Liebe Leute,

ich habe nun doch einiges durchgelesen an Forenposts. Nun kenne ich die aktuelle Immobiliensituation in Schweden nicht, die sich vielleicht von anderen europäischen abheben kann.

Basics:

Wir bekommende im Juni unser erstes Kind, wohnen momentan arbeitsbedingt in Weimar. Als Ort der familiären Zusammenkunft suchen wir perspektivisch ein eigenes Heim. Anstatt uns in Thüringen eine ETW für 340000€ zu leisten in Jugendstilmanier, erscheint es uns logischer hier von der günstigen Miete zu profitieren und stattdessen ein Häuschen in Schweden zu erstehen. Da ich eine Stelle in Lüneburg in Aussicht habe, würde ich gerne ein Haus in Südschweden haben. Gleichwohl sollte es vielleicht nicht allzu weit weg von den Flughäfen sein (weniger als 3 Std. nach Stockholm oder Kopenhagen). Ist das ein Denkfehler?


Was ich nach bisheriger Lektüre als wichtig erachte:

- gut funktionierende Zentralheizung (Heizungsanlage)
- ruhig gelegen
- solide Bausubstanz
- gute Elektrik/Installation
- kein Reparaturstau
- permanent bewohnbar
- nette Nachbarschaft (abgesehen von den Elchen)


Nun könnte ich das Geld für ein Haus das vielleicht nicht ganz so teuer ist wohl auftreiben, frage mich aber ob ein Mietkauf nicht vielleicht eine bessere Option ist. Dies scheint ja in Schweden ziemlich üblich zu sein, oder?

Auch habe ich gelesen dass ich schwedische Immobilienmakler vorziehen sollte, wenn ich es nicht schaffe von privat ein Haus zu finden. Was haltet ihr noch für basal in meiner Situation, worauf sollte ich unbedingt achten bei der Häusersuche?

Nach einige Todesfällen in nahen Familienkreis brauchen wir einen Ort der Regeneration, der Vertrautheit. Ich bin Angler und angeln ist wohl eine der wenigen Tätigkeiten bei denen ich es schaffe abzuschalten vom Job ;-)

Ich lerne seit 2 Jahren schwedisch.