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  1. Polizeieinsatz in Bibliothek # 41
    skaergarden
    Zitat Zitat von Änglalik Beitrag anzeigen
    Da kann ich Vinbergssnäcka nur zustimmen!

    Schon samnytt.se (früher:avpixlat.se) als ein Sprachrohr der rechtspopulistischen Schwedendemokraten ist gruselig. Aber friatider.se ist nun wirklich ein tiefer Griff in die braune Brühe... Ein paar kurz gefaßte Hintergrundinformationen finden sich hier: https://www.expressen.se/nyheter/4-s...hover-du-veta/

    Dass skaergarden etwas gelernt hat aus ihren Quellen kann man schon an der Überschrift zu diesem Faden sehen: Einen "Polizeieinsatz in (einer) Bibliothek" hat es nie gegeben, wohl aber die Anzeige durch jemanden, der sich an dem vorgetragenen Text gestört hat. Aber sensationell aufgebauschte Halbwahrheiten verkaufen sich nun mal besser, gelle?
    @assplusc

    Du bist irritiert, das ist verständlich. Mit dieser Überschrift zu diesem "Faden" habe ich keine sensationell aufgebauschte Halbwahrheiten verkaufen wollen, sondern lediglich die http://www.huffingtonpost.de/2017/11..._18498178.html zitiert.

    Laut Wikipedia gilt die politische Ausrichtung der US-amerikanischen Ausgabe als linksliberal, die Ausgabe für Deutschland (Huffpost) kooperiert mit dem Magazin Focus (Hubert Burda Media).
    Geändert von skaergarden (22.11.2017 um 07:40 Uhr)

  2. Polizeieinsatz in Bibliothek # 42
    skaergarden
    @Chromix

    In meinen Beiträgen #12 und #33 dürftest du die Antwort auf deine Fragen finden, wobei natürlich nichts verordnet wird (nicht möglich, schließlich haben wir Pressefreiheit ;-)).
    Ja, alle Parteien argumentieren populistisch, bestes Beispiel ist der Satz: Wir schaffen das!

  3. Polizeieinsatz in Bibliothek # 43
    Aline
    Zitat Zitat von Chromix Beitrag anzeigen
    Warum sind eigentlich nur rechte Parteien populistisch, wie die rechtspopulistische AfD, die rechtspopulistischen SD usw. usw.?
    Wer hat uns diese Sprachregelung verordnet?
    Sind nicht alle Parteien populistisch?
    Natürlich sind alle populistisch. Hat im Wahlkampf Herr Schulz nicht allen und jedem alles versprochen? Mehr Populismus ging ja gar nicht mehr, aber da hieß es eben, die SPD sei volksnah......
    Und warum ist Populistisch eigentlich immer so negativ besetzt? Populisten erinnern in den meisten Fällen doch an das demokratische Versprechen der Volkssouveränität, welches ihrer Meinung nach gebrochen wurde. Sie wollen mehr Demokratie und setzen sich dafür ein, dass der Volkswille stärker berücksichtigt wird. Das ist doch eigentlich nichts Schlimmes??

  4. Polizeieinsatz in Bibliothek # 44
    Aline
    Zitat Zitat von skaergarden Beitrag anzeigen
    Laut Wikipedia gilt die politische Ausrichtung der US-amerikanischen Ausgabe als linksliberal, die Ausgabe für Deutschland (Huffpost) kooperiert mit dem Magazin Focus (Hubert Burda Media).
    Ach du liebe Güte, angeblich linksliberal und dann Kooperation mit dem Focus....

  5. Polizeieinsatz in Bibliothek # 45
    skaergarden
    Ja, eigenartig, denn die (US-)HuffPost "kooperiert" in Europa, Japan und Korea mit den tlw. auflagenstärksten Medienhäusern, die allesamt linksliberal ausgerichtet sind.
    Wenn alle Hosen aufgekauft sind, muss man eben auch Kleider kaufen, um seinen Marktanteil ausbauen zu können. ;-)
    Was bezweckt wohl dieser mächtige US-Medienkonzern mit seiner weltweit betriebenen Expansion auf dem Nachrichtenmarkt?

  6. Polizeieinsatz in Bibliothek # 46
    skaergarden
    Die Landesstelle für Gleichbehandlung gegen Diskriminierung, angesiedelt bei Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne), hat eine Anleitung für Berliner Landesbedienstete erarbeitet, welche Wörter sie verwenden sollen und welche nicht.

    https://www.berliner-zeitung.de/mens...llen-li.106541

    In ihrem Wahn, Diskriminierung in jedweder Form verhindern zu wollen, werden Neusprech-Regelungen ohne Sinn und Verstand eingeführt. Warum hören die Sprachregelungswütigen nicht auf die Wissenschaftler, die denken, dass bspw. der Ausdruck "Schwarzfahren" aus dem Jiddischen kommt? Auf Jiddisch heißt "shvarts" "arm". Schwarzfahren könnte also eigentlich "Armfahren" bedeuten – weil arme Menschen sich früher keine Fahrkarte leisten konnten und deshalb ohne Ticket gefahren sind.

    Ein Mohr, der das Restaurant "Zum Mohrenkopf" in Kiel führt, denkt ganz anders über die Rassismusvorwürfe seiner weißen Mitbürger.

    https://www.rnd.de/panorama/kieler-r...PNBBZWCGY.html

    Nun hat das Justizministerium auch noch einen Gesetzentwurf komplett in der weiblichen Begriffsform formuliert. Das soll dann geschlechtergerecht sein?

    Die Harry Potter-Autorin J.K. Rowling ist in den sozialen Netzwerken aktuell massiver Kritik ausgesetzt. Ihr wird nach mehreren Tweets nachgesagt, dass sie transphob sei. Sie hatte sich über einen Artikel lustig gemacht, in dem von "Menschen, die menstruieren", die Rede war. "Menschen, die menstruieren. Ich bin mir sicher, dass es dafür mal ein Wort gab".

    Und die nicht menstruierenden Wesen sind dann Menschen mit einem Penis?

    Wenn Sprache das Denken und Handeln beeinflusst, stellt sich doch die Frage, welche Ziele die Sprachregelungswütigen verfolgen. Während sich die schon länger hier Lebenden gegen die verlangte Sprachanpassung (noch) wehren, hat die aktuell junge Generation scheinbar keine Probleme damit, Mitglieder einer identitätslosen Gesellschaft zu werden und sich auf die Seite eines Parteivorsitzenden zu schmeißen, der bereits 2010 in seinem Buch der Leserschaft mitteilt: „Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht.“

    Diese philosophisch geprägte politische Zielsetzung kommt an und lässt seine Partei in der Wählergunst zur zweitstärksten Kraft aufsteigen. Und obwohl er, Robert Habeck, samt seiner Partei (noch) keine Regierungsverantwortung übernommen haben, ist ihr Einfluss auf die Regierungsarbeit größer als die des kleineren Koalitionspartner SPD unserer aktuellen Regierung. Der Robert und mithin seine Partei kommen bei der jungen/jüngeren Wählerschaft, die die großen Nutznießer der für sie geschaffenen Komfortzone sind und die sie noch nie verlassen haben, gut an.

    Apropos Einfluss: Das Justizministerium - angeführt von Christine Lambrecht SPD - auch noch einen Gesetzentwurf komplett in der weiblichen Begriffsform formuliert. Das soll dann geschlechtergerecht sein?

    Die Harry Potter-Autorin J.K. Rowling ist in den sozialen Netzwerken aktuell massiver Kritik ausgesetzt. Ihr wird nach mehreren Tweets nachgesagt, dass sie transphob sei. Sie hatte sich über einen Artikel lustig gemacht, in dem die Rede von "Menschen, die menstruieren", war. "Menschen, die menstruieren. Ich bin mir sicher, dass es dafür mal ein Wort gab".

    Und die nicht menstruierenden Wesen sind dann Menschen mit einem Penis?

    Wenn Sprache das Denken und Handeln beeinflusst, stellt sich doch die Frage, welche Ziele die Sprachregelungswütigen verfolgen. Während sich die schon länger hier Lebenden gegen die verlangte Sprachanpassung (noch) wehren, hat die aktuell junge Generation scheinbar keine Probleme damit, Mitglieder einer identitätslosen Gesellschaft zu werden und sich auf die Seite eines Parteivorsitzenden zu schmeißen, der bereits 2010 in seinem Buch der Leserschaft mitteilt: „Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht.“

    Diese philosophisch geprägte politische Zielsetzung kommt an und lässt seine Partei in der Wählergunst zur zweitstärksten Kraft aufsteigen. Und obwohl er, Robert Habeck, samt seiner Partei (noch) keine Regierungsverantwortung übernommen haben, ist ihr Einfluss auf die Regierungsarbeit größer als die des kleineren Koalitionspartner SPD unserer aktuellen Regierung. Der Robert und mithin seine Partei kommen bei der jungen/jüngeren Wählerschaft, die die großen Nutznießer der für sie geschaffenen Komfortzone sind und die sie noch nie verlassen haben, gut an.

    Es ist etwas mühsam, erwachsene Menschen sprachlich umzukonditionieren, deswegen beginnt man am besten bei den Kindern, sie sprachlich "richtig" zu konditionieren. Mancherorts wird auf die andauernde Rassismus-Debatte bereits reagiert.

    Die Regionalstelle Ulm des Kindermissionswerks hat nun dafür plädiert, dass die Sternsinger in den katholischen Kirchengemeinden in der Region sich für ihre Auftritte nicht mehr schwarz schminken sollten. Auch die evangelische Münstergemeinde in Ulm hat ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt - und die Heiligen Drei Könige aus ihrer Weihnachtskrippe verbannt.

    So werden Kinder in eine Diskussion hineingezogen, die ohne ihre Erziehungsberechtigten und deren auferlegten politisch korrekten Denken und Handeln, überflüssig wäre. "Unbehandelte" Kinder erkennen sehr schnell Andersartigkeit, verfügen aber auch über einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Diese typischen Merkmale des Kindseins werden heute schon früh eliminiert, Kinder werden zu kleinen, politisch korrekt denkenden Erwachsenen herangezogen.

  7. Polizeieinsatz in Bibliothek # 47
    skaergarden
    Schon seit Jahren sollen diskriminierende Begriffe wie Negerkuss, Mohrenkopf, getürkt für Fälschungen oder gar Zigeunerschnitzel nicht mehr benutzt werden. Oft haben die Anwender dieser Wörter gedankenlos maximalpigmentierte Menschen seelisch verletzt, die sich mit Schrecken an die deutsche Kolonialzeit vor über 100 Jahren erinnert fühlen. Und wer den Völkermord an die Sinti und Roma nicht in Vergessenheit geraten lassen will, bestellt sich ein Schnitzel nach Balkanart.

    Selbst in Kinder-Büchern wurden entsprechende Korrekturen vorgenommen, Straßen, die nach Zeitgenossen benannt waren, die sich in der Kolonialzeit durch besondere Verdienste ausgezeichnet hatten, wurden umbenannt.

    Fast 100 Mal taucht der Name Mohren-Apotheke in Deutschland auf, die schon seit mehreren Generationen diesen Namen tragen. Manche Inhaber denken nicht daran, den Namen zu ändern, andere wurden unter Druck gesetzt oder überzeugt und gaben nach.

    Allerdings gibt es in unserem Land immer noch 150 Straßennamen, die noch nicht unbenannte wurden, auch wegen des Widerstands der in diesen Straßen wohnenden Menschen..... und Menschinnen?

    Das ist jetzt das nächste Problem, die Umstellung auf eine gendergerechte Sprache.
    Im Fernsehen und Radio hört man vermehrt Moderatoren, deren Redefluss durch ein “Knacklaut, Schluckaufpause oder Gender-Bäuerchen” unterbrochen wird.

    Vor über einem Jahr schaffte die Stadt Hannover die Lehrer ab, und in vielen anderen Städten erfolgte ebenfalls die Umstellung auf eine gendergerechte Amtssprache, aber jeder Amtsschimmel ist nach seinen Vorstellungen durch die Amtsstuben geritten.

    https://www.zeit.de/zeit-magazin/202...utschlandkarte

    Die gendergerechte Sprache, die überwiegend von nicht Betroffenen initiiert wurde/wird, soll Gleichberechtigung schaffen. So hat der Duden inzwischen Luftpiratin und Idiotin als Stichwort aufgenommen, darauf haben Frauen lange warten müssen.

    Um der Gleichheit willen, muss sich ein Bürgermeister jetzt “Bürgerinnen- und Bürgermeister” nennen und wann wird das Einwohnermeldeamt in Einwohner- und Einwohnerinnenamt umbenannt?
    Wer unsicher ist, kann im Online-Genderlexikon nachsehen:

    https://www.gendern.de/

    Neun Monate lang hatte der Parlamentarische Rat unser Grundgesetz im Auftrag der drei westlichen Besatzungsmächte ausgearbeitet und genehmigt, seit dem 23. Mai 1949 ist es die Verfassung Deutschlands.

    Artikel 3 unseres GG reichte offenbar nicht aus, denn 1958 trat in der Bundesrepublik Deutschland das Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau in Kraft. Aber: Noch bis 1977 durfte eine Frau in Westdeutschland nur dann berufstätig sein, wenn das „mit ihren Pflichten in Ehe und Familie vereinbar“ war. Aufgaben im Haushalt und in der Kindererziehung waren also klar der Frau zugeordnet.

    Dem Gesetzgeber ist es in den letzten 72 Jahren noch nicht einmal gelungen, durchzusetzen, dass Frauen für dieselbe Arbeit auch denselben Lohn erhalten wie Männer. Doch heute kämpfen nicht nur die “normalen” Frauen um eine vollständige Gleichstellung, auch Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Intersexuelle und Queers (LSBTIQ*).

    Böhringer Ingelheim hat eine Broschüre mit Empfehlungen für eine wertschätzende Kommunikation herausgegeben.
    Bis 2025 sollen bei Audi 9.500 Stellen gestrichen werden, aber dafür hat die Projektgruppe „Gendersensible Sprache“ ein Jahr lang (!) intensiv an Richtlinien gearbeitet, die Audi seinen Beschäftigten ab sofort für die interne und externe Kommunikation an die Hand gibt. In einer Broschüre rät das Unternehmen seinen Mitarbeitern auch zur Schreibweise „Audianer_innen“.

    Sprache beeinflusst unser Denken heißt es, dann brauchen wir keine LSBTIQ*-Quote, und die Frauenquote kann abgeschafft werden. Lernen wir fleißig die Gendersprache und alles wird gut.

  8. Polizeieinsatz in Bibliothek # 48
    rudi
    Ich verwende diese ach so bösen Worte und Begriffe weiterhin als Terminus technicus. Und darin sehe ich auch keine Beleidigung oder Diskriminierung. Ich habe oft genug von Zigeunern gehört das sie sich selber als Zigeuner bezeichnet haben und nicht als Sinti oder Roma oder sonst was. Und Neger bedeutet einfach nur Schwarzer. Ich lasse mir doch meine Muttersprache nicht durch irgendwelche Idioten verbieten. Gerade in dieser Zeit gibt es wichtigere Probleme.

  9. Polizeieinsatz in Bibliothek # 49
    skaergarden
    Angewandte Sprachen wie unsere Muttersprache verändern sich, es kommen neue Begriffe hinzu, manche Wörter geraten in Vergessenheit, weil sie nicht mehr benutzt werden und durch andere ersetzt wurden.

    Backfisch, Brimborium, Fatzke, Firlefanz, Jungspund, Kauderwelsch oder Gedöns sind nur einige Begriffe, die nicht mehr zu unserem Wortschatz gehören. Dafür haben wir etliche Begriffe aus der englischen Sprache übernommen, allein durch die Digitalisierung in der Arbeitswelt sowie im Privatleben.
    Dieser Prozess vollzog sich analog zur technischen Entwicklung und löste keine Debatten über eine mögliche Verfremdung unserer Muttersprache aus. Am Anfang war die Sprache, dann folgte die Schrift, die sich an der Sprache orientierte. Nun ist es umgekehrt, es wird eine Gendersprache angeordnet, deren Nichtgebrauch ebensolche gesellschaftliche Ächtung durch die Medien erfährt wie jede andere Meinung abseits der vorherrschenden Meinung, die wiederum von den Medien postuliert wird.

    Nach einer einheitlichen, gendergerechten Schreibweise wird noch gesucht, denn zurzeit gibt es Varianten mit Sternchen, Unterstrich oder Doppelpunkt oder Schrägstrich. Die Medien, Regierung, Behörden, Konzerne, allesamt haben sich bereits dieser “Sprach- und Rechtschreibreform” unterworfen.

    Die Kundin einer Sparkasse klagte vor dem Bundesverfassungsgericht, weil die Sparkasse im Geschäftsverkehr Formulare und Vordrucke verwendet, die nur grammatisch männliche, nicht aber auch grammatisch weibliche oder geschlechtsneutrale Personenbezeichnungen enthalten. Die Kundin klagte darauf, die Sparkasse zu verpflichten, ihr gegenüber Formulare und Vordrucke zu verwenden, die eine grammatisch weibliche Form vorsehen.

    Zunächst wies das Amtsgericht die Klage ab; das Landgericht wies die hiergegen gerichtete Berufung zurück. Auch die Revision zum Bundesgerichtshof blieb erfolglos.

    Das Urteil des BVerfG im Wortlaut

    https://www.bundesverfassungsgericht...bvr107418.html

    Ist die Mehrheit unserer Gesellschaft tatsächlich der Meinung, dass Deutschland immer und überall eine Vorbildfunktion zu übernehmen hat?

    "Kulturpolitische Sensation: Frankreich stoppt Gender-Sprache

    Am 29. November verkündete der französische Premierminister Édouard Philippe eine bedeutsame kulturpolitische Sensation: In Frankreich soll es ab sofort in Ämtern und Behörden keine erzwungene „geschlechtergerechte“ Sprache mehr geben. Das gilt für amtliche Schreiben, Verordnungen und Schulbücher. Wortungetüme wie „député.e.s“ (Parlamentarier*innen) oder „électeur.rice.s“ (Wähler*innen) sind in der französischen Verwaltungssprache damit zukünftig verboten".

    https://vds-ev.de/pressemitteilungen...ender-sprache/

  10. Polizeieinsatz in Bibliothek # 50
    Aline
    @Rudi: .........Ich habe oft genug von Zigeunern gehört das sie sich selber als Zigeuner bezeichnet haben und nicht als Sinti oder Roma oder sonst was. Da gebe ich Dir Recht. Bei uns in der Nähe parken manchmal Sinti/Roma/Zigeuner (?) mit ihren Wohnwagen und wenn man mit ihnen ins Gespräch kommt, bezeichnen sie sich selbst tatsächlich immer als Zigeuner. @Rudi:..........Ich lasse mir doch meine Muttersprache nicht durch irgendwelche Idioten verbieten. Na dann warte mal ab, was passiert, wenn die Grünen ab September mit die Regierung bilden (s.u.). Die Berliner Grünen haben ihre Bürgermeister-Kandidatin Bettina Jarasch (52) zensiert. In der Rede beim Landesparteitag hatte sie erzählt, dass sie als Kind gern „Indianerhäuptling“ werden wollte. Ein diskriminierender Begriff, schimpften viele Grünen-Anhänger, zwangen Jarasch zur Entschuldigung. Doch damit nicht genug: Am Wochenende hat die Partei den Begriff sogar aus dem Parteitagsvideo geschnitten. Man wolle „diskriminierende Denkmuster“ hinterfragen, heißt es in einem Erklärhinweis. https://www.bz-berlin.de/berlin/grue...arteitagsvideo

  11. Polizeieinsatz in Bibliothek # 51
    rudi
    Solange die althergebrachten Begriffe nicht strafrechtlich verboten werden, werde ich sie auch weiterhin verwenden. Und eher friert die Hölle zu als ich die Grünen wähle.

  12. Polizeieinsatz in Bibliothek # 52
    skaergarden
    @Aline
    Na dann warte mal ab, was passiert, wenn die Grünen ab September mit die Regierung bilden (s.u.)

    Wie sagt man heute, wenn Unheil droht? Es wird eine spannende Zeit mit neuen Herausforderungen werden. Im Zuge der Corona-Krise wird in zunehmenden Maße unser förderalistisches System auch von einigen Politikern kritisiert, deswegen es einen Flickenteppich an Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie in unserem Land gibt.

    Noch schützt uns dieser Föderalismus davor, dass von Berlin aus durchregiert werden kann, Bildung ist Länersache, aber ist eine zentrale politische Steuerung in jedem Fall unbedingt notwendig? Mit der Durchsetzung einer gendergerechten Sprache beginnt man am einfachsten und erfolgversprechendsten bei den Kindern, während der öffentliche Diskurs die Hintertürtaktik erstmal überdeckt.

    Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Niedersachsen macht sich für gendergerechte Sprache in Schulen stark und sieht in Lehrern vor allem eine Vorbildfunktion in der Gender-Debatte. „Außerdem fällt dabei völlig unter den Tisch, dass es eben nicht nur männlich und weiblich gibt, sondern auch das dritte Geschlecht.“ erklärt die niedersächsische Landesvorsitzende.

    Wer nicht mehr in gendergerechter Sprache beschult werden konnte, wird an der Universität belehrt. Die Uni Kassel hat sich zum Ziel gesetzt, geschlechtergerechte Sprache auf respektvolle Art und Weise anzusprechen und sichtbar zu machen.
    “Dabei geht sie über die schlichte Benennung von Männern und Frauen hinaus und spricht Trans*- und Inter- sowie nicht-binär verortete Personen an. Auf diese Weise leistet sie einen Beitrag zum Abbau von Diskriminierungen”.

    Dass es nicht nur auf den Inhalt einer Arbeit bei der Beurteilung ankommt, hat ein Lehramtsstudent der Uni Kassel jetzt erfahren müssen, der seine Arbeit nicht gendergerecht verfasst hatte und deswegen bei der Bewertung einen Punktabzug hinnehmen muss. Auf der Uni-Website verkündigt die Stabsstelle Gleichberechtigung: „Im Sinne der Lehrfreiheit steht es Lehrenden grundsätzlich frei, die Verwendung geschlechtergerechter Sprache als ein Kriterium bei der Bewertung von Prüfungsleistungen heranzuziehen.“ Laut der Gleichstellungsbeauftragten Sylke Ernst können etwa in Hausarbeiten Punkte abgezogen werden, wenn die Geschlechtsbezeichnungen nicht korrekt sind”.

    https://www.hna.de/kassel/universita...-90265076.html

    Natürlich alles ohne Zwang, die Dozenten können selber entscheiden wie sie mit der Thematik umgehen...... wirklich?

    Das ist eine perfide Methode, eine über das notwendige Maß hinausreichende Sprach- und Schreibkultur etablieren zu wollen. Über die richtige Rechtschreib-Lernmethode in Grundschulen lässt sich immer noch trefflich streiten, nach dem Regierungswechsel in NRW wurde die „Schreiben nach Gehör-Methode” einkassiert. Anderes Beispiel:

    "Nachdem viele Polizeibewerber am Deutschtest scheiterten, werden die Anforderungen bei der Rechtschreibung gesenkt. Theoretisch dürfen Bewerber nun in rund jedem siebten Wort einen Fehler machen. Auch andere Tests wurden angepasst.

    Beim Diktat wurde die maximal erlaubte Fehlerquote von 20 auf 24 Fehler erhöht – bezogen auf einen Text mit 180 Wörtern, also etwa eine halbe DIN-A4-Seite, wie auf Nachfrage erläutert wurde. In den vergangenen Jahren hatte es aus mehreren Bundesländern Berichte gegeben, dass bis zu jeder fünfte Polizeibewerber am Deutschtest scheitere.

    Die Hürden für eine Aufnahme seien nicht gesenkt, sondern lediglich evaluiert und angepasst worden, teilte die Bundespolizei am Montag mit....."

    https://www.welt.de/vermischtes/arti...-Bewerber.html

    Die Bewerber dürften trotzdem wieder ins Schwitzen kommen, weil sie sich nicht nur auf die Rechtschreibung konzentrieren müssen, sondern auch auf gendersensible Formulierungen. Aber vielleicht könnte eine weitere Evaluierung und Anpassung helfen, damit mehr als 80 Prozent der Bewerber den Aufnahmetest bei der Bundespolizei doch noch bestehen.

  13. Polizeieinsatz in Bibliothek # 53
    skaergarden
    BR REAGIERT NACH KRITIK:

    „Maxwell Strauß“ aus dem Programm genommen

    In der Sendung „SchleichFernsehen“ war Kabarettist Helmut Schleich Anfang April in die Rolle eines in Afrika lebenden Sohnes des früheren bayerischen Ministerpräsidenten Strauß (CSU) geschlüpft - und hatte dabei das Mittel des Blackfacings genutzt. Mit schwarz geschminktem Gesicht machte er Witze über die aktuelle bayerische Politik.

    Zahlreiche Kritiker unter anderem im Netz bezeichneten den Beitrag als rassistisch. Von Blackfacing spricht man, wenn sich Weiße schminken, um Schwarze stereotyp darzustellen.

    https://www.faz.net/aktuell/feuillet...-17298555.html

    Wie darf man denn Schwarze darstellen, damit sie nicht stereotyp dargestellt werden?

    Diese Strauß-Kunstfigur gibt es schon länger, die sich stets über deutsche Politiker hermacht. Haben die Kritiker das nicht verstanden? Und was ist an diesen Sketchen rassistisch?

    Ein anderer Comedean bezeichnete den türkischen Staatspräsidenten als Ziegenficker. Eine heiße Diskussion über Satire und ihre Grenzen entbrannte in unserem Land. Das Ergebnis: Jemanden, auch einen Staatsmann, Ziegenficker zu nennen, ist keine Beleidigung, das ist der Kunstfreiheit zuzuordnen. Alle wurden gefragt, nur nicht die Ziegen. ; -)

    Mit Zensur und "betreutem Denken" soll unsere Denkweise in "andere Bahnen" gelenkt werden, ein Volk, eine Meinung. Wer sich weigert, wird diskriminiert, kriminalisiert. Wie weitreichend diese Denkvorgaben jetzt schon greifen, hat besagter Student bereits leidvoll erfahren müssen.

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