschwung sein kann, darüber berichtete der Tagesspiegel im April d. J.

    "26 Prozent nennen das Themenfeld Umwelt/Energiewende in der jüngsten Umfrage als eines der beiden „wichtigsten Probleme“. Der Problemkreis Migration liegt mit 27 Prozent Nennung nur noch hauchdünn auf Platz eins. Der Aufstieg ist rasant: Anfang des Jahres bezeichneten zehn Prozent Umwelt und Energiewende als eines der Hauptprobleme".

    https://m.tagesspiegel.de/wirtschaft....google.com%2F

    Wenn Journalisten nichts anderes tun, als das, was ich in diesem Forum getan haben, nämlich auf die Unsicherheiten in der Forschung hinzuweisen, wobei die Journalisten in ihren Artikeln auch Experten zu Wort kommen ließen, die sich kritisch mit den Thesen des Weltklimarates IPCC auseinandersetzten, bleibt das nicht ohne Konsequenzen für sie.

    Das Umweltbundesamt hatte dann in seiner Broschüre „Und sie erwärmt sich doch“ im Jahr 2013 die beiden Journalisten neben anderen als „Klimawandelskeptiker“ gebrandmarkt. Die Journalisten hatten gegen diese Klassifizierung in der Broschüre geklagt und den Stopp ihrer Weiterverbreitung gefordert, sowohl vor dem Verwaltungsgericht Halle als auch vor dem OVG sind sie mit ihrer Klage gescheitert.

    https://www.welt.de/politik/deutschl...imawandel.html

  5. Fridays for future # 45
    skaergarden
    Jetzt, kurz bevor wir erfahren werden, was das Klimakabinett als Maßnahmen gegen den Klimawandel ausgebrütet hat, lassen die Medien Kritiker und Skeptiker zu Wort kommen.

    Die Welt sagt uns endlich "Die Wahrheit über Schwedens erfolgreiche Klima-Steuer"

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...sein-kann.html

    Der Spiegel hat ein Interview mit dem Klimaforscher Niklas Höhne geführt. "Deutschlands Klimaziele sind total veraltet" und stellt sowohl die Zahlen als auch die Ziele infrage.

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/...a-1287331.html

    Die Zeit titelt:
    Diese Subventionen schaden dem Klima
    Die Bundesregierung berät über ein neues Klimaschutzpaket – und fördert umweltschädliches Verhalten mit Millionenbeträgen. Welche Beihilfen besonders klimaschädlich sind

    https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-...teuergeschenke

    Der Initiator der Initiative "EINFACH JETZT MACHEN" hat Prof. Dr. Stefan Rahmstorf, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, zitiert, der im September 2017 sagte:

    „Uns bleiben noch 3 Jahre, um unser Klima zu stabilisieren. In 3 Jahren müssen wir spätestens den Emissionsgipfel überschritten haben, wenn wir noch eine Chance haben wollen, den Temperaturanstieg deutlich unter 2 Grad zu stoppen.“

    https://einfach-jetzt-machen.de/

    Wir werden es nächstes Jahr wissen.

    Hoffentlich finden die Mitglieder des Klimakabinetts zu einem sinnvollen Konsens.

  6. Fridays for future # 46
    Aline
    Sinnvoller Konsens?? Deutschland verwandelt sich mit Riesenschritten in eine Republik Absurdistan.
    Wenn ich Zeilen lese wie „Uns bleiben noch 3 Jahre, um unser Klima zu stabilisieren.....“ oder sogar Schlagzeilen wie „ Die Menschheit verliert die Kontrolle über den Zustand der Erde“ (Spiegel), dann muß die globale Verblödung schon weiter fortgeschritten sein als ich dachte.

    Ich vermute, dass es der Natur vermutlich schnurzegal ist, ob die Gattung Mensch mit den Lebensbedingungen, die sie selbst erschaffen haben, klar kommt oder nicht. Und ja, die Erde/das Klima verändert sich, aber das tut sie/es schon seit 4,5 Milliarden Jahren und Kontrolle darüber hat die Menschheit noch nie gehabt. Wie vermessen muß man sein, so etwas zu behaupten .


    Und jetzt kommt unsere neue Heldin, die liebe kleine Greta (O-Ton: ich gehe nicht mehr in die Schule, weil wir keine Zukunft haben – geiler Satz, den sollte jeder Angestellte/Arbeiter ab morgen auch seinem Chef sagen ) und verkündet uns mit ihren weisen 16 Jahren, dass die Welt in Kürze untergehen wird, wenn wir jetzt nicht fürs CO2 bezahlen und den Handel mit CO2-Zertifikaten betreiben. Oh ja, ein Klima, welches man umwandeln kann, wenn man nur genug dafür bezahlt, wie kirre ist das denn. Wir retten den Planeten, Greta an vorderster Front und dahinter all die Friday-for-Future Kids, die Politiker und vor allem die Wissenschaftler, die sich mit Aussicht auf Fördergelder für keine Schwachsinnsäußerung zu schade sind.

    Ja, es gibt auf dieser Erde viele Dinge zu tun und zu retten, mit CO2 hat aber das wenigste zu tun. Ich schlage vor, dass die am morgigen Freitag (Weltklimatag) demonstrierenden Jugendlichen und Wissenschaftler und Gewerkschaftler, etc. als erstes alle ihre smartphones, ihre Laptops etc. zum Händler zurückbringen, denn erstens wird dann der Kopf wieder klar, um selbständig denken zu können, und zweitens:

    https://www.monda-magazin.de/leben/k...e-kongo-kobalt

    und drittens sollten sich morgen alle Politiker, die medienwirksam mitlatschen werden, vor laufenden Kameras verpflichten, als ersten Schritt dafür zu sorgen (in absehbarer Zeit, am besten vor dem prophezeiten Weltuntergang), dass jeder Ort, jedes Dorf in Deutschland wieder einen gut getakteten Bahnanschluss oder gute Busverbindungen bekommt. Und DANACH reden wir von E-Auto, Inlandsflügen etc.

  7. Fridays for future # 47
    leffti
    @Aline, du hast dieselbe Meinung, wie ich!
    Zurzeit kann ich erleben, wie die Schweden mit Plastikmüll umgehen, bei Coop & Co wird man regelrecht überschwemmt! Verpacktes Gemüse und an den Kassen Plastiktüten ohne Ende. Über die vielen Drecksschleudern auf den Straßen, brauchen wir gar nicht zu reden.

  8. Fridays for future # 48
    skaergarden
    Wenn man Zeilen liest wie.......... Das nennt man Mainstream-Meinungsfreiheit (die Berliner sind absolut glücklich mit ihren Volksvertretern im Senat). :-)

    Mit dem Internet-Zugang für Jedermann hat man ein probates Instrument entwickelt, um weltweit Einfluss, Manipulationen, Kontrolle usw. auf die Bevölkerung ausüben zu können, mit Erfolg. Viele Nutzer hingegen sind ganz hingerissen davon, mit einem Gleichgesinnten in Australien kommunizieren zu können, auch unter Aufgabe errungener persönlicher Schutzrechte.

    Der Natur sind die von Menschen durchgeführten Eingriffe in ihren biologischen Kreislauf erstmal schnurzegal gewesen, bis die tolerierbare Grenze überschritten wurde. Jetzt reagiert sie konsequent auf die von Menschen für alternativlos eingeschätzten Störungen und Veränderungen. Damit meine ich nicht den von Menschen produzierten CO2-Ausstoß.

    ......... Dafür sorgen, dass jeder Ort, jedes Dorf in Deutschland wieder einen gut getakteten Bahnanschluss oder gute Busverbindungen bekommt?

    Das gab's noch nie, aber mit einer Bundesregierung ala Berliner Senat nicht unmöglich. ;-)

    Und auch danach können wir zumindest noch nicht über E-Autos reden, weil vorher noch die Energieversorgung sichergestellt werden müsste. Denn 2022 soll das letzte AKW abgeschaltet werden, und bis spätestens 2038 sollen schrittweise alle Kohlekraftkraftwerke vom Netz genommen werden, nach Möglichkeit schon bis 2035.

    Zwischenfrage: Warum wurde unsere Bundesregierung plötzlich so hyperaktiv und hat ein Klimapaket geschnürt?

    Innerhalb von nur drei Jahren ist es dem Rat der Europäischen Union gelungen, eine neue Verordnung auf den Weg zu bringen. In einer Pressemitteilung am 14.05.2019 teilte der Rat mit, dass er "heute eine Verordnung über die Reduzierung der Treibhausgasemissionen verabschiedet hat. Darin werden für den Zeitraum 2021‑2030 verbindliche Zielvorgaben für die Reduzierung des Emissionsausstoßes der Mitgliedstaaten in Sektoren festgelegt, die nicht unter das EU-Emissionshandelssystem fallen".

    https://www.consilium.europa.eu/de/p...ction-targets/

    Wer die festgesetzten Werte überschreitet, muss zahlen. Die Bundesregierung hat für den Zeitraum der Jahre 2018 bis 2020 bereits 300 Millionen an Strafzahlungen eingeplant. Näheres hier:
    https://m.tagesspiegel.de/politik/30....google.com%2F

    Wenn man sich an die Forderungen einzelner Grünen in den letzten Monaten erinnert, bereitet mir die Ankündigung der Grünen, das Klimapaket verschärfen zu wollen, etwas Sorge. Habeck äußerte sich u.a. auch über die Erhöhung der Pendlerpauschale auf 35 Cent - die Pendlerpauschale beträgt seit 2004 unverändert 30 Cent - mit den Worten: "und mehr Geld für gut verdienende Pendler.“

    Die Pauschale kann von allen Arbeitnehmern und auch von Selbständigen in Anspruch genommen werden, unabhängig von der Höhe der tatsächlichen Aufwendungen und gleichgültig, ob sie zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Motorrad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto zur Arbeitsstelle gelangen.(Wiki)

    Ein Schriftsteller muss sich nicht im Steuerrecht auskennen, sollte sich dann aber auch nicht in alles einmischen. Habeck ist nicht der einzige Grüne, der durch Unwissenheit glänzt, sondern auch noch Forderungen stellt, die in absehbarer Zeit überhaupt nicht realisierbar wären.

  9. Fridays for future # 49
    skaergarden
    Wahrscheinlich wegen Habecks Kritik an der Pendlerpauschale im Klimapaket hat sich auch der Moderator von "Bericht aus Bonn" am Sonntag dazu hinreißen lassen, Habeck darauf anzusprechen. Heute berichten unsere Qualitätsmedien über seine Unkenntnis.

    HABECK ZUR PENDLERPAUSCHALE
    „Oder wird die dann ...? Das weiß ich gar nicht“

    ....... aber wenn man den Benzinpreis um drei Cent erhöht, die Pendlerpauschale aber um fünf – dann lohnt es sich, eher mit dem Auto zu fahren als mit der Bahn.

    https://www.welt.de/politik/deutschl...traucheln.html

    Im Sommerinterview meinte Baerbock, man müsse sich auch mit den Begleiterscheinungen der Elektromobilität beschäftigen, unter anderem mit den Rohstoffen, die für die Herstellung benötigt werden.
    Zitat: „Kobold. Wo kommt das eigentlich her? Wie kann das eigentlich recycelt werden“, wirft die Grünen-Chefin in den Raum.

    Da schlägt Ideologie den Verstand.
    Macht aber Spaß, unseren Umweltaktivisten zuzuhören, zumindest bis zu dem Zeitpunkt, ab dem sie Regierungsverantwortung übernehmen müssen.

  10. Fridays for future # 50
    Aline
    Und noch mehr Spaß macht es, der Heiligen Greta zuzuhören, wie z.B. heute in New York. Das Mädchen tut mir langsam wirklich Leid, wie die von Eltern, Managern und Medien verbraten wird.
    „Ihr habt meine Träume und meine Kindheit gestohlen...“
    Dazu ein verzerrtes Gesicht und Tränen, die fließen und kurz danach wieder total wütend und hasserfüllt „Wie konntet ihr es wagen, meine Träume zu stehlen? Wir werden euch das nicht durchgehen lassen.Wir werden euch nie vergeben.“

    Ach nee, tatsächlich? Und wer ist wir? Soll da zu Gewalttaten aufgerufen werden? An anderem Ort, zu anderer Zeit, hätte man diese Rede eindeutig als „Hassrede“ eingestuft und die Kleine hätte sich dafür verantworten müssen.

    Klein-Greta hat heute gewirkt, als ob sie den Verstand verloren hat. Vollkommen abgedreht.
    Oder doch einfach nur krank und überfordert mit diesem ganzen andauernden Medienspektakel?
    Komme langsam zur Überzeugung, dass die ganzen Kinder zu viele Katastrophenfilme a la „The Day after tomorrow“ geguckt haben und jetzt nicht mehr so richtig zwischen Wirklichkeit und Film unterscheiden können.
    O-Ton eines ca. 12-jährigen in den „heute“-Nachrichten vom letzten Freitag (Klimatag): „Wir wollen, dass es die Erde noch gibt, wenn wir erwachsen sind“.
    Mein Gott, was wird diesen Kindern eigentlich von verantwortungslosen Mitmenschen eingetrichtert?? Weltuntergang in 10 Jahren und elendiges Ersaufen im arktischen Gletscherwasser?

    Irgendwie sollte jetzt endlich mal jemand auf die Stop-Taste drücken!!

  11. Fridays for future # 51
    Hochländer
    Hej,
    ich hätte es nicht besser ausdrücken können,
    j.

  12. Fridays for future # 52
    pittbull
    Aline, du sprichst mir aus der Seele.

    Michi

  13. Fridays for future # 53
    skaergarden
    Wer würde sich jetzt wagen, auf die Stopp-Taste zu drücken?

    Und wer würde ob des drohenden Klimawandels den Schwellenländern verbieten wollen, dass sie sich zu Industriestaaten entwickeln?

    In Bangladesch, Pakistan, Vietnam, Südafrika und Indonesien leben insgesamt ca 790 Millionen Menschen, und viele von ihnen würden auch gerne Autofahren oder mit dem Flieger in den Urlaub düsen.

    "Insgesamt werden derzeit Kohlekraftwerke mit einer Kapazität von 399 Gigawatt global gebaut oder geplant – die meisten davon in Bangladesch, Vietnam, Südafrika, Pakistan und Indonesien. Zum Vergleich: Die rund 150 Kohlekraftwerke in Deutschland haben eine Leistung von 45 Gigawatt."

    https://taz.de/Kohlekraftwerke-weltweit-im-Bau/!5564169/


    "Die 120 größten Kohlekonzerne haben knapp 1.400 neue Kraftwerke in 59 Ländern in Planung oder sogar schon im Bau. Damit kämen neue Kapazitäten von gut 670 Gigawatt dazu. Das entspricht einem Drittel der aktuell installierten Kapazitäten".

    https://www.handelsblatt.com/unterne...cvqqZHymNI-ap2

    Aber haben diese Länder nicht auch das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet?

    Die Berichterstattung der deutschen Medien über den UN-Klimagipfel am letzten Wochenende war sehr dürftig, hauptsächlich wurde Gretas Wutrede erwähnt und dass sich unsere BK mit Greta getroffen hat.

    Einige Politiker kritisieren zwar Gretas Rede, und es wird auch die einsetzende Massenhysterie von einer Bundestagsabgeordneten beklagt, aber die Chefin findet Greta gut, basta. ;-)

  14. Fridays for future # 54
    skaergarden
    Nachdem sich ganz Deutschland an dem Klimakiller CO2 nun abgearbeitet hat, kramte ARD-Plusminus gestern die Debatte über das noch nicht gelöste Problem der Feinstaubbelastung wieder hervor.

    "Das Comeback des Diesels" wurde angekündigt, denn Untersuchungen zufolge filtern Diesel-Fahrzeuge der Abgasnorm Euro 6d-TEMP in fast allen Fällen Feinstaub aus der angesaugten Umgebungsluft.

    https://www.daserste.de/information/...ahlen-100.html

    Das Video der Plusminus-Sendung kann unter folgendem Link aufgerufen werden:

    https://www.daserste.de/information/...video-100.html

    Der größte Teil des Feinstaubs im Verkehr stammt vom Abrieb von Bremsen, Reifen und der Straße. Den verursachen aber alle Fahrzeuge - egal ob Diesel, Benziner oder Elektroautos.

    Eine Autozeitschrift hatte mit aufwändigen Messverfahren nachgewiesen, dass der Diesel sehr häufig mehr Feinstaub aus der Umgebungsluft herausholt, als er selbst hinzufügt.

    https://www.auto-motor-und-sport.de/...m-realbetrieb/

    Unsere Bundeskanzlerin hatte dsbzl. auch Wissenschaftler beauftragt, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hatte in einem Gutachten zwar die Gefahren durch Stickoxide bestätigt, Feinstaub jedoch als das weitaus schwerwiegendere Problem eingestuft.

    Mit einem Gemisch von demineralisiertem Wasser und ca. 32 % Harnstoff hat man den NOX-Ausstoß in den Griff bekommen, für viel Geld, denn es wird unter dem Namen Adblue verkauft und der neuesten Generation von Dieselfahrzeugen zugeführt.

    Der deutsche Autofahrer darf also Kfz-Steuer befreit uneingeschränkt in die Innenstädte mit seinem E-Auto cruisen, denn der durch sein Auto verursachte Feinstaub belastet nur die Menschen. Dem Feinstaub wird zur Last gelegt, Verursacher diverser schwerer Erkrankungen zu sein. Bisher gelten immer noch im Freien niedrigere Grenzwerte als bspw. am Arbeitsplatz.

    Ob Robert und Annalena wissen, wie gesundheitsschädlich E-Autos sind, selbst wenn sie mit reinem grünen Strom betrieben werden?

  15. Fridays for future # 55
    skaergarden
    Meine Botschaft ist, dass wir Euch beobachten! Das hier ist alles falsch, ich sollte hier nicht schreiben müssen, ich sollte andere schöne Dinge tun, die mich erfreuen. Aber ihr hört nicht zu, was wir euch sagen.

    Wie konntet ihr es wagen, die Träume und Hoffnungen zu stehlen mit euren leeren Worten?

    Wie konntet ihr es wagen, die Kosten für eure politischen Entscheidungen und die daraus resultierenden Missstände (Altersarmut, Kinderarmut, geplünderte Sozialkassen, Wohnraummangel, Kitamangel, Lehrer- und Pflegekräftemangel, marode Infrastruktur und Überforderung der Versorgung von zwei Millionen Migranten usw.) ausschließlich auf den Teil der Bevölkerung abzuwälzen, die zum großen Teil für eure Versorgung (Gehälter und Pensionen) aufkommen müssen.

    Wie konntet ihr es wagen, eure Versorgungsverpflichtung gegenüber der in Deutschland lebenden Bevölkerung an Investoren/Spekulanten zu verscherbeln.

    Wie konntet ihr es wagen, nichts gegen die schon lange andauernde Ungleichbehandlung in unserer Gesellschaft und gegen die von euch verursachten Missstände zu tun, gleichzeitig aber unsere Steuergelder in der Welt zu verteilen.

    Wie könnt ihr es wagen, weiterhin unsere Menschenrechte, deren Einhaltung ihr in einer internationalen Erklärung mit eurer Unterschrift zugesichert habt, die unveräußerlich, unteilbar sind, zu verletzen. Kein Menschenrecht in dieser Erklärung darf so ausgelegt werden, dass damit die Verletzung der Menschenrechte einer großen Gruppe von Menschen zugunsten einer kleinen Gruppe gerechtfertigt werden kann.

    Und alles, worüber ihr reden könnt, ist Geld und die Märchen von einem für immer anhaltenden wirtschaftlichen Wachstum, von dem nur die Minderheit der Menschen profitieren - wie könnt ihr es wagen?

    Wenn ihr unsere Situation wirklich verstehen würdet und uns immer noch im Stich lassen würdet, dann wärt Ihr grausam. Wie könnt ihr es wagen zu glauben, dass man alles so weiter machen kann wie bisher - ihr seid immer noch nicht reif genug zu sagen, wie es wirklich ist.

    Es ist nicht alles falsch, aber zu behaupten, dass wir in den letzten Jahrzehnten nicht genug getan hätten, um das Klima zu schützen, ist nicht richtig. Es ist aber falsch, dass wir jetzt dafür bestraft werden und Geld dafür bezahlen sollen, dass wir in nicht gut isolierten Häusern leben, eine schlechte Heizung betreiben und Autos fahren, die schlecht für das Klima sind.

    Wie könnt ihr es zulassen, dass Politiker an uns Forderungen stellen und großen Einfluss auf eure Entscheidungen nehmen, obwohl sie gar nicht wissen, worüber sie reden (Annalena-Kobolde, Pendler-Habeck und Olaf, der CO2-Verbraucher).

    Ihr lasst uns im Stich, denn die meisten von uns hatten und haben keine Alternativen und nicht die finanziellen Möglichkeiten, uns anders zu verhalten. Alle kommenden Generationen werden die Konsequenzen eures Handelns tragen müssen, und wenn ihr euch dazu entscheidet, uns im Stich zu lassen, dann entscheide ich mich zu sagen: ‚Wir werden euch das nie vergeben! Wir werden euch das nicht durchgehen lassen!‘

    Danke

  16. Fridays for future # 56
    Aline
    Na, das hört sich doch schon viel besser an Nur den letzten Satz kann man sich sparen. "Wir werden euch nie vergeben. Wir werden euch das nicht durchgehen lassen". Wen interessiert es?
    Bei der nächsten Wahl werden alle wiedergewählt

  17. Fridays for future # 57
    Aline
    Und hier noch die liebe Greta ohne Manuskript und ohne Einflüsterer:

    https://www.youtube.com/watch?v=0bwLt_5t73g

    Einfach nur ein vollkommen überfordertes Kind (keine junge Frau!), welches dringend zurück in ein normales Leben sollte. Aber bei den Eltern und der Maschinerie kann man das wahrscheinlich nicht erhoffen.

  18. Fridays for future # 58
    amazonfahrer
    Hallo

    Wenn man bei YouTube sucht bei Greta Thunberg da erfährt man so einiges über die Personen und Organisationen die dieses "Fremdgesteuerte Kind" für ihre Zwecke missbrauchen und benutzen.

  19. Fridays for future # 59
    skaergarden
    Zitat Zitat von Aline Beitrag anzeigen
    Na, das hört sich doch schon viel besser an Nur den letzten Satz kann man sich sparen. "Wir werden euch nie vergeben. Wir werden euch das nicht durchgehen lassen". Wen interessiert es?
    Bei der nächsten Wahl werden alle wiedergewählt
    Auch wenn sich die Wähler für einen Regierungswechsel entscheiden, heißt das noch lange nicht, dass ein solcher auch durchgeführt werden kann, siehe die Wahl von Tsipras.

    Längst bestimmen andere Akteure die Politik der gewählten »Volksvertreter«, zu denen ebenfalls die NGOs gehören. Niemand hat die NGOs in irgendwelche Positionen gewählt, allerdings haben sie Macht, weil sie die finanziellen Mittel haben und Millionensätze generieren, wobei sich die wenigsten NGOs ausschließlich aus Spendengeldern finanzieren. Oft werden sie wie in Deutschland staatlich unterstützt, dies sollte schon ein Anlass zur Sorge sein. Es geht um eine Milliardenindustrie.

    NGOs sind längst zu wichtigen Meinungsmachern und Interessenvertretern geworden, national und global. Sie nehmen Einfluss auf Wirtschaft und Politik, ihre Vertreter nehmen an nationalen und internationalen Konferenzen und Verhandlungen teil, erhalten mitunter Rederechte oder das Recht, in interne Verhandlungs- oder Verwaltungsdokumente einsehen zu können. Vor allen Dingen nehmen in dieser Funktion Tausende NGO-Vertreter an den Konferenzen der UNO teil.

    Darüber hinaus spielen die Medien mit ihrer Berichterstattung eine wichtige Rolle für die öffentliche Wahrnehmung der NGOs. Ein interessanter Gastbeitrag dazu ist auf media.de erschienen.
    https://meedia.de/2019/05/15/gastbei...ng-der-medien/

    Wie ließe sich sonst erklären, dass das Verbot eines amtierenden Ministerpräsidenten, dass NGO-Rettungsschiffe in Häfen seines Landes anlegen, missachtet wird ohne dass die verantwortliche Schiffsführerin Konsequenzen zu befürchten hat? Und diese Kapitänin auch noch mediale Unterstützung sowie Spendengelder erhält.

    Nun ja, diese Kapitänin outet sich auch noch als Klimaaktivistin, wobei wir dann bei einer weiteren NGO - fridays for future - wären, die durch die von ihr initiierten weltweiten Proteste Regierungen (scheinbar) zum Handeln zwingen. Finanzieren Staaten diese NGOs, um ihre eigentlichen Interessen/Ziele oder der anderer Interessengruppen gegenüber der Bevölkerung durchsetzen zu können?
    Insofern hat der letzte Satz durchaus eine wichtige Bedeutung, denn er sollte uns davor bewahren, zu resignieren, sondern kritisch zu bleiben.

  20. Fridays for future # 60
    skaergarden
    Einerseits wird Kritik geübt an den Klimamodellen und den darauf beruhenden Ergebnissen hinsichtlich der Entwicklung des Klimas, andererseits ist bekannt, dass der Inhalt der Zusammenfassung des IPCC-Berichts für die Politik von Regierungsvertretern beeinflusst wird.

    Ignorierten die an dem Klimabericht beteiligten Wissenschaftler die Unsicherheiten, die sie auch aufgrund fehlender Erkenntnisse in ihren Klimamodellen nicht berücksichtige konnten oder ist es die Politik, die uns mit Unterstützung der Medien eine interpretierte Fassung des IPPC-Berichts liefert?

    Fragen, die sich bzgl. des von der Regierung beschlossenen Klimapakets stellen, beantwortet doch gleich unser Finanzminister in seiner Rede zum Bundeshaushalt 2020:

    Und dann müssen wir auch Fragen beantworten, die uns die Bürgerinnen und Bürger stellen, Fragen, die sie, wie ich finde, zu Recht stellen. Eine lautet: Warum ist es denn richtig, dass Deutschland aus der Kohleverstromung aussteigt, wenn gleichzeitig in Afrika und Asien tausend zusätzliche Kohlekraftwerke gebaut werden?

    Eine andere Frage ist zum Beispiel: Warum ist es richtig, dass wir bei Fahrzeugen jetzt auf, moderne Antriebstechniken mit weniger CO2-Emissionen setzen, wenn gleichzeitig überall in der Welt noch Millionen zusätzliche neue Fahrzeuge mit klassischen Verbrennungstechniken auf den Markt kommen? Die Antwort auf diese Frage kann und muss auch gegeben werden.

    Die Antwort lautet: Weil wir es können. - Das ist die Antwort!


    https://www.bundesfinanzministerium....n-BHH2020.html

    So einfach kann also eine Begründung für die Einführung einer Co2-Bepreisung sein, wobei ihr doch etwas an Ernsthaftigkeit fehlt, dem Klimawandel wirksam entgegentreten zu wollen. Oder liegt es daran, dass unser Olaf etwas missverstanden hat?

    In seiner Rede zum Klimaschutzprogramm 2030 sagte er:

    Da geht es zum Beispiel um eine Reform der Kfz-Steuer, die dazu beiträgt, dass sich ein hoher CO2-Verbrauch auch in einer höheren Kfz-Steuer niederschlägt,....

    ... Was die Frage der Wärme betrifft, wird es darauf ankommen, dass wir den CO2-Verbrauch beim Heizen unserer Gebäude reduzieren
    .

    https://www.bundesfinanzministerium....Statement.html


    Weil wir CO2 verbrauchen, werden wir dafür mit einer Co2-Bepreisung abgestraft? Das verstehe ich nicht.

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