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  1. Man kann's auch übertreiben.... # 1
    Aline

    Man kann's auch übertreiben....

    Verschärftes Strafrecht in Schweden:


    http://www.rp-online.de/politik/ausl...-aid-1.7275527

    ........so berichtet etwa eine Politikerin der Grünen aufgrund eigener Erfahrungen offen auf Facebook, würde Frauen auch erst Tage oder Wochen nach dem Sex bewusst, dass sie eigentlich vergewaltigt worden sind......

    ---------


    Wow, den Frauen wird erst nach Wochen bewußt, dass sie eigentlich vergewaltigt worden sind.... vermutlich erhalten sie zur Erkenntnisfindung Unterstützung von den Grünen

    Das Schönste, was es zwischen Mann und Frau eigentlich gibt, wird so langsam aber sicher kaputt gemacht, kaputt geredet. Kein Flirt, keine Umarmung mehr, stattdessen liegt jetzt der Schreibblock neben dem Bett, damit das Einverständnis schriftlich niedergelegt wird, denn sonst kommt die Frau wohlmöglich nach 25 Jahren auf die Idee, dass sie vergewaltigt wurde....Wie kann man da eigentlich noch unbefangen miteinander umgehen? Soll man in Zukunft vielleicht nur noch nach genau festgelegten Regeln und Vorschriften flirten dürfen? Darf ein Mann keine Komplimente mehr machen, weil er sonst Gefahr läuft, dass er seinen Job verliert, seine Existenz ruiniert wird?

    Die „unachtsame Vergewaltigung“ – ja mein Gott, was für ein Gummiparagraph soll das denn werden? Er hebelt Tür und Tor auf, um später mal „Rache“ an seinem Verflossenen zu nehmen.
    Ich kann diese ganze metoo Aktion kaum noch ertragen. Nach 20, nach 30, nach 40 Jahren outen sich plötzlich mehr oder weniger berühmte Frauen und berichten von ihrer „Pein“ in jungen Jahren, die sie natürlich alle nicht angezeigt haben, denn man wollte ja unbedingt Karriere machen. Wer ist da eigentlich der Schuldige? Wäre es nicht besser gewesen, dass man damals sofort Anzeige erstattet hätte, um den Mistkerl aus dem Verkehr zu ziehen und um anderen Frauen/Mädchen so etwas zu ersparen?
    Das Ganze ist doch so was von verlogen!

  2. Man kann's auch übertreiben.... # 2
    Hochländer
    Hej,
    ich stimme dir uneingeschräkt zu.
    Es passt in die lange Reihe der unseligen Debatten über die verschiedensten Themen und wehe es wird dagegen oppuniert...
    j.

  3. Man kann's auch übertreiben.... # 3
    Hochländer
    O, pardon, ich meine natürlich OPPONIERT,
    j.

  4. Man kann's auch übertreiben.... # 4
    skaergarden
    Diverse deutsche Zeitungen haben über dieses geplante Gesetz berichtet, und die schwedische Botschaft in Berlin hat vor allem in einem Punkt den Darstellungen widersprochen:

    "Entgegen vielen Medienberichten ist das Einholen einer schriftlichen Einverständniserklärung nicht erforderlich".
    http://www.swedenabroad.com/de-DE/Em...afrechts--sys/

    Davon ist sicherlich auch kein Leser ausgegangen. ;-)

    Nach wie vor wird Aussage gegen Aussage zu bewerten sein, das geplante Gesetz wird in dieser Hinsicht nicht zur Wahrheitsfindung beitragen können. Das ist besonders für die Frauen bitter, die sich während der Vergewaltigung wie gelähmt fühlen und nicht reagieren können. Nach einer aktuellen schwedischen Studie soll sich jedes siebte Opfer während der Tat in einer "Angststarre" befinden.

    Sexuelle Belästigungen und Vergewaltigungen werden nicht nur von Vorgesetzen, Arbeitskollegen oder vermeintlich guten Freunden auf bzw. nach Partys vorgenommen, sondern sie sollen sogar schon an Schulen vorkommen.

    Arte TV zeigte vor einigen Tagen eine Reportage über einen Gynäkologen, der durch Frankreichs Schulen tourt, um 12-, 13- jährigen Schülern und Schülerinnen klarzumachen, dass das Verhalten der Darsteller in Pornos nichts mit der Realität zu tun habe. Etwa 70% der Schüler in dieser Altersgruppe haben sich schon Pornos auf ihren Smartphones angesehen. Ein Schüler stellte dann die Frage, warum die Mädchen Miniröcke tragen würden, wenn sie keinen Sex wollten. Diese Lümmel würden sich doch kugelig lachen, wenn ein von ihnen bedrängtes Mädel dann Nein-heißt-Nein sagen würde, und der Versuch, zwischen sich und den Jungs eine "Armlänge Abstand" aufbauen zu wollen, würde ebenso scheitern.

    Wir haben ein gesellschaftliches Problem, dem sich auch die Politik annehmen sollte, anstatt davon auszugehen, dass ein schnell formuliertes Gesetz dieses Problem beheben könnte.

  5. Man kann's auch übertreiben.... # 5
    Aline
    Also sind nun alle männlichen Wesen plötzlich zu Monstern geworden?? Ich glaub's nicht!!
    Oder waren immer Monster und wir armen Frauen haben's bloß nicht gemerkt??
    Da bin ich aber froh, dass bis auf den heutigen Tag nur "normale" Männer kenne.

  6. Man kann's auch übertreiben.... # 6
    skaergarden
    Auf welchen Beitrag beziehst du denn deine Frage? ;-)

  7. Man kann's auch übertreiben.... # 7
    Aline
    Sowohl auf die metoo Kampagne als auch auf die Reaktion/Gesetz der schwedischen Regierung. Bei deinem Hinweis bzgl der Arte-Dokumentation bin ich nicht sicher, ob sie wirklich in den gleichen Topf geworfen werden kann. Ich denke nicht, dass wir diesbezüglich ein gesellschaftspolitisches Problem haben, sondern es zeigt einmal mehr, dass es die Familie, die noch Grundwerte vermittelt, anscheinend immer weniger gibt und dass die Medien mal in sich gehen sollten. Deren Verantwortung ist nämlich auch mal einzufordern.

  8. Man kann's auch übertreiben.... # 8
    Aline
    Sagen wir es einfach kürzer: warum wird das männliche Geschlecht plötzlich so dämonisiert und zwar unisona in allen Medien? Und was treibt Frauen an, sich nach 30 Jahren 'plötzlich' daran zu erinnern, dass da angeblich was war, was nicht in Ordnung war? Und warum sagt eine schwedische Aussenministerin Wallström, dass auch ihr das in Brüssel passiert sei, will aber trotzdem nicht den Namen nennen??

  9. Man kann's auch übertreiben.... # 9
    Chromix
    Was ein Glück, daß eine Frau diesen Thread gestartet hat, sonst wäre aber sicher wieder was los gewesen .....

    Ich bin vollkommen Deiner Meinung, Aline.

    Aber die Sache treibt noch weitere Blüten:
    http://www.zeit.de/2017/52/sexismus-kunst-zensur-meetoo
    Entartete Kunst, das hatten wir doch schonmal, oder?
    Vielleicht sollte man die entsprechenden Kunstwerke gleich öffentlich direkt vor den betreffenden Museen verbrennen.
    Was unterscheidet uns eigentlich noch von den Taliban (oder war es der IS?), die die antiken Stätten in Palmyra etc. sprengten?

  10. Man kann's auch übertreiben.... # 10
    Bert
    Hallo …...


    zu erst stimme ich euren Beiträgen voll zu !


    Diese Thema geht mir schon seit ein paar Jahren so was von auf den Wecker, das mir langsam die Spucke weg bleibt ;-(
    Was war es in meiner Jugend ( auf dem Land ) doch interessant, sich Mädchen an zu nähern.
    Da wurde auch schon mal “versehentlich“ ein Knie berührt oder ein Arm für 5 Sekunden fest gehalten, um die Reaktion der Mädchen zu Testen. Wenn man dann zu dem noch Schüchtern war, stand man schon recht Dämlich in der Gegend herum.
    Da nach dann Lehre in einem sehr Großen Betrieb, wo ca. 1.800 Frauen aus dem Pott an arbeiten waren. Im zweiten Lehrjahr ( mit 15 Jahren ) machte man einen s.g. Durchlauf im Betrieb. In dieser Zeit wurde ich dann erst mal Richtig Aufgeklärt ( von der Damen Seite ! ).
    Da hat sich nie auch nur eine Seite aufgeregt ( was hat man da aus Moralischen Gründen nur alles ausgelassen ! ).
    Dann im Berufsleben hatte ich mal in einem kleinen Laden gearbeitet. Mittag´s kam immer eine Bekannte zu Besuch, die Langeweile hatte. Irgend wie sind wir drauf gekommen, die Mittagspause zum gegenseitigem Rücken kraulen ( bekleidet ! ) zu nutzen. War sehr angenehm und auch da wäre niemand auf irgend welche Blöden Gedanken gekommen.
    So verstrich das Leben Jahr um Jahr und in den letzten 7 Jahren sieht man einen kompl. Wandel in der Gesellschaft.
    Da wurde sich schon aufgeregt, wenn jemand mal einen schmutzigen Witz in Gesellschaft einer Dame erzählte, man mal zu lange auf ein weit ausgeschnittenes Dekolletee schaute, oder irgend eine Dame mal am Arm oder Bein berührte.
    Damals fragte ich mich schon, wo kommt diese Tendenz her ?
    Nun …. die Feministische Bewegung hat da schon Keile in die Gesellschaft getrieben.
    Dann hast du Damen gesehen, die würde man selber nicht anpacken, sind aber der Meinung, das sie Vergewaltigt worden sind und man dann über die Sachverhalte nur noch Lachen konnte.
    Da zu kommt, das Heut zu Tage viele Beamte, Gesetzgeber usw. nicht wissen, was sie eigentlich machen könnten und kommen so auf abstruse Ideen, die ein Normal Sterblicher nicht mehr verstehen kann.
    Nicht, das ich die Bedrohung von Frauen oder gar Vergewaltigungen von Frauen auch nur im geringsten was Positives abringen könnte …... aber wo soll das Heut zu Tage noch Enden ?


    Natürlich muss man die Frage stellen, wo fängt eine Vergewaltigung an ?


    Denke, das es jeder mit Normalem Menschenverstand selber weiß und das Einordnen kann, bzw. sich im Leben da nach richtet.
    Da für brauchen wir keine Sittenwächter, Macht Menschen …... oder was auch immer für Spinner !

    Wie wird die Welt in 10 Jahren aussehen …... da kann einem schon Ängstlich werden …....


    Nur eine Meinung von


    Bert

  11. Man kann's auch übertreiben.... # 11
    schaurein
    Hej Bert
    Wie wird die Welt in 10 Jahren aussehen …... da kann einem schon Ängstlich werden …....

    Nö dann gibt es "Deckscheine "natürlich gegen Entgeld-wer sich das leisten kann,der darf auch keinen "Diesel" mehr fahren und sollte auch die richtige Parteizugehörigkeit haben ! HaHa ! Übrigens alles dan ÖKO und und wer das nicht ..... den sagt es der Iman ( merkel )wo es lang geht !

    Guten Rutsch und bleib Gesund !
    schaurein

  12. Man kann's auch übertreiben.... # 12
    Aline
    Zitat Zitat von Chromix Beitrag anzeigen
    Was ein Glück, daß eine Frau diesen Thread gestartet hat, sonst wäre aber sicher wieder was los gewesen .....

    Ich bin vollkommen Deiner Meinung, Aline.

    Aber die Sache treibt noch weitere Blüten:
    http://www.zeit.de/2017/52/sexismus-kunst-zensur-meetoo
    Entartete Kunst, das hatten wir doch schonmal, oder?
    Vielleicht sollte man die entsprechenden Kunstwerke gleich öffentlich direkt vor den betreffenden Museen verbrennen.
    Was unterscheidet uns eigentlich noch von den Taliban (oder war es der IS?), die die antiken Stätten in Palmyra etc. sprengten?
    Ja, bis zur medienwirksam inszenierten Verbrennung von Büchern „unliebsamer“ männlicher Schriftsteller ist es wohl nicht mehr weit. Meiner Meinung nach erleben wir zur Zeit eine Frauenbewegung mit einer total aggressiven Grundeinstellung gegenüber Männern. Ein Klischee jagt das andere. Männer sind nur auf Zerstörung und Aggression aus, Männer sind immer triebgesteuert, sie sind schuld an allem, egal ob Scheidung oder mißratenes Liebesleben, ob zu niedriges Gehalt oder einfach nur verantwortungslos und nicht kommunikationsfähig, ob Krieg oder Finanzkrise, ob Terror oder Verderben, der Mann ist der „Feind“, der Trottel, der Depp, der testosterongesteuerte Macho, machtgeil und natürlich vollkommen unsozial.

    Und auf der anderen Seite dann die Frauen – ach so lieb, so sozial eingestellt, so fleißig und lernbegierig, so verantwortungsvoll. Die Frauen, die besseren Menschen??
    Mit ihnen an der Macht würde es natürlich keine Kriege geben, keinen Mord und Totschlag, keinen Neid, keinen Hunger, keine Armut, keine Ausbeutung mehr, alle würden gefördert, alle hätten die Arbeit, die sie sich schon so lange erträumen, alle hätten sich von morgens bis abends nur noch lieb, das Wort Streit wäre aus den Wörterbüchern getilgt, wir hätten endlich das Paradies auf Erden....


    Da ich aber immer noch große Anhängerin von Verschwörungstheorien bin , frage ich mich, wem es eigentlich nützt, dass Männer und Frauen gegeneinander aufgehetzt werden, dass hier weltweit ein Konflikt zwischen den Geschlechtern produziert wird, obwohl es doch tatsächlich viel, viel wichtigere Probleme auf dieser Welt gibt, die es zu lösen gilt? Wer oder was steckt dahinter, zieht seinen Nutzen daraus?
    Von der metoo-Kampagne will ich gar nicht mehr reden. Das ist das peinlichste, was sich erwachsene, angeblich so emanzipierte, berühmte Frauen leisten konnten. Und den tatsächlich brutal vergewaltigten namenlosen Frauen/Mädchen/Jungen dieser Welt haben sie damit einen Bärendienst erwiesen!

  13. Man kann's auch übertreiben.... # 13
    skaergarden
    Deutschland 1966
    Noch 1966 wurde es in als "ehewidriges Verhalten" gewertet, wenn sich die Frau den sexuellen Ansinnen ihres Ehemannes nicht gewogen zeigte. Das Ehe- und Familienrecht wurde in den 1970er Jahren überarbeitet, und diese Reform, die 1977 in Kraft trat, ersetzte das Prinzip der Hausfrauenehe durch das partnerschaftliche Prinzip (Abschaffung der gesetzlich vorgeschriebenen Aufgabenteilung in der Ehe).

    In Filmen spiegelt sich auch immer die zeitige Gesellschaft mit ihren Normen und Zwängen wider. In den sog. Schnulzen über Herz-Schmerz der 1950er und 1960er Jahre wurden noch fleißig Ohrfeigen an Männern verteilt, die sich aus Sicht der (meist unverheirateten) Frau unangemessen äußerten oder verhielten. Umgehend und unmissverständlich wurde klargestellt, was geht und was nicht möglich. Und das zu einer Zeit, als die Frau gesetzlich zu einem Dasein als Hausfrau verdonnert gewesen war und alles andere als gleichberechtigt und selbstbestimmt leben konnte?

    Gegen die rigide Sexualmoral der 1950er Jahre - einem unverheirateten Paar Gelegenheit zur "Unzucht" zu bieten, stand unter Strafe - rebellierte ebenfalls die Studentenbewegung der 68er Jahre: Sexuelle Freiheit, die das Ausleben der eigenen Sexualität ohne Normen und Zwänge ermöglicht. Zeitgleich kam die Pille auf den Markt, das Mittel schlechthin zur Verwirklichung der sexuellen Befreiung und Selbstbestimmung der Frau.

    Das Grundgesetz wie auch das Gleichberechtigungsgesetz (60 Jahre alt) haben nicht dazu beitragen können, dass Frauen gleiche Chancen und gleiche Entlohnung wie Männer haben: in Universitäten, Unternehmen, in der Theater- und Filmbranche oder wo auch immer. Machtpositionen werden immer noch überwiegend von Männern besetzt. Die Frauenquote ist IMHO auch nicht gerade gleichberechtigungsfördernd, da die durchaus vorhandene Qualifikation der Frau dabei ins Hintertreffen geraten könnte, weil die Position eben von einer Quotenfrau besetzt wurde.

    Frauen verkünden nun rund um den Globus, dass und wie sie sich von Männern unangemessen, herabwürdigend und verletzend behandelt gefühlt haben. Was hat dazu geführt, dass Frauen noch nicht einmal mehr so reagieren können oder wollen wie vor 60 Jahren?

  14. Man kann's auch übertreiben.... # 14
    skaergarden
    Natürlich sind nicht alle Männer "Monster", aber warum rebellieren die Männer nicht dagegen, dass sie unter Generalverdacht gestellt werden, Frauen als willfährige Objekte zu betrachten?
    Stattdessen gibt es unter Guilty, #ItWasMe, #IDidThat, #IWill Bekenntnisse von Männern

    Auf Twitter und Facebook tauchten unter dem Stichwort Berichte von Männern auf, die Frauen sexuell belästigten. „Ich habe die Linie überschritten. Ich habe Vertrauen missbraucht“, schrieb ein Nutzer. „Ich werde nie den Moment vergessen, als ich einer vorbeigehenden Frau in einer Bar in den 90er Jahren an den Po grapschte“, schrieb ein anderer. Er habe sich sofort geschämt und würde sich heute entschuldigen, wenn er könnte. https://www.futurezone.de/digital-li...f-Twitter.html
    Andererseits gibt es verunsicherte Männer, die ernsthaft darüber disktutieren, ob sie sich überhaupt zu Sexismus-Debatten äußern dürfen. http://www.zeit.de/kultur/2017-10/se...omplettansicht

    Bedauernswerte Geschöpfe, männliche wie weibliche, die nicht wissen, wie sie sich in welcher Lebenslage verhalten sollen. Ich werde weiterhin Klamotten tragen, die mir gefallen, auch wenn es Männer gibt, die dann überlegen, ob ich mir überhaupt bewusst darüber wäre, was ich wohl mit meinem figurbetonten Outfit bezweckte. Ob dieses Betonen der sekundären Geschlechtsmerkmale auch Signale aussenden, die man sehr wahrscheinlich eben nicht aussenden will, ist mir auch wurscht. ;-)

  15. Man kann's auch übertreiben.... # 15
    Aline
    @Skaergarden:

    Das Grundgesetz wie auch das Gleichberechtigungsgesetz (60 Jahre alt) haben nicht dazu beitragen können, dass Frauen gleiche Chancen und gleiche Entlohnung wie Männer haben: in Universitäten, Unternehmen, in der Theater- und Filmbranche oder wo auch immer. Machtpositionen werden immer noch überwiegend von Männern besetzt.


    Ich halte es für einen totalen Irrglauben der Frauenbewegung, wenn sie glaubt, dass Firmenchefs, Politiker, Topmanager etc. spezifisch Frauen von „Machtpositionen“ fernhalten wollen. Ich würde eher sagen, dass sie sich Konkurrenten jeglicher Art, egal ob Mann oder Frau, vom Leib halten wollen.

    Und dieses Spiel beherrschen auch Frauen, die sich nach oben geboxt haben, s. Angela Merkel, Christine Lagarde, Hillary Clinton etc. Von sanftmütiger Grundeinstellung ist da nicht mehr viel. Und mit weiblichen Konkurrentinnen wissen diese Damen vermutlich noch viel perfider umzugehen als es Männer je tun können

    Wer tatsächlich Macht will, der muss an erster Stelle dem System, der Firma, dem Unternehmen dienen. Mit der Ankündigung, dass man eine „humanere“ Arbeitswelt schaffen will, wird man vermutlich nicht sehr weit auf der Leiter nach oben kommen.

    @Skaergarden
    Frauen verkünden nun rund um den Globus, dass und wie sie sich von Männern unangemessen, herabwürdigend und verletzend behandelt gefühlt haben. Was hat dazu geführt, dass Frauen noch nicht einmal mehr so reagieren können oder wollen wie vor 60 Jahren?

    Diese Frage sollten tatsächlich mal die Frauen beantworten. Aber sprechen diese publicitygeilen Frauen, die jetzt die Medien beherrschen, tatsächlich für die Mehrheit der Frauen auf dieser Welt? Ich würde mich sofort von solch einer Aussage (...dass und wie sie sich von Männern unangemessen, herabwürdigend und verletzend behandelt gefühlt haben) sofort distanzieren bzw. eine neue Kampagne eröffnen: "nicht in meinem Namen"

  16. Man kann's auch übertreiben.... # 16
    skaergarden
    Diese Frage sollten tatsächlich mal die Frauen beantworten. Aber sprechen diese publicitygeilen Frauen, die jetzt die Medien beherrschen, tatsächlich für die Mehrheit der Frauen auf dieser Welt? Ich würde mich sofort von solch einer Aussage (...dass und wie sie sich von Männern unangemessen, herabwürdigend und verletzend behandelt gefühlt haben) sofort distanzieren bzw. eine neue Kampagne eröffnen: "nicht in meinem Namen"
    Diese Frauen gefallen sich wohl in ihrer Opferrolle, die nun weltweit für Aufregung sorgt. Ebenso gefällt sich der schwedische Staat in seiner Vorreiterrolle: bei implantierten Datenträgern, beim Klimaschutz, beim Bargeldverzicht und vor allem in der Flüchtlingspolitik. Deswegen ist es auch keine Überraschung, dass Schweden sein Sexualstrafrecht verschärft.

    Für die Silvesterfeier am Brandenburger Tor wird dieses Jahr ein Zelt ein "Womanˋs Safty Area" für Frauen bereitgestellt, in das sie "flüchten" können, wenn sie begrapscht wurden, wie es auf welt.de beschrieben wird. Auch andere Städte haben ihr Sicherheitskonzept "angepasst". Diese Maßnahmen tragen doch nur dazu bei, die Frau in ihrer Opferrolle zu verfestigen und ist das Ende von Gleichberechtigung und Selbstbestimmung.

    In Schweden wie in Deutschland ist es nicht die "unachtsame Vergewaltigung", der Frauen vermehrt ausgesetzt sind, sondern es sind die an Brutalität kaum zu übertreffenden Gruppenvergewaltigungen. Die schwedische Journalistin Paula Neuding hat darüber einen sehr guten Beitrag geschrieben: http://quillette.com/2017/10/10/swed...inist-paradox/

    Die sydsvenskan https://www.sydsvenskan.se/2017-12-2...gaholm-i-malmo berichtet über die äußerst brutalen Gruppenvergewaltigungen in Malmö, hier eine kurze Version in einer der wenigen deutschen Zeitungen, die darüber berichteten. https://www.derwesten.de/panorama/po...212949237.html

    Wie Paulina Neuding schreibt, dass die vorherrschende Meinung der vergangenen Jahre in Schweden gewesen ist, dass Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe nicht zugenommen hätten, obwohl es Beweise gibt, die das Gegenteil belegen.
    In Deutschland wird noch irrwitziger argumentiert, dass es nämlich in der Natur der Sache liege, dass durch mehr Männer auch eine Zunahme an Sexualdelikten einhergehe. Außerdem seien wir, die Deutschen, für kriminelle Migranten mitverantwortlich.

    Ob nun Zelte aufgestellt werden oder ein verschärfstes Sexualstrafrecht gebastelt wird, beide Maßnahmen werden Frauen nicht vor Übergriffen schützen, wenn sie das Haus verlassen. Die Täter werden, falls sie überhaupt gefasst werden, mit lächerlichen Strafen bedacht, zumal man auch nicht immer weiß, wie alt sie tatsächlich sind.

    Ach ja, die EU gibt doch gerne Studien in Auftrag, vor einem Jahr veröffentlichte welt.de das Ergebnis:

    "Sexuelle Gewalt gegen Frauen ist unter besonderen Umständen für mehr als ein Viertel der EU-Bürger okay". https://www.welt.de/politik/deutschl...-manchmal.html

    Oder liegtˋs an den missverständlich formulierten Fragen, die zu dem Ergebnis führten, dass jeder vierte europäische Mann ein "Monster" ist?

  17. Man kann's auch übertreiben.... # 17
    Chromix
    Ich kann mich manchmal nur noch wundern, welche Blüten diese ganzen Gleichberechtigungsbestrebungen treiben.

    In einer schwedischen Zeitung las ich vor einiger Zeit, wie traurig man es fand, daß sich so wenige Frauen für Heavy Metal interessieren und was man tun könnte, um den Anteil zu steigern. Geht's noch? Das ist Hobby/Freizeit! Darf da nicht jeder tun, was man will und worauf man Lust hat?

    Genauso krampfhaft die Anstrengungen, in allen Studienfächern zu einem gleichen Anteil Frauen und Männer zu kommen. Was für ein Quatsch! Wenn 80% aller Studierenden im Fach Informatik Männer sind, dann ist das eben so. Und wenn 80% aller Studierenden im Fach Innenarchitektur Frauen sind, dann ist das eben so.
    Die machen das alle freiwillig. Keiner wird gezwungen, etwas zu studieren oder nicht zu studieren.

    Richtig daneben geht es dann, wenn man dann z.B. Informatikprofessuren gleichteilig mit Frauen und Männern besetzen will und mangels Auswahlmöglichkeiten Positionen nicht kraft Qualifikation sondern kraft Geschlecht besetzt werden.

  18. Man kann's auch übertreiben.... # 18
    skaergarden
    Da bin ich ganz bei dir Chromix.

    Da seit längerem geplante Amt für Gleichberechtigung hat heute seine Tätigkeit mit 70 Mitarbeitern in Göteborg aufgenommen.

    Eine der ersten Aufgaben des Amtes wird es sein, Informationen über die sog. Ehrengewalt gegen Frauen zu sammeln, um sich das notwendige Wissen anzueignen, um später vorbeugend dagegen arbeiten zu können. Nach der Gleichstellungsministerin Åsa Regnér soll diese Materialsammlung in zwei Jahren abgeschlossen sein, allerdings hat die Ministerin nicht angegeben, ab wann dann konkrete Maßnahmen gegen die Ehrengewalt eingeleitet werden sollen.

    Bereits vor fast 10 Jahren wurde das Ergebnis einer dsbzgl. Studie veröffentlicht.

    Wenn junge Mädchen von den Sozialbehörden in Verwahrung genommen werden, ist der Hintergrund vielfach so genannte Gewalt im Namen der Ehre. Dies zeigt eine Studie von Fällen in den Verwaltungsbezirken Stockholm und Västra Götaland. Ein Drittel der in Verwahrung genommenen Mädchen waren Gewalt und Drohungen ausgesetzt gewesen, sagte Astrid Schlytter, Dozentin an der Universität Stockholm und eine der Verfasserinnen der Studie, im Schwedischen Rundfunk. http://sverigesradio.se/sida/artikel...rtikel=2257728
    Weiter heißt es, dass sämtliche betroffene Mädchen zwei im Ausland geborene Eltern haben. „Dies ist also eine Problematik, die mit der Migration zusammenhängt, ein Migrationsmuster“.

    Und nun könnten die schwedischen Politiker (übrigens auch die deutschen) endlich einmal zur Kenntnis nehmen, dass man Menschen aus einem anderen Kulturkreis nicht einfach durch Sprache und Bildung, der Vorführung eines kleinen Films und der Überreichung einer Broschüre mit Benimm-Regeln zeitnah integrieren kann.
    Diese Erkenntnis - Bildung alleine reicht nicht - sollte auch bedacht werden, wenn man über die Probleme zwischen Männer und Frauen in unserer eigenen Kultur diskutiert.
    Geändert von skaergarden (01.01.2018 um 20:21 Uhr)

  19. Man kann's auch übertreiben.... # 19
    Aline
    Zitat Zitat von Chromix Beitrag anzeigen
    Ich kann mich manchmal nur noch wundern, welche Blüten diese ganzen Gleichberechtigungsbestrebungen treiben.

    In einer schwedischen Zeitung las ich vor einiger Zeit, wie traurig man es fand, daß sich so wenige Frauen für Heavy Metal interessieren und was man tun könnte, um den Anteil zu steigern. Geht's noch? Das ist Hobby/Freizeit! Darf da nicht jeder tun, was man will und worauf man Lust hat?

    Genauso krampfhaft die Anstrengungen, in allen Studienfächern zu einem gleichen Anteil Frauen und Männer zu kommen. Was für ein Quatsch! Wenn 80% aller Studierenden im Fach Informatik Männer sind, dann ist das eben so. Und wenn 80% aller Studierenden im Fach Innenarchitektur Frauen sind, dann ist das eben so.
    Die machen das alle freiwillig. Keiner wird gezwungen, etwas zu studieren oder nicht zu studieren.

    Richtig daneben geht es dann, wenn man dann z.B. Informatikprofessuren gleichteilig mit Frauen und Männern besetzen will und mangels Auswahlmöglichkeiten Positionen nicht kraft Qualifikation sondern kraft Geschlecht besetzt werden.
    Ist dir mal aufgefallen, dass in der Arbeitswelt eigentlich nur da Quoten gefordert werden, wo es gilt, „bequeme“ und lukrative Posten zu besetzen? Keine Frauenrechtlerinnen fordern z.B. einen gleichen Anteil von Frauen und Männern bei der Müllabfuhr, im Untertagebau (in D noch ca. 80 000 Arbeitsplätze), im Handwerk (Installateur, Klempner, Dachdecker etc.). Mit anderen Worten, die Drecksarbeit und die gefährlichen Jobs dürfen größtenteils auch weiterhin die Männer machen, die „neue frau“ ist für etwas „besseres“ vorgesehen......
    Diese Gruppierung von „alle Macht den Frauen“ tut immer so, als gäbe es keine biologisch vorgegebenen, typisch männlichen oder weiblichen Verhaltensweisen und Neigungen, sondern wir würden nur durch unsere Erziehung geprägt bzw. seien ein Produkt derselbigen.
    Yeah, wir können alles, wir wollen alles und vor allem wollen wir tolle Jobs und nein, am Herd stehen wir nicht mehr und bei Kindererziehung verblödet man ja nur und die alten Eltern schicken wir ins Heim, da haben sie’s ja soooo gut und wir unseren Kopf frei für die wirklich großen Aufgaben des Lebens........

    Und Männer? Ach die braucht man doch nicht mehr. Adoption und künstliche Befruchtung sind doch mittlerweile auch für alleinstehende Personen und gleichgeschlechtliche Paare längst möglich.....

    Der Mann wird regelrecht zum Feind stilisiert, den es zu bezwingen gilt. Bei manchen Talkshows kann man nur noch mit dem Kopf schütteln, wenn man sieht/hört mit welcher Verachtung Frauen über Männer sprechen.
    Jetzt müsste also dringend nur noch der Satz „Frauen und Kinder zuerst“ aus den Büchern und Köpfen der Menschheit gestrichen werden und dann gehen wir alle gemeinsam unter. Schuld sind eben immer die Männer

  20. Man kann's auch übertreiben.... # 20
    skaergarden
    @Aline
    Ist dir mal aufgefallen, dass in der Arbeitswelt eigentlich nur da Quoten gefordert werden, wo es gilt, „bequeme“ und lukrative Posten zu besetzen? .......

    Geht es in diesen ganzen Diskussionen nun um Gleichberechtigung oder um quantitative, quotenmäßige Gleichschaltung?

    Warum sollten Frauenrechtlerinnen einen gleichen Beschäftigungsanteil von Frauen in manchen, typischen Männerberufen fordern, die weder ihren (biologisch vorgegebenen) Neigungen entsprechen noch deren Ausübung körperlich leisten könnten?
    BTW: Erst in 2009 wurde das als Schutzklausel gedachte Beschäftigungsverbot für Frauen unter Tage aufgehoben.

    Yeah, wir können alles, wir wollen alles und vor allem wollen wir tolle Jobs und nein, am Herd stehen wir nicht mehr und bei Kindererziehung verblödet man ja nur und die alten Eltern schicken wir ins Heim, da haben sie’s ja soooo gut und wir unseren Kopf frei für die wirklich großen Aufgaben des Lebens........

    In Schweden stößt die Entscheidung der Frauen, die sich für Herd Kindererziehung entschieden haben, gerade bei ihren Geschlechtsgenossinnen - gelinde gesagt - auf Unverständnis. Außerdem erfordert das Sozialsystem, dass Männer wie Frauen berufstätig sind. Deutschland peilt auch dieses Jeder-für-sich-System an, denn immer mehr Frauen müssen mitarbeiten, um nicht gegen Ende des Monats jeden Cent dreimal umdrehen zu müssen. Etlichen Frauen geht es also nicht nur darum, tolle Jobs haben zu wollen, bei Frauen mit einer akademischen Ausbildung mag das zutreffen.

    Die alten Eltern schicken wir ins Heim?
    Stand Ende 2015 in Deutschland: Etwa drei Viertel aller Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt, die meisten davon allein von Angehörigen. Gut ein Viertel der Pflegebedürftigen leben in Pflegeheimen; die Hälfte der Pflegebedürftigen ist an Demenz erkrankt.

    Und Männer? Ach die braucht man doch nicht mehr. Adoption und künstliche Befruchtung sind doch mittlerweile auch für alleinstehende Personen und gleichgeschlechtliche Paare längst möglich.....


    Für die Zeugung von Kindern, die adoptiert werden können wie auch für die künstliche Befruchtung werden aber nach wie vor Männer gebraucht. ;-)


    Der Mann wird regelrecht zum Feind stilisiert, den es zu bezwingen gilt. Bei manchen Talkshows kann man nur noch mit dem Kopf schütteln, wenn man sieht/hört mit welcher Verachtung Frauen über Männer sprechen.......

    Seit es die Sexismus-Diskussionen gibt, wird der Mann mal mehr mal weniger lautstark zum Feind Nr. 1 ernannt. Und ja, es gibt Sexismus im Alltag, je nach Branche mal mehr, mal weniger. Wenn eine Andrea Nahles eine typische Sexismus-Erfahrung darin sieht, dass Frauen nicht ernst genommen werden, dann sollte doch mal hinterfragt werden, warum das so ist.
    Das Problem ist, dass Frauen nicht eine Linie verfolgen, tlw. absurde Forderungen stellen und dadurch ihre Glaubwürdigkeit verspielen.

  • leffti25.01.2018, 12:20

    Was hat das nun noch mit Schweden zu tun??

  • skaergarden25.01.2018, 14:31

    Zitat Zitat von leffti Beitrag anzeigen
    Was hat das nun noch mit Schweden zu tun??
    Damit du es auch verstehst http://sverigesradio.se/sida/gruppsi...rtikel=6865200

    Warum wird in Frankreich dermaßen heftig, ja aggressiv diskutiert, nachdem die von hundert prominenten Frauen, allen voran Catherine Deneuve, unterzeichnete Erklärung in Le Monde erschienen ist?

    "Es folgten ein Sturm der Empörung und eine Flut überzogener Stellungnahmen. Besonders daneben: Eine Unterzeichnerin* erklärt im Fernsehen, man "könne bei einer Vergewaltigung einen Orgasmus haben". Das Maß ist voll. Von allen Seiten hagelt es Kritik, besonders aus Deutschland. In Libération entschuldigt Catherine Deneuve sich bei allen Frauen, die schon einmal sexuelle Gewalt erfahren mussten".

    http://www.zeit.de/2018/04/franzoesi...tschland-metoo

    Bei dieser Unterzeichnerin* handelt es sich um "die Pornodarstellerin Brigitte Lahaie, die inzwischen als Sexratgeberin arbeitet und als Botschafterin des Appells auftritt,

    sagte zur Feministin Caroline de Haas, die Opfer einer Vergewaltigung geworden war, den ungeheuerlichen Satz: „Es gibt Frauen, die dabei zum Orgasmus kommen.“

    Eine weitere Unterzeichnerin: "Catherine Robbe-Grillet ist als Regisseurin sadomasochistischer Inszenierungen bekannt, über die sie unter dem Pseudonym Catherine de Berg berichtet hat".

    http://m.faz.net/aktuell/feuilleton/...-15393547.html

    Ebenfalls zu den Autorinnen gehört die "Kunstkritikerin Catherine Millet, die sogar ein Buch über ihr eigenes Sexualleben geschrieben hat. Sehr deutlich - wie sehr sie es genossen hat, die Prostituierte im Wald von Boulogne zu spielen und lange, detaillierte Beschreibungen ihrer Gruppensexorgien". http://sverigesradio.se/sida/artikel...rtikel=6865200

    Einige Zeitungskommentare wiesen nicht ohne Freude darauf hin, dass Catherine Deneuve einen ihrer frühesten Erfolge 1967 mit dem Film "Belle de Jour" (dt.: Schöne des Tages) von Luis Buñuel hatte. Darin spielte sie eine gelangweilte Ehefrau, die davon träumt, gefesselt, geschlagen und ausgepeitscht zu werden. http://www.sueddeutsche.de/leben/me-...eros-1.3833500

    Hatte Madame Deneuve diese Rolle nur übernommen, um Karriere zu machen?

    Es ist auch nicht in Ordnung, wenn man sexuelle Angriffe banalisiert, wie es die Unterzeichnerinnen der Erklärung tun: "Jemand hat sich in der Metro an Ihnen gerieben? Spielen Sie sich doch nicht zum Opfer auf! Machen Sie kein Drama daraus! Gehen Sie weiter und Schwamm drüber!"

    Und was tut man, wenn ein Mann seine Machtposition ausnutzt, um sein Ziel zu erreichen, und die Frau aus Angst vor den Konsequenzen nicht wagt, Nein zu sagen? http://www.zeit.de/2018/04/franzoesi...tschland-metoo

  • skaergarden25.01.2018, 15:17

    Es geht nicht nur um ihre Karrieren, wenn Schauspielerinnen den Missbrauch nicht umgehend anzeigen, sondern auch darum, sich nicht der Chancen zu berauben, überhaupt einen Job zu bekommen.

    Im Mai 2016 schildern Schauspieler, also Männer, wie es in der deutschen Filmbranche zugeht.

    Alptraumjob Schauspieler
    Es gibt kaum einen Berufsstand, in dem Traum und Wirklichkeit weiter auseinanderklaffen als bei Schauspielern.
    Selbst bekannte Akteure leben oft von der Hand in den Mund. http://www.sueddeutsche.de/wirtschaf...sein-1.2992643

    Und Frau kommt daher und jammert auch noch über sexuelle Übergriffe. Was soll man tun, wenn selbst der Arbeitgeber/Auftraggeber selbst schwere Körperverletzung für reine Privatsache hält? Im Fall Wedel liest es sich so:

    "Ein Arztbericht, datiert auf den 12. Januar 1981, bescheinigt Gemsch eine "erhebliche Bewegungseinschränkung" im Hals sowie einen "empfindlichen Druckschmerz auch über den Nervenwurzeln der gesamten Halswirbelsäule, ein Nacken-Schulter-Arm-Syndrom mit Kopfschmerzen und in einem sehr schlechten Allgemeinzustand". Die Symptome seien "eindeutig als Folge der Gewalttätigkeiten vom 12.12.80" zu betrachten.

    Weitere interne Schriftwechsel zeigen, wie Sender und Produktionsfirma auf die Vorwürfe reagierten: Zwischen Gemsch und Wedel habe man erfolglos versucht zu vermitteln und die Auseinandersetzung mit Christensen sei "zunächst eine persönliche Angelegenheit zwischen Herrn Wedel und Frau Christensen und für die Redaktion erst dann wichtig, wenn die Arbeit (...) ernsthaft gefährdet ist."

    Die Produktionsfirma erinnerte den SR daran, dass Christensen überhaupt erst zu der Produktion hinzugestoßen war, weil "es infolge versuchter sexueller Kontakte zu Handgreiflichkeiten" zwischen Gemsch und dem Regisseur gekommen sei - mit der Folge, dass die Rolle neu besetzt werden musste. https://www.tagesschau.de/inland/wedel-107.html

    Mit einem Schal gewürgt und mehrfach mit dem Kopf gegen das Bett und die Wand geschlagen worden zu sein, und als sie sich nicht mehr wehren konnte, konnte er (zum Glück) nicht mehr in sie eindringen.......

    Schade Mädel, wäre es ihm gelungen, hättest du sogar noch einen Orgasmus kriegen können!

  • schaurein25.01.2018, 17:47

    Ja Leute hört doch mal auf mit der unendlichen Geschichte -es langweilt, weil es doch nichts mehr mit diesen Forum zu tun hat.Gibt es nicht was positives zu berichten ?

  • Gast1229126.01.2018, 11:46

    Ich möchte die Diskussion nicht unterbinden, denn die Diskussion ist "wichtig".

    Aber da es sich aktuell vom Thema "Schweden Allgemein" entfernt, verschiebe ich das Thema ins Schweden-Café.

    Gruß,
    Tobias.

  • schaurein26.01.2018, 15:37

    danke Topi -habe ja gemeint das die Beteiligten damit schluß machen,aber so gehts auch !

  • pipo26.01.2018, 18:24

    ??
    Welche Diskussion?
    Ich sehe fast nur Haßtiraden.

  • leffti27.01.2018, 01:53

    Zitat Zitat von pipo Beitrag anzeigen
    ??
    Welche Diskussion?
    Ich sehe fast nur Haßtiraden.
    Halt Emanzen!

  • Aline27.01.2018, 17:02

    Zitat Zitat von pipo Beitrag anzeigen
    ??
    Welche Diskussion?
    Ich sehe fast nur Haßtiraden.
    Hasstiraden? Wo? Ich glaube, dass keiner der an dieser Diskussion teilnehmenden Foris dies so empfindet. Ein lebhaftes Hin und Her macht eine gute Diskussion aus und gerade Skaergarden und ich haben ellenlange Erfahrungen mit kontroversen Ansichten. Das hat aber nichts mit "Hasstiraden" zu tun. Und in diesem Fall muss man eben diskutieren, nicht immer reichen Menschenketten und Kerzenlicht aus, um Standpunkte zu vertreten

  • pipo28.01.2018, 15:32

    Aha
    wg den 10 Zeichen auch noch ein soso

  • Hochländer28.01.2018, 19:29

    Zitat Zitat von pipo Beitrag anzeigen
    Aha
    wg den 10 Zeichen auch noch ein soso
    Wegen der 10 Zeichen...,
    soviel Zeit muß sein.
    j.

  • Aline02.02.2018, 01:12

    Und der Irrsinn (ist es nicht längst Zensur??) geht weiter.......


    http://www.spiegel.de/kultur/gesells...ents-box-pager


    genau wie dieser :

    http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/berlin-monika-gruetters-ruegt-kulturbarbarei-an-alice-salomon-hochschule-a-1189658.html




  • skaergarden02.02.2018, 14:02

    Was mag sich der englische Maler John William Waterhouse bei der Herstellung seines jetzt aus der Kunstgalerie entfernten Werkes "Hylas und die Nymphen" bloß gedacht haben?
    Vielleicht teilte er gar die Ansicht eines Pablo Picassos, der einst sagte:

    "Mich interessiert nur, was die Dinge auf meinen Bildern sind, nicht, was sie bedeuten. Wenn man aus bestimmten Dingen auf meinen Gemälden eine bestimmte Bedeutung herausliest, so kann dies völlig zutreffend sein, es ist aber nicht meine Absicht gewesen, diese Bedeutung mitzuteilen.."

    Zum zweiten Link:
    Stein des Anstoßes ist der Satz "Alleen und Blumen und Frauen und ein Bewunderer" aus dem Gedicht "Avenidas". Übersetzt auf Deutsch, heißt es in dem Gedicht:

    Alleen
    Alleen und Blumen

    Blumen
    Blumen und Frauen

    Alleen
    Alleen und Frauen

    Alleen und Blumen und Frauen und
    ein Bewunderer

    Als Kulturbanausin ist mir analog zu diesem Gedicht ein Denkspiel aus Kindertagen eingefallen: Ich verreise und packe meinen Koffer.....mehr aber auch nicht. ;-)

  • skaergarden04.02.2018, 20:23



    https://www.welt.de/politik/deutschland/article173177271/Identitaere-Kampagne-gegen-MeToo-und-sexuelle-Gewalt-durch-Migranten.html

  • skaergarden08.02.2018, 13:02

    "Warum die Identitären jetzt gegen #MeToo mobil machen"
    "Es sei zweifelsohne wichtig, Gewalt gegen Frauen zu thematisieren, sagt Politikwissenschaftler Floris Biskamp von der Universität Kassel. Das gelte auch für den Kontext von Flucht und Migration. „120 Dezibel“ aber sei eine „eindeutig rechtsextreme Kampagne“.

    Soll heißen: Es ist wichtig, über die Gewalt gegen Frauen zu diskutieren, zur Sprache zu bringen, wir können ruhig mal drüber quatschen, (nichts anderes bedeutet thematisieren) meint der Politikwissenschaftler. Gut, reden wir drüber und dann?

    "Übergriffe würden instrumentalisiert, um Stimmung gegen Minderheiten zu machen. „Dabei versuchen die Rechten einerseits an Diskurse innerhalb der Mehrheitsgesellschaft anzuknüpfen, die sich insbesondere seit der berüchtigten Kölner Silvesternacht 2015 etabliert haben, andererseits an den Erfolg der feministischen #MeToo-Kampagne.“.....

    Muss es nicht zu denken geben, dass nur die Rechten an die Debatten innerhalb der Mehrheitsgesellschaft anknüpfen? Gibt es nicht gerade deshalb eine AFD, die sich inzwischen zur drittstärksten Partei in unserem Land etabliert hat? Warum werden die Diskurse innerhalb der Mehrheitsgesellschaft von den übrigen Parteien ignoriert?
    Um Stimmung gegen Minderheiten zu machen, würden Übergriffe instrumentalisiert? Welchen Sinn macht es, die Gewalt gegen Frauen zu thematisieren, wenn sie nicht auch instrumentalisiert wird?

    Wenn etwas als so wichtig erachtet wird, dass man darüber diskutieren muss, sollte eine solche Diskussion auch zu einem Ergebnis führen. Die Politik trifft doch erst dann Entscheidungen, wenn ein gesellschaftliches Thema instrumentalisiert wird, es also einen triftigen Grund gibt und dem Zweck dient, Änderungen zu veranlassen, die das Zusammenleben regeln.

    Den Gedanken dieses Politikwissenschaftlers folgend könnte man auch mal über die MeToo-Bewegung (Achtung: Sexismus ist ein Sammelbegriff für alle Formen der Unterdrückung und der Benachteiligungen aufgrund der Geschlechtszugehörigkeit) diskutieren, hingegen eine Instrumentalisierung aber nur Stimmungsmache gegen eine Minderheit wäre, denn es sind nicht alle Männer Schweine, sondern nur ein Minderheit.
    Dieser Politikwissenschaftler übt zwar Kritik, zeigt aber zur Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen keine Lösungen auf, denn nur drüber quatschen, reicht nicht.

  • skaergarden08.02.2018, 14:11

    Sind denn die Rechte der Frauen nicht genauso schutzbedürftig wie die der Flüchtlinge?
    So wie es aussieht, wird die Debatte um sexuelle Gewalt ergebnisarm versanden, wobei das weniger an der Sache selbst liegt, an mauernden Männern, sondern an einer Gesprächsunkultur, die alle Differenzierungen mit Empörung abweist.


    Flugs hat dann auch das Allensbach Institut im Auftrag der Frankfurter Allgemeine Woche eine Umfrage gestartet. Das Institut fragte 1400 Personen: „Neulich sagte jemand: ‚Die ganze Debatte über sexuelle Belästigung schießt etwas über das Ziel hinaus. Bald müssen Männer ja Angst davor haben, Frauen Komplimente zu machen.‘ Sehen Sie das auch so, oder sehen Sie das nicht so?“ 36 Prozent der Befragten gaben an, das nicht so zu sehen, die übrigen 19 Prozent waren unentschieden. http://m.faz.net/aktuell/gesellschaf...-15427730.html

    Und was sagt uns das? Wissen die Männer nicht mehr, wie man Komplimente formuliert, deren Wortlaut nicht beleidigend oder demütigend ist, wobei Beleidigungen und Demütigungen nicht nur in eine geschlechtsspezifische Schublade zu stecken sind?
    Der Medienwissenschaftler Dell würde sogar behaupten, dass bis vor Weinstein ganz viele Männer überhaupt nicht wussten, was Sexismus eigentlich ist und vielleicht heute auch noch nicht wissen, was es ist. Zitat Dell:
    "Also es hat nichts damit zu tun, dass in diesem Satz Sex vorkommen muss, sondern es geht um Macht, die auf so einer Ebene ausagiert wird."

  • Aline10.10.2018, 00:47

    Ein sehr berührendes Interview mit der schwedischen Sopranistin Anne Sofie von Otter, deren Mann, der Theatermacher Benny Fredriksson, nach ungerechtfertigten Vorwürfen im Zuge der #MeToo Hysterie im Frühjahr Selbstmord verübte.

    https://www.zeit.de/2018/31/anne-sof...omplettansicht

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