1. Brexit # 1
    skaergarden

    Brexit

    Das Ausscheiden Großbritanniens aus der EU bedauert Ministerpräsident Stefan Löfven, allerdings ist er der Meinung, dass Schweden neue Wege der Zusammenarbeit finden wird. In GB gibt es ca. 1.000 Niederlassungen schwedischer Firmen und etwa 100.000 Schweden leben dort.
    Großbritannien galt als der wichtigste Verbündete Schwedens.

    Der Vorsitzende der Linken Schwedens forderte kurz nach Bekanntgabe des Ergebnisses des Referendums Neuverhandlungen der EU-Mitgliedschaft Schwedens. Seiner Ansicht nach müssen u.a. die Abgaben Schwedens an die EU gesenkt werden.

    Die deutsche Bundesregierung fürchtet „Nachahmungstendenzen“ in Frankreich, Österreich, Finnland, den Niederlanden und Ungarn, die maßgeblich vom Umgang (von den Austrittsverhandlungen) mit Großbritannien abhängen.
    Zur Vermeidung eines Dominoeffekts will die EU mit Reformen auf den Brexit reagieren.

    Auf diese angekündigten Reformen der EU dürfen wir gespannt sein.
    Fakt ist, dass das Handeln der EU von vielen EU-Bürgern als arrogant, selbstherrlich und undemokratisch wahrgenommen wird. Ein Beispiel aus jüngster Zeit:

    Nach Medienberichten will EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström das bereits fertig ausgehandelte Ceta-Abkommen gegen den Willen von Mitgliedstaaten wie Deutschland als reines EU-Abkommen einstufen. Dies würde dazu führen, dass nationale Parlamente wie der Bundestag an der Ratifizierung nicht beteiligt werden. In Brüssel besteht seit längerem die Sorge, dass Parlamente einzelner Staaten mit einem Veto die künftige europäische Handelspolitik lahmlegen könnten. http://www.handelsblatt.com/politik-.../13728690.html

    Schaut man sich die Kompetenzen des EU-Parlaments und der EU-Kommission an, dann kann man u.U. Verständnis für Malmströms Willen aufbringen und erkennt, dass beabsichtigt wird, ein vereintes Europa 'a la USA zu regieren. Aber welcher Europäer will das schon?

  2. Brexit # 2
    amazonfahrer
    Und was willst Du uns damit sagen?

    Mfg
    Amazonfahrer

  3. Brexit # 3
    skaergarden
    Das dachte ich mir schon, dass du evtl. wieder Verständnisprobleme haben würdest. ;-)

  4. Brexit # 4
    Chromix
    Zitat Zitat von skaergarden Beitrag anzeigen
    ..... Nach Medienberichten will EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström das bereits fertig ausgehandelte Ceta-Abkommen gegen den Willen von Mitgliedstaaten wie Deutschland als reines EU-Abkommen einstufen. Dies würde dazu führen, dass nationale Parlamente wie der Bundestag an der Ratifizierung nicht beteiligt werden .....
    Wie man den Nachrichten entnehmen konnte, ist die EU-Kommission inzwischen zurückgerudert und will nun doch die nationalen Parlamente über CETA abstimmen lassen, wahrscheinlich, um den EU-Gegnern nicht noch mehr Munition gegen Brüssel zu liefern.

    Ob das Abkommen damit jemals in Kraft treten wird, ist fraglich, denn in verschiedenen Mitgliedsländern gibt es durchaus ernsthafteren Widerstand als in Deutschland.
    Zu der Frage, wie aufrichtig und ernsthaft der Widerstand der Kanzlerin und des Vizekanzlers eigentlich ist, gibt es hier ein paar interessante Gedanken:
    https://www.greenpeace-magazin.de/de...zum-wochenende

  5. Brexit # 5
    Charlie
    Diese Nachricht musste ich zweimal lesen: „Die nationalen Parlamente entscheiden doch über CETA – die EU-Kommission lenkt ein.“ Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat tatsächlich einen Rückzieher gemacht, nachdem ihm das Mitspracherecht der nationalen Parlamente noch kurz zuvor „schnurzegal“ war. Die EU-Kommission musste kleinlaut einlenken. Über CETA und TTIP werden Bundestag und Bundesrat mitentscheiden. Junckers Niederlage ist ein wichtiger Sieg für die Demokratie in Europa. Eine eigenmächtige Entscheidung hätte nach dem Brexit die Skepsis der Bürger/innen zusätzlich genährt. Bürgerferne Politik ist nicht mehr durchsetzbar - Brüssel muss auf die Menschen hören.

  6. Brexit # 6
    skaergarden
    Durch den Brexit wird uns wieder ins Bewusstsein gerufen, wie uneins sich die EU-Mitgliedsstatten - nicht erst seit der Flüchtlingskrise - sind. Schweden bedauert, seinen wichtigsten Verbündeten verloren zu haben, die Trauer mag bei so manch schwedischen Zeitgenossen auch eine Woche nach dem Sieg der Brexit-Befürworter nicht enden zu wollen.

    "Inte utan Mr. Gumby" - Storbritannien är landet vi inte kan vara utan http://www.sydsvenskan.se/2016-07-03/inte-utan-mr-gumby

    Der Autor wird am Ende etwas theatralisch, und bei Wikipedia wird Schwedens Geschichte des 19. Jahrhunderts etwas anders dargestellt, als es der Autor - wohl mit Blick durch die rosarote Brille - getan hat.

    Nachdem Großbritannien erkennen musste, dass die Zeit eines British Empire vorbei ist und der erhoffte wirtschaftliche Aufschwung als Mitglied der EFTA ausblieb, stellte GB 1963 einen Antrag auf EU-Mitgliedschaft.......und ließ Schweden allein zu Haus`. ;-) Als nach 10 Jahren endlich die Aufnahme erfolgte, befand sich GB in einem desolaten Zustand, die Briten litten unter einer miserablen Lebensqualität, die Infrastruktur war total überaltert etc. Bereits zwei Jahre nach dem Beitritt gab es ein Referendum in GB über den Verbleib in der EU, die Mehrheit der Briten stimmte seinerzeit für die Mitgliedschaft.

    Anders als bei uns gab es in GB schon immer EU-Skeptiker unter den Politikern und hielten von der europäischen "Idee" rein gar nichts. M. Thatcher hat als Premierministerin neben anderen "Sonderregelungen für GB" auch noch ihr I want my money back" erfolgreich durchgesetzt. Einige Sonderreglungen sind

    die Rabattregelung der Eisernen Lady, nach der GB 66 Prozent seines Nettobeitrags an die EU zurückerhält. Bedeutet, dass 2/3 des Betrages, den GB mehr einzahlte, als über die europäischen Fördermittel zurückfließen, erstattet wird.

    die Briten haben sich nicht dem Schengen-abkommen angeschlossen

    keine Übernahme des Euros als Währung

    Großbritannien kann wählen, an welchen Gesetzen es sich im Bereich Inneres und Justiz beteiligt

    GB hat kürzlich von seinem "Opt Out"-Recht Gebrauch gemacht und angekündigt, sich auch aus der gesamten Gesetzgebung des Politikfelds zu verabschieden, die bereits vor dem Lissabonvertrag von 2009 verabschiedet wurde.
    Vergessen wir nicht die ehemaligen britischen Kolonien und aktuelleÜberseegebiete Großbritanniens, die als Steueroasen fungieren. Und Hongkong, als ehemalige britische Kolonie und mit jetzigem direkten Zugang zu auch chinesischem Kapital, gilt als Verbindungselement zu Steueroasen in Mittelamerika. (Wikipedia)

    Nach der Finanzkrise 2009 konnten sich die EU-Länder nicht auf die Einführung einer strengeren Banken-Regulierung oder einer Finanztransaktionssteuer einigen, vor allen Dingen sprach sich GB dagegen aus. Wen wundert`s, denn bspw. waren im Jahr 2014 in Großbritannien rund 1,1 Prozent der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft tätig, rund 18,9 Prozent in der Industrie und rund 79,1 Prozent im Dienstleistungssektor. Die britische Regierung fürchtete die Konsequenzen für den Finanzstandort London. Und vor einem Jahr verkündete GB, dass es sich nicht dem Fiskalpakt für mehr Haushaltsdisziplin anschließt.

    Die schwedische Regierung gibt an, durch den Brexit den wichtigsten Verbündeten verloren zu haben. Im GB-Schlepptau hat sich Schweden die Sonderregelung über die Euro-Einführung eingeheimst, und es ist Schweden bis heute nicht gelungen, die Voraussetzungen für eine Euro-Einführung zu schaffen. Bei 90% der Abstimmungen im EU-Parlament sollen GB und Schweden gleich gestimmt haben, und lt. zeit-online vom 02.07. befürwortet eine Mehrheit der Schweden den EU-Austritt.

    Liebe Schweden, habt ihr vergessen, dass ihr gute Geschäfte mit dem Nazi-Gold gemacht hattet, und dass es nicht das Vereinigte Königreich gewesen ist, dass es ermöglichte, dass ihr heute bspw. im Winter nicht nur Kartoffeln und Kohlköpfe essen müsst und dass eure Koteletts nicht mehr so hauchdünn sind, so dass die Pfanne durchscheint, bevor sie in derselben gebraten werden?

    Etwas zum Träumen - Die europäische Idee retten

    http://www.zeit.de/politik/2016-06/b...icherheit-ttip

  7. Brexit # 7
    amazonfahrer
    Ich habe mal wieder Verständnisprobleme.
    Und wieder erschließt es sich mir nicht was Du uns damit sagen willst.
    Das sind doch alles Sachen die schon lange bekannt sind, also warum wiederholst Du es nochmal?

    MfG
    Amazonfahrer

  8. Brexit # 8
    skaergarden
    Wenn du so gut informiert bist, warum fragst du dann, was ich damit sagen will?

    Das UK hatte bisher die Entwicklung der GSVP blockiert, nun müssen Steinmeier und Ayrault nicht mehr mit einem "No" aus London bei der Durchsetzung des Plans, die EU schrittweise zu einem unabhängigen und globalen Akteur zu entwickeln, rechnen.
    Des Weiteren möchten die Außenminister die gemeinsame Finanzierung von GSVP-Operationen erleichtern und "in Schlüsselbereichen EU-eigene Fähigkeiten" (was auch immer darunter zu verstehen ist) schaffen.

    Nur zwei Wochen nach dem Brexit-Votum äußerte die EU-Außenbeauftragte, dass die EU eine auf Regeln basierende Weltordnung vorantreiben werde.
    Fest steht bereits, dass die EU (also die Steuerzahler) künftig in gesonderten Etats für die Finanzierung der Partnerschaft mit der Nato aufkommen. Da die Finanzierung nicht über den EU-Etat erfolgen wird, ist das EU-Parlament auch nicht in den Prozess eingebunden. Das Papier über diesen EU-Nato-Pakt wird lediglich von den Präsidenten der EU-Kommission und des Rates unterzeichnet werden.

    Derweil fordern immer mehr Menschen in Frankreich und Italien ein Referendum über eine EU-Mitgliedschaft, in Schweden befürwortet lt. Umfragen bereits eine Mehrheit den Austritt aus der EU. Frage an die in Schweden wohnenden Foris: Stimmt es, dass die Schweden mehrheitlich für einen EU-Austritt sind?

    @Charlie
    Es ist der aktuellen politischen Situation geschuldet, dass nun doch nationale Parlamente über das ausgehandelte Freihandelsabkommen der EU mit Kanada abstimmen sollen.
    Besonders bedauerlich: Der deutsche EU-Kommissar für Digitalwirtschaft hat sich gegen ein Mitspracherecht für nationale Parlamente über CETA ausgesprochen, mit deren Beteiligung werde das Demokratiegebot "pervertiert".

    Haben wir nicht auch für die sog. Reisefreiheit, die Möglichkeit, in einem anderen EU-Mitgliedsland studieren oder arbeiten und eine Immobilie erwerben zu können, unsere unsere Souveränität "verkauft"?

  9. Brexit # 9
    Charlie
    Zitat Zitat von skaergarden Beitrag anzeigen
    ...@Charlie
    Haben wir nicht auch für die sog. Reisefreiheit, die Möglichkeit, in einem anderen EU-Mitgliedsland studieren oder arbeiten und eine Immobilie erwerben zu können, unsere unsere Souveränität "verkauft"?
    Ich würde sagen: Nein.
    Meine Meinung: Unsere Souveränität haben wir vielmehr ein Stück weit mit dem Euro verkauft. Das es innerhalb der EU auch ohne eine gemeinschaftliche Währung funktionieren kann, beweisen doch Dänemark, Schweden , Island und ehem. GB seit nunmehr schon 15 Jahren.
    Hat sich in diesem Zeitraum in den Ländern etwas zum Nachteil der dort lebenden Menschen verändert, nachdem sie ihren Kronen behalten haben?

  10. Brexit # 10
    skaergarden
    Wir haben unsere (eingeschränkte) Souveränität nicht mit dem Einführung des Euros ein Stück weit verkauft, eher wurde dadurch die Einheit Deutschlands erkauft. ;-)

    Der Preis der Einheit http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73989788.html

    Das es innerhalb der EU auch ohne eine gemeinschaftliche Währung funktionieren kann, beweisen doch Dänemark, Schweden , Island und ehem. GB seit nunmehr schon 15 Jahren.
    Island hatte in 2015 seinen Antrag auf EU-Mitgliedschaft zurückgezogen, und die anderen Länder profitieren natürlich von einem stabilen Wechselkurs zum Euro, ohne die Nachteile (z.B. Beteiligung an den EU-Rettungspaketen) mittragen zu müssen. Allerdings muss Schweden aufpassen, nicht zum Spielball der großen Notenbanken zu werden, ganz zu schweigen von den Währungsspekulanten. Schweden kam nicht umhin, vor einigen Jahren die Krone zur Stützung der heimischen Wirtschaft abzuwerten. Eine Abwertung der eigenen Währung hat für die heimische Wirtschaft/Exporte Auswirkungen wie eine Subvention, verteuert aber die Warenimporte.

    Wir haben die Schwedenkrone und gut ist, ist nicht: http://www.teleboerse.de/Schwedens-N...e14501121.html

  11. Brexit # 11
    amazonfahrer
    Und warum weist Du hier auf Artikel von 2010 bzw Februar 2015 hin?

    MfG
    Amazonfahrer

  12. Brexit # 12
    Charlie
    Zitat Zitat von skaergarden Beitrag anzeigen
    Wir haben unsere (eingeschränkte) Souveränität nicht mit dem Einführung des Euros ein Stück weit verkauft, eher wurde dadurch die Einheit Deutschlands erkauft. ;-)
    Der Preis der Einheit http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73989788.html

    Abgesehen davon, dass ich nicht davon überzeugt bin, dass die Einheit Deutschlands nach fast 26 Jahren vollzogen ist, kann man im Spiegel 10 Jahre nach der Wiedervereinigung viel schreiben und viele Spekulationen anstellen, ob das alles allerdings auch immer der Wahrheit entspricht?
    Der Spiegel (und nicht nur der) ist für mich schon lange keine "Heilige Kuh" mehr, bzw. war es noch nie.

    "... Indem er Deutschlands Osterweiterung zuließ, half Mitterrand, Kohl zum Kanzler der Einheit zu machen. Das wiederum verschaffte Kohl die Position, den Deutschen die Mark zu nehmen - einer der größten Triumphe in Mitterrands Amtszeit. Vieles spricht für diese These...."

    Eine These wohlgemerkt.
    Denn wenn es tatsächlich so gewesen wäre, dann wären sozusagen die ehemaligen DDR-Bürger jetzt auch indirekt noch Schuld daran, dass die D-Mark über zehn Jahre nach dem 3. Oktober 1990 auf dem Altar der Wiedervereinigung geopfert worden ist. Ich halte den Gedanken für ziemlich abstrus.

  13. Brexit # 13
    skaergarden
    Zitat Zitat von Charlie Beitrag anzeigen
    Eine These wohlgemerkt.
    Denn wenn es tatsächlich so gewesen wäre, dann wären sozusagen die ehemaligen DDR-Bürger jetzt auch indirekt noch Schuld daran, dass die D-Mark über zehn Jahre nach dem 3. Oktober 1990 auf dem Altar der Wiedervereinigung geopfert worden ist. Ich halte den Gedanken für ziemlich abstrus.
    Nimm es doch nicht so persönlich Charlie, und wenn schon, dann haben sich Ossis wie Wessis den "Preis" für die Wiedervereinigung erkaufen müssen. Lies mal, was zwischen den Zeilen steht: http://www.bpb.de/geschichte/deutsch...ndlungen?p=all

    Die Wiedervereinigung wurde uns nicht "geschenkt".

    Für die Einführung einer gemeinsamen Währung mussten Voraussetzungen (Vertrag von Maastricht) festgelegt werden, die für alle EU-Mitglieder für die Einführung einer gemeinsamen Währung maßgeblich sein würden (Konvergenzkriterien). Das brauchte seine Zeit.

  14. Brexit # 14
    skaergarden
    Großbritannien plant Austrittsgespräche erst zum Jahreswechsel

    http://www.deutschlandfunk.de/brexit...news_id=635104

    Dann darf die EU also voller Demut auf die Gesprächsbereitschaft der britischen Premierministerin warten?
    Sollte es Theresa May gelingen, vorab die geplanten Freihandelsabkommen abschließen zu können, würde sich die EU bei den Verhandlungen mit der neuen "Eisernen Lady" in einer ganz bescheidenen Position befinden.

  15. Brexit # 15
    skaergarden
    Der Brexit-Befürworter Nigel Farage darf noch so lange Unfug treiben, bis UK den formellen EU-Austritt erklärt. ;-)
    Als Mitglied des EU-Parlaments will Farage andere Länder zum EU-Austritt bewegen, er beabsichtigt, mit anderen Parteien und politischen Bewegungen zusammen zu arbeiten, die ihre Unabhängigkeit zurückgewinnen wollen.

    Der britische Finanzminister beabsichtigt, die Körperschaftssteuer von 20% auf 15% zu senken, um die Brexit-Folgen für die Wirtschaft abzufedern, was unserem Herrn Schäuble überhaupt nicht gefällt. Diese Absenkung dient nicht nur zur Entlastung der heimischen Wirtschaft, sondern wirkt sich auch als lockendes Angebot für ausländische Firmen aus.

    Der Denkansatz ist gar nicht so verkehrt, ein junger Bürgermeister einer kleinen Gemeinde in NRW hat durch die Senkung des Gewerbesteuerhebesatzes - zunächst um 1/3 - einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Gemeinden geschaffen, so dass seine Gemeinde nach nur wenigen Jahren wieder schwarze Zahlen ins Haushaltsbuch schreiben konnte. Wer die Gunst der Stunde zu nutzen weiß.......

  16. Brexit # 16
    skaergarden
    Die britische Premierministerin Theresa May hat Putin angerufen. http://www.n-tv.de/incoming/Premier-...e18381621.html

    Sie haben sich auf die Aktivierung ihrer Kontakte in mehreren Bereichen geeinigt. Ob auch die wirtschaftlichen Kontakte wiederbelebt werden? Die USA sehen die gegen Russland verhängten Sanktionen auch nicht so eng, die Amerikaner kaufen trotzdem ihre Raketenantriebe in Russland ein. http://www.augsburger-allgemeine.de/...d31999462.html

    Aber gut, dass sich wenigstens Deutschland als verlässlicher Partner an die von den USA initiierten Sanktionen hält. So kann GB jetzt die Gunst der Stunde nutzen und "Kontakte" in Russland aktivieren, die u.U. Deutschland verloren gehen könnten. ;-)

  17. Brexit # 17
    amazonfahrer
    In diesem Bereich des Schwedenforum kannst Du über alle schwedenbezogenen Themen diskutieren. Fragen zur nächsten Schweden Reise oder zur Anreise nach Schweden? Tipps oder Reiseberichte und Fotos aus dem eigenen Schwedenurlaub? Das alles gehört in diesen Bereich, in dem jeder lesen, aber nur registrierte User schreiben können.

    MfG
    Amazonfahrer

  18. Brexit # 18
    Chromix
    Zitat Zitat von skaergarden Beitrag anzeigen
    ..... Die USA sehen die gegen Russland verhängten Sanktionen auch nicht so eng, die Amerikaner kaufen trotzdem ihre Raketenantriebe in Russland ein ......
    Ja, logisch! Die USA sehen ja auch die Sache mit dem Völkerrecht nicht so eng.

    Die Einschätzung, daß das Thema hier nicht hingehört, teile ich, aber von der Möglichkeit, Threads zu verschieben, wird hier im Forum ja leider kein Gebrauch gemacht.

  19. Brexit # 19
    skaergarden
    Nun ist es passiert, die EU-Austrittserklärung ist in Brüssel angekommen.
    Für die Verhandlungen über die Austrittsbedingungen sind auf genau zwei Jahre festgesetzt worden.

    Um einen Domino-Effekt zu vermeiden, hatte EZB-Chef Draghi im Januar d.J. in einem Brief an italienische Europapolitiker klargestellt, dass Länder, die die Euro-Zone verlassen wollen, vorher ihre Verbindlichkeiten bezahlen müssen. Das ist eine Warnung an Politiker, die sich einen Austritt ihrer Länder aus dem Euro wünschen.

    In Frankreich und auch in den Niederlande, also gute EU-Nettozahler, gibt es Politiker, die einen EU-Austritt befürworten.

    Die EU steht jetzt vor dem Problem, das Loch in ihrem Haushalt stopfen zu müssen, dass durch den Wefall der Zahlungen aus GB entstehen wird.
    In Bezug zur jeweiligen Wirtschaftskraft und Bevölkerungszahl waren zwar die Niederlande und Schweden die größten Nettozahler in 2015, aber total in Euronen sieht das Nettozahler-Ranking ganz anders aus:

    Platz 1: 14,3 Mrd. von Deutschland
    Platz 2: 11,5 Mrd. von Großbritannien
    Platz 3: 5,5 Mrd. von Frankreich
    Platz 4: 3,7 Mrd. von den Niederlanden

    http://www.bpb.de/nachschlagen/zahle...ettoempfaenger

    Und wer hat sich jetzt schon bereit erklärt, mehr Euronen in den EU-Topf zu zahlen?

    Gabriel fordert höhere Beiträge an die EU! http://www.zeit.de/politik/deutschla...ungen-exporten

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