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123
  1. Fridays for future # 21

  2. Fridays for future # 22
    assplusc
    Sigrid, das war mal wieder eine interessante und informative Fleißarbeit, bzw. breidbandigere Beleuchtung der FFF Bewegung.

  3. Fridays for future # 23
    skaergarden
    Wer sich mit der oberflächlichen Berichterstattung unserer Qualitätsmedien nicht zufrieden gibt, muss sich eben ganz fleißig auf die Suche nach Informationen begeben, Helmut., -)

    In 1992 fand nach jahrelangen wissenschaftlichen und politischen Diskussionen die UN-Konferenz zum Thema "Umwelt und Entwicklung" in Rio de Janeiro statt, auf der die Klimarahmenkonvention verabschiedet wurde. Sie bildet die völkerrechtliche Vertragsgrundlage für den internationalen Klimaschutz.

    Heute, 27 Jahren später, - inzwischen zahlen die deutschen Verbraucher den höchsten Strompreis in der EU, sammeln und trennen fleißig Müll mit dem Grünen Punkt (Mehrkosten), von dem 74% in der Müllverbrennung landen - steht Deutschland im weltweiten Ranking auf Platz 6 der Länder mit der größten Emission von Kohlenstoffdioxid.

    Nach der abgeschlossenen(?) Debatte über zu ergreifende Maßnahmen zur Senkung des CO2-Ausstoß im Bereich Wohnen und Verkehr steht nun unser Fleischkonsum auf der Agenda.

    Rund 60 Kilogramm Fleisch und Wurstwaren essen die Deutschen durchschnittlich pro Jahr, das sind 160 g/Tag. Viel zu viel, denn die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, maximal 300 - 600 g/Woche/pro Erwachsener zu verzehren. So können wir zu einem Ernährungsstil im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens beitragen.

    Nehmen wir den empfohlenen Höchstwert der DGE von 600 g/Woche, dann würde der Fleischkonsum auf 85,71 g Fleisch/Kopf/Tag sinken.
    Wer nicht auf seine deutlich reduzierte, tägliche, klimarettende Fleisch- und Wurstration verzichten möchte, sollte sich lieber eine klimaneutral produzierte Briefwaage anschaffen.

    Mit Unterstützung der EU produziert die subventionierte Agrarindustrie einen Überschuss von gut 20% an Schweinefleisch, das exportiert wird ebenso wie Rindfleisch, lebende Rinder und Geflügel. Die daraus resultierende Umweltbelastung (Gülle) wird nicht erwähnt.

    Über Glyphosat wird überhaupt nicht mehr diskutiert, ist absolut unbedenklich.

    Die irrsinnige EU-Agrarpolitik befeuert den Im- und Export von Fleisch, so dass die deutsche Schweinefleischindustrie pro Jahr 14 Millionen Schweine und 49 Millionen Hühner aus dem Ausland importieren muss. Verstehe das, wer will.

    Aber nicht nur die im Land produzierte Gülle wird über das erlaubte Maß hinaus auf die Felder gebracht, sondern auch noch die aus den Niederlande importierte Gülle. Gülle ist inzwischen ein internationales Wirtschaftsgut, mit dem sich gut Geld verdienen lässt.

    Nichtsdestotrotz geht der Irrsinn weiter, die EU subventioniert weiterhin fleißig die Massentierhaltung der Agrarindustrie.

    So erhielt der schwedische Verband Svensk Kött von der EU 26,9 Millionen Kronen an Unterstützung, um den Fleischkonsum von Schweinefleisch zu fördern. Dänische und schwedische Verbände haben nämlich festgestellt, dass der Verzehr von Schweinefleisch vor allem bei Personen unter 29 Jahren stark rückläufig ist.

    Nun geht es Schlag auf Schlag weiter:
    Eine MWSt-Erhöhung von aktuell 7% auf 19% auf Fleisch wurde vorgeschlagen
    Von Kaffee-Einwegbechern bis zu Zigarettenkippen. Die Hersteller von Produkten, die achtlos weggeworfen werden, sollen künftig für die Müllbeseitigung mitzahlen. Heißt: Diese Mehrkosten werden die Verbraucher zahlen.

    Vor allem Zigarettenkippen sind hochgiftig und eine Hauptquelle für die Verschmutzung von Gewässern. Eine Kippe soll 40 Liter Grundwasser verseuchen, dagegen ist die Gülleverseuchung der Böden samt Nitratbelastung des Grundwassers natürlich peanuts.

    Diese wirren Gedanken unserer zuständigen Politikerin haben die Stuttgarter Nachrichten aufgegriffen.

    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.zigarettenkippen-und-plastikmuell-die-umwelt-ist-kein-aschenbecher.008e2cab-a45b-44e9-a347-80907cd8ca19.html


    Heute rauchen noch 29% der Bevölkerung, wie schlimm muss die Verseuchung der Gewässer früher gewesen sein? Und bereits seit einigen Jahrzehnten rauchen mehr Männer und Frauen mit niedrigem sozialem Status als mit hohem sozialen Status. Alles klar?

    Es heißt auch, Dummheit frisst, Intelligenz säuft. Somit ist die Hälfte der Bevölkerung dumm, nicht nur das, wir werden auch von (dick=dumm) Dummen und (Ex-)Säufern regiert.

    Nein, das kann nicht sein, das hätten wir doch bemerkt. Aber wir befinden uns seit Jahrzehnten in einem Krieg, einem Wirtschaftskrieg, dem in der Vergangenheit alles untergeordnet wurde. Und nun kommt auch noch eine Greta daher, und deutsche Schulschwänzer machen Druck...

  4. Fridays for future # 24
    skaergarden
    Stromkrise bedroht E-Auto-Boom in Schweden

    https://www.manager-magazin.de/polit...a-1272073.html

  5. Fridays for future # 25
    Charlie
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/...a-1282126.html

    Da fragt man sich doch, ob das Mädchen inzwischen jegliche Bodenhaftung verloren hat.

    Das ist in etwa das Gleiche, als ob der Bauer mit der Wurst nach der Speckseite werfen würde.

  6. Fridays for future # 26
    Charlie

  7. Fridays for future # 27
    skaergarden
    Unser Dieter hat etwas oberflächlich recherchiert

    https://edison.handelsblatt.com/erkl.../23828936.html

  8. Fridays for future # 28
    Charlie
    und wer garantiert eigentlich, dass das stimmt?
    Ich glaube so langsam keinem mehr.

  9. Fridays for future # 29
    skaergarden
    Das ist nicht verwunderlich Charlie, die Skepsis wird von eben diesen Experten ausgelöst wie in dem Artikel des Manager Magazins bzgl. der Probleme mit der veralteten Stromversorgung.

    Wenn in Zukunft genügend Elektroautos angeschlossen sind und bereit seien, ihre Batterien mit dem Stromnetz zu teilen, würden mehr Elektrofahrzeuge das Kapazitätsproblem sogar verringern, anstatt es zu verschärfen.

    Prima Lösung oder? Natürlich auf Kosten der Besitzer der E-Autos sollen politische Denkfehler behoben werden. Diese Experten wissen doch, dass
    Lithium-Ionen-Batterien nach etwa 1.000 Ladevorgängen ausgewechselt werden müssen. Neben der notwendigen technischen Ausstattung der Fahrzeuge verringert sich die Lebensdauer der Batterien durch eine höhere Zahl an Ladevorgängen. Der Besitzer darf dann eine neue Batterie kaufen, deren Anschaffungskosten mit Sicherheit nicht von der erhaltenen Einspeisevergütung kompensiert werden kann.

    Ein interessanter Artikel, der zur Meinungsbildung beitragen könnte, wobei das Fazit selbst uns Laien nicht überrascht.

    Eine Studie des ifo Instituts zur CO2-Bilanz von Elektroautos schlägt weiter hohe Wellen. Nun hat VW mit einer eigenen Studie gegengerechnet. Deren Fazit: Vor allem der Strommix ist entscheidend.

    https://www.auto-motor-und-sport.de/...imabilanz-c02/

    Im Zuge der Diskussion über den Arabischen Frühling hatte ich das Desertec-Projekt erwähnt. Was ist eigentlich aus diesem Projekt geworden? Ein Journalist des Spiegel hat meine Frage beantwortet.

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/...a-1196664.html

  10. Fridays for future # 30
    skaergarden
    Der Stromfresser Internet wird nur selten erwähnt, wieviel Energie benötigt wird, dazu hat sich 2003 das Fraunhofer-Institut geäußert.

    03.03.2003
    Fernseher, Telefone, Server und Netzanschlüsse für das Internet lassen den Energieverbrauch in Deutschland dramatisch ansteigen. Das hat jetzt das Fraunhofer-Institut in Stuttgart herausgefunden, wie gestern die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung berichtete. Bis zum Jahr 2010 werden diese Geräte nach der Prognose der W 45 Prozent mehr Strom verbrauchen als jetzt. Rund elf Prozent des gesamten Energieverbauchs in Deutschland würden 2010 auf die Informationstechnik entfallen, heute sind es sieben Prozent. Für die Bereitstellung dieser Energie würden elf große Kraftwerke benötigt.

    https://www.channelpartner.de/a/ener...ftwerke,210914

    In 2018 berichtet der SWR in einer Sendung über den "Energiefresser Internet - Die Ökobilanz eines Mausklicks

    Die gesamte Netzinfrastruktur zusammengerechnet verbraucht allein in Deutschland im Jahr etwa 55 Terawattstunden – umgerechnet etwa 10 mittlere Kraftwerke, die allein für die digitale Welt Strom erzeugen.

    https://www.swr.de/odysso/oekobilanz...4be/index.html

    Wie erfreulich, aus prognostizierten 11 großen Kraftwerken brauchen wir nicht in 2010, sondern sogar acht Jahre später in 2018 nur erwa 10 mittlere Kraftwerke.

    Die Befürworter einer CO2-Steuer nennen uns Schweden und die Schweiz immer als Vorbilder für eine erfolgreiche und sozial gerechte Co2-Bepreisung, denn nur mit derselben können wir unseren Beitrag zur Klimarettung leisten.

    Da lohnt sich doch ein EU-Vergleich über die Treibhausgasemission über einen Zeitraum x mit Ländern, die keine Co2-Bepreisung eingeführt haben.

    Treibhausgas-Emissionen der Europäischen Union in Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalenten

    In Schweden sanken in der Zeit von 1990 bis 2016 die Emissionen mit der Steuer um 26 Prozent.

    In Deutschland sanken die Emissionen im selben Zeitraum ohne die Steuer laut Umweltbundesamt und Europäischer Umweltagentur um 27,3 Prozent.

    In UK (Großbritannien plus Nordirland) sanken sie ohne die Steuer um 39,4 Prozent. Im Durchschnitt aller 28 EU-Länder sanken sie um 24,0 Prozent.

    http://www.eea.europa.eu/data-and-ma...e-gases-viewer

    Ob dieser Zahlen kann man einmal mehr ins Grübeln kommen.

  11. Fridays for future # 31
    Aline

    Langer Rede kurzer Sinn – zurück ins Mittelalter, Buschtrommeln zur Kommunikation aktivieren, ein Paddelboot für jede Familie und die eigene kleine Scholle zum Kartoffelanbau, gehaust wird nur noch in plastikfreien Zelten oder am besten ganz im Freien, denn Holzhütten kommen ja nicht mehr in Betracht, da wir das Holz bzw. die Wälder zum Reinigen der Luft und Produzieren von Sauerstoff brauchen. Häuser aus Beton sind out, denn die Betonproduktion allein verursacht schon ein Zwölftel der globalen CO2-Emissionen.


    Flughäfen werden geschlossen bzw. nur noch geöffnet, wenn Abgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen einen dringenden Termin in Berlin haben oder es dem ehemaligen grünen Vordenker Cem Özdemir gleich tun wollen und zum Bergwandern in die Anden müssen, natürlich total klimaneutral oder wie auch immer man das nennen will.

    Und um vor dem nahenden Weltuntergang am 01. Januar 2040 noch eine gute Tat zu tun, stürzt sich jetzt die Hälfte der Weltbevölkerung in den Atlantik und versucht schwimmend, noch die Heilige Greta zu erreichen, bevor sie sich im September vor dem UN-Klimagipfel in New York vollends zur Idiotin macht. Wenn 3 Milliarden Menschen hintereinander schwimmen, müßte es doch für Jesus, sorry Greta reichen, dass sie trockenen Fußes und tatsächlich klimaneutral in New York ankommt. Und dann kann sie im Anschluß auch gleich noch den Friedensnobelpreis in Oslo Empfang nehmen, denn ihr jetziger Co-Skipper Pierre Casiraghi mit seiner kleinen grünen, klimaneutralen Firma Monacair (wow, sogar ein 7 Min.-Flug ist im Angebot... d.h. wenn man nur 7 Minuten in der Luft ist, hinterlässt man natürlich nur einen klitzekleinen Co2“-Fußabdruck ;- ) besitzt genügend Helicopter, um Interessierte, wenn der cash stimmt, vollkommen klimaneutral durch tatkräftiges Anpusten der Drehflügel an jeden schönen Ort dieser Welt zu bringen.....







  12. Fridays for future # 32
    leffti
    Aline, da hast du meine vollkommene Zustimmung!
    Eigenartig, das letzte AIS Signal ist vom 15.8.und so kann man nicht sehen, wo sie sich z. Z. befindet!
    Für viel Geld, könnte man sie über Sat. orten, aber ob es dann stimmt! ???
    https://www.marinetraffic.com/de/ais...hips/211768710

  13. Fridays for future # 33
    Hochländer
    Hej,
    In einem gerade veröffentlichten Interview mit dem Stern, antwortete der NESPRESSO-Geschäftsführer Mark Ruijgrok auf die Frage was er von Greta Thunberg halte, "Wer ist das?"


    https://www.stern.de/genuss/trinken/nespresso-chef-redet-ueber-nachhaltigkeit---greta-thunberg--wer-ist-das---8853316.html
    j.

  14. Fridays for future # 34
    skaergarden
    Mark Ruijgrok sollte bescheidener auftreten und sich über die Umweltverträglichkeit seiner Alukapseln entweder besser informieren oder bei seinen Äußerungen auf einen höheren Wahrheitsgehalt achten.

    https://www.quarks.de/umwelt/muell/d...eltfreundlich/

    Die Energiewirtschaft verursacht ca. 38% des CO2-Austoßes in Deutschland, etwa 85 % der Emissionen des Stromsektors stammt aus der Kohleverstromung.
    Aus der Tabelle über CO2-Emissionen von Stromerzeugungssystemen geht hervor, dass Gaskraftwerke nur etwa 30% der Emissionen von Braunkohlekraftwerken erzeugen. Außerdem haben Kohlekraftwerke üblicherweise einen Wirkungsgrad von 30% bis 40%, Gaskraftwerke von etwa 60%.

    Recht kurzfristig ließen sich die CO2-Emissionen der Energiewirtschaft durch Umrüstung der Kohlekraftwerke auf Gasbetrieb um fast 70% senken.

    https://kraftwerkforschung.info/quic...gungssystemen/

    Wird nicht gemacht, da es doch einfacher ist, erstmal ein Klimakabinett zu bilden, um zu klären, wie man dem gutgläubigen deutschen Bürger das Geld aus der Tasche ziehen könnte. Die Schlagzeilen der Medien unterstützen gerne das Ansinnen der Politik, die Zahlungsbereitschaft der Bevölkerung zu fördern.

    Klimarat fordert raschen Umbau der Weltwirtschaft
    Klimarat fordert Umdenken beim Fleischkonsum
    Klimarat fordert Wende in der Landwirtschaft

    Ob solcher Meldungen muss doch umgehend etwas getan werden, wobei der IPCC nur "Grundlagen für wissenschaftsbasierte Entscheidungen der Politik bietet, ohne jedoch konkrete Lösungswege vorzuschlagen oder politische Handlungsempfehlungen zu geben".

    https://www.klimafakten.de/meldung/d...ortraet-teil-1

    Ein Politiker, der mit einer Abhandlung zu den Gedichten von Casimir Ulrich Boehlendorff (1775–1825) seinen Magister erhalten hat, und hilfesuchende Bürger mit "Es gibt hier ein Umweltproblem, aber es geht mich nichts an" als zuständiger Umweltminister abkanzelt, ist der aktuelle Hero von 25% der Wahlberechtigten mit höherem Bildungsstand.

    Wer es für notwendig hält, kann sich ganz der Selbtkasteiung hingeben, ich werde weiterhin meinen mit Diesel angetriebenen und mit Euro 5 eingestuften Geländewagen fahren und ggfs. wie unsere Bundeskanzlerin sinngemäß mit »Ist mir egal, ob ich schuld am Klimawandel bin, nun ist er halt da“ auf drohende Zeigefinger reagieren.


    BTW
    Wer heute seine alte Ölheizung gegen eine neue austauschen will, kann immer noch mit einer staatlicher Förderung seines Vorhabens rechnen.

  15. Fridays for future # 35
    skaergarden
    Diese Zahlen bringen die Legende vom bösen Diesel ins Wanken

    https://www.welt.de/wirtschaft/plus1...en-Diesel.html

    Leider ist der Artikel inzwischen kostenpflichtig. Kurz zum Inhalt:

    Vor allem sollen alte Diesel - Euro 1 bis Euro 5 - an hohen Stickoxidwerten schuld sein und bei Überschreitung drohen Fahrverbote.
    Das Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen verglich nun die zugelassenen Dieselahrzeuge mit den Ergebnissen der Messstationen. Bei der Auswertung der Daten stellte sich heraus, dass sich unter den zehn Städten mit dem höchsten Anteil von Alt-Dieseln fünf Kommunen befinden, in denen selbst an den Messstationen mit den höchsten Stickoxidwerten im vergangenen Jahr die Grenzwerte nicht überschritten wurden.

    So beträgt in Lübeck die Quote der Fahrzeuge mit einem Dieselmotor der Euro-Norm 1 bis 5 20,7 Prozent, doch der durchschnittliche Stickoxidwert lag im vergangenen Jahr laut den Daten des Umweltbundesamtes (UBA) bei lediglich 26 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, also weit weg vom erlaubten Höchstwert von 40 Mikrogramm.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...n-zu-hoch.html

    Auch Heidelberg, Karlsruhe, Saarbrücken und Münster liegen bei der Alt-Diesel-Quote auf den vorderen zehn Plätzen, überschreiten den Stickoxid-Grenzwert jedoch an keiner einzigen Messstation.

    Stuttgart (Alt-Diesel Platz 44) hingegen hat nur 16 Prozent Euro-1- bis Euro-5-Diesel, es wurden aber Stickoxidwerte von 71 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen.

    Und Berlin hat immerhin noch 59 Mikrogramm Stickoxid an der am stärksten belasteten Messstelle, obwohl die Stadt mit 15,9 Prozent eine noch niedrigere Alt-Diesel-Quote als Stuttgart hat.

    Die Auswertung des CAR-Instituts zeigt, dass man aus einer hohen Quote von alten Dieselfahrzeugen nicht schließen kann, dass in den betroffenen Städten auch die Stickoxidwerte besonders hoch sind.

  16. Fridays for future # 36
    skaergarden
    Bensinupproret 2.0 hat inzwischen 640.000 Mitglieder, die sich rege auf Facebook austauschen. https://m.facebook.com/groups/1171593203022193/

    Zur Erinnerung: Bokenheim hat die Facebook-Gruppe „Benzinaufstand 2.0“ gegründet, um auf die steigenden Kraftstoffpreise aufmerksam zu machen, die schwedische Regierung lehnt es aber nach wie vor ab, die Spritsteuer zu senken.

    Göteborgs-Posten hat einen ausführlichen Artikel über diese Bewegung veröffentlicht sowie auch die Statements von Politikern.

    https://www.gp.se/ledare/bensinuppro...het-1.17344557

    Willkommen im Klub Liebe Schweden

  17. Fridays for future # 37
    skaergarden
    Die Süddeutsche berichtete vor einem Jahr, dass die Bundesregierung Änderungen im Miet- und Wohnungseigentumsrecht plane, um den Anteil an Elektroautos zu steigern.
    Mieter sollen demnach gegenüber Vermietern künftig Anspruch darauf haben, eine Ladestation einrichten zu dürfen.

    Und weiter heißt es:
    Ladepunkte seien deshalb ein ausschlaggebendes Kriterium für die Kaufentscheidung, heißt es in dem Ministeriumspapier.

    https://www.sueddeutsche.de/politik/...6919-0#seite-2

    Fehlende Ladepunkte sind also der Grund dafür, dass das ursprünglich ausgegebene Ziel von 1 Million Elektroautos bis 2020 nicht erreicht wurde? Haben sich unsere 1 Millionen Millionäre deswegen geweigert, sich einen Tesla zu kaufen? Laut statistischem Bundesamt sind derzeit gerade Mal rund 83.000 E-Autos auf unseren Straßen unterwegs.

    Den aktuellen Bericht zur WEG-Reform hat

    https://www.haufe.de/immobilien/wirt...42_460970.html

    veröffentlicht.

    Welche Konsequenzen sich durch diese Änderungen ergeben, wird natürlich nicht beschrieben, da ist Mitdenken gefragt. Auch wenn diese Novellierung notwendig ist, so werden auf diesem Wege wieder einmal die Versäumnisse der Bundesregierung/Politiker und die Kosten ihrer politischen Entscheidungen (E-Autos) klammheimlich auf die Bürger umgelegt.

    Aktuell gibt es 11.600 Ladesäulen im Land, viel zu wenige und weit entfernt von den anvisierten zusätzlichen 100.000 Ladestationen im nächsten Jahr. Die Städte winken ab und sehen die Regierung in der Pflicht, die ihrerseits nicht willens und/oder nicht in der Lage gewesen ist, für den Bau der Ladesäulen zu sorgen.

    https://www.manager-magazin.de/polit...a-1260816.html

    Wie wir aus Erfahrung wissen, bedeutet "Förderung durch den Bund" immer, dass andere die Hauptlast der Kosten zu tragen haben. Außerdem beschränken sich die Kosten nicht nur auf die Anschaffung der Säulen, sondern u. U. wird auch eine höhere Absicherung (Hausanschluss) nötig.

    Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat bereits eine Milliarde Euro zusätzlich für die Förderung privater Ladestationen im Bundeshaushalt gefordert.

    Nun ja, Forderungen können immer gestellt werden, und unser Jungdynamiker ist nicht gerade bekannt dafür, dass er Projekte auch erfolgreich abschließen kann (Maut).

    Auch ein Mieter wird dann künftig vom Vermieter die Installation einer Ladesäule verlangen können. Der Vermieter wird dann den anderen Mietern die ins Haus stehende Mieterhöhung erklären können. Das wird besonders in Berlin zu hitzigen Diskussionen führen, da dort die Beschränkung der Miethöhe pro qm kurz vor deren Einführung steht.

    Laut Welt.de sollen aber Mieter von Wohnungsbaugesellschaften nicht das Recht bekommen, vom Vermieter die Anschaffung von Ladesäulen fordern zu können.

    Ein anderer Aspekt, der überhaupt noch nicht berücksichtigt wurde, ist nämlich der Brandschutz bei der Nutzung von Ladesäulen in Tiefgaragen.

    https://www.feuertrutz.de/tiefgarage...ebe/150/57046/

    Und werden die Versicherungen die neue Gefährdung in den Beiträgen für die Gebäudeversicherungen einpreisen?

    Es gibt aber Gemeinden, die bereits vorbildlich reagiert haben und ihren Bürgern mit der Installation einer Ladesäule einen Anreiz für den Umstieg auf E-Autos geben wollen. So eine Gemeinde ist Hünxe mit etwa 13.600 EW in NRW. Vor dem Rathaus wurde eine Ladesäule mit zwei Anschlüssen hingestellt, so dass zwei E-Autos gleichzeitig mit einer Leistung von 22 KW aufgeladen werden können.

    So weit so gut, allerdings parkt die Gemeinde ihre drei E-Autos genau dort und somit ist die Nutzung der Säule für andere kaum möglich.

    Hünxe? Das gibt's doch gar nicht. :-)

  18. Fridays for future # 38
    Aline
    Wie lange brauche ich (nach heutigem Stand der Dinge), um mit einem E-Auto von Süddeutschland nach Kalmar zu reisen? Ladestationen, Ladezeiten? Und ich möchte natürlich auch gut Gepäck mitnehmen können und mit der ganzen Familie reisen, d.h. ein Mückenauto kommt nicht in Betracht
    Sigrid, bitte gib die notwendigen Zahlen, du bist so gut im Rechnen

  19. Fridays for future # 39
    skaergarden
    Das schaffst du auch ohne mich, Aline. ;-)

  20. Fridays for future # 40
    Aline
    Der dänische Politik-Wissenschaftler Björn Lomborg bringt’s auf den Punkt:


    https://www.bz-berlin.de/welt/forsch...chen-in-gefahr

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