1. königlicher Nachwuchs # 1
    Charlie

    königlicher Nachwuchs

    herzlichen Glückwunsch zu dem kleinen Prinzen

    http://web.de/magazine/unterhaltung/...-kind-31392504

  2. königlicher Nachwuchs # 2
    Hochländer
    Hej,
    na dann ergänze ich mal,
    Oscar Carl Olof heisst der Prinz und ist Herzog von Skåne.
    Schweden wird jubeln, mit Recht.
    j.

  3. königlicher Nachwuchs # 3
    Odin
    Hallo

    Diese Herzogstitel sind reine leere Ehrentitel
    ohne jede praktische Bedeutung. Das ist so ein
    überlebter Schmonzenz, genauso wie der ganze
    Rückfall in einen altertümlichen Sprachgebrauch,
    sobald irgendwie vom Hof die Rede ist.

    Eine moderne Monarchie sollte in allen Dingen
    zeitgemäss sein:

    Der Gradmesser kommt bei der Thronfolge.

    Da wird es sich zeigen, wie gleichgestellt das
    gleichgestellteste Land der Welt ist , wenn es
    darauf ankommt. Es ist nämlich mit der
    Gleichstellung von Mann und Frau nicht mehr zu
    vereinbaren, dass zwar die Ehefrau eines Königs
    automatisch den Titel Königin erhält, der Ehemann
    einer regierenden Königin aber NICHT automatisch
    den Titel eines Königs erhält, sondern mit dem
    minderwertigen Status als "Prinzgemahl" abgespeist
    wird. "Prinzgemahl" ist nicht mehr zeitgemäss !

    Wenn Victoria übernimmt, dann kommt die Nagel-
    probe, ob man diese eklatante Ungleichbehandlung
    hinter sich gelassen hat oder nicht.

    Odin

  4. königlicher Nachwuchs # 4
    Hochländer
    Zitat Zitat von Odin Beitrag anzeigen
    Hallo

    Diese Herzogstitel sind reine leere Ehrentitel
    ohne jede praktische Bedeutung. Das ist so ein
    überlebter Schmonzenz, genauso wie der ganze
    Rückfall in einen altertümlichen Sprachgebrauch,
    sobald irgendwie vom Hof die Rede ist.

    Odin
    Hej,
    altertümlicher Sprachgebrauch ist mit hundertmal lieber als diese neuen Sprachverwirrungen wie Gender, queer, mainstream usw. usf.
    Im alten Sprachgebrauch gibt es noch Schönheit in der Sprache, heute wird alles dem "Zeitgeist" untergeordnet,
    j.

  5. königlicher Nachwuchs # 5
    Charlie
    Zitat Zitat von Hochländer Beitrag anzeigen
    Hej,
    altertümlicher Sprachgebrauch ist mit hundertmal lieber als diese neuen Sprachverwirrungen wie Gender, queer, mainstream usw. usf.
    Im alten Sprachgebrauch gibt es noch Schönheit in der Sprache, heute wird alles dem "Zeitgeist" untergeordnet,
    j.
    volle Zustimmung und "altertümlicher" Sprachgebrauch ist auch mir allemal lieber, als dieses unsägliche und alberne "Denglisch", dass heute in allen möglichen Bereichen immer mehr um sich greift.
    Und wie der neue Erdenbürger betitelt wird ist doch erst einmal sch...egal. Er ist schließlich, wie jeder andere von uns, auch nur nackt auf diese Welt gekommen.
    Jedes neugeborene Kind ist immer wieder ein kleines Wunder und ein Grund zu Freude.

  6. königlicher Nachwuchs # 6
    schaurein
    [QUOTE=Charlie;422907] volle Zustimmung und "altertümlicher" Sprachgebrauch ist auch mir allemal lieber, als dieses unsägliche und alberne "Denglisch", dass heute in allen möglichen Bereichen immer mehr um sich greift.


    auch von mir volle Zustimmung ! Dieses "Denglisch" kotzt mich schon immer an! Genau so wie das
    neue Schulsystem ! Die Kinder haben viel zu viel auf einmal ,sollen ja später alle studieren nur " grüßen "(älteren gegenüber usw.) wird nicht mehr gelehrt !Geht aber schon im Elternhaus los !!!
    MfG.
    schaurein

  7. königlicher Nachwuchs # 7
    Odin
    Hallo

    Also ausgerechnet ich bin einer der verbissensten
    Denglisch-Feinde überhaupt - schon seit vielen
    Jahren. Ich bevorrzuge einen Stil, der einfach und
    klar ist und einen Wortschatz benützt, den jeder
    kennt. Also am liebsten so modern wie möglich,
    ohne Überfremdung mit unverdauten und unnötigen
    Fremdwörtern und ohne Ausdruckweise, die
    verschraubt oder angestaubt klingt. Kurze klare
    Sätze, keine unnötigen Nebensätze und keine
    Schachtelkonstruktionen. Leider schreibe ich selber
    oft so, aber wie man im fränkischen sagt:

    "G'redt und g'schriem sin zwaa Poor Schdiefl"

    Odin

  8. königlicher Nachwuchs # 8
    Robin
    Genau! Zurueck mit dem deutschen Sprachgut. Hinfort mit allem Neuen!

    Und da fragt sich noch jemand woher hier bei manchem der Wind weht?

  9. königlicher Nachwuchs # 9
    Odin
    Hallo Robin

    Zitat Zitat von Robin Beitrag anzeigen
    Genau! Zurueck mit dem deutschen Sprachgut. Hinfort mit allem Neuen!

    Und da fragt sich noch jemand woher hier bei manchem der Wind weht?
    Was du da schreibst, das klingt wie eine furchtbare Unterstellung,
    egal auf wen es abzielt.

    Neues ist nicht immer gut, nur weil es neu ist. Altes ist nicht immer
    schlecht, nur weil es alt ist.

    Die Pflege der eigenen Sprache als ein ererbtes Kulturgut ist eine
    Frage der Selbstachtung, die nicht mit Überheblichkeit gegenüber
    anderen Sprach- und Kulturkreisen Hand in Hand gehen muss.

    Als z.B im 17. Jahrhundert das Französische immer mehr überhand
    nahm und von allen inflationär übernommen wurde - egal ob sie es
    richtig konnten oder nicht - da formierten sich die Sprachgesellschaften
    unter Leuten wie Opitz und Harssdörfer, um den fremden Einfluss in
    der deutschen Sprache zurückzudrängen.

    Diese Leute waren aber keine Ausländerfeinde und keine Hasser der
    französischen Kultur. Sie wollten nur Äpfel und Birnen auseinander
    halten.

    In einer ähnlichen Lage sind wir heute: Fremde Sprachen können ist
    gut und nützlich. Viele hier können mehr oder weniger gut Schwedisch.

    Wogegen sich Leute wie Opitz und Harssdörfer wandten, und wogegen
    auch hier einige protestieren, das ist die Durchnmischung, der Brei
    aus eigenen und fremden Wörtern und das völlig unnötige Verdrängen
    und Ersetzen guter eigener Wörter durch fremde - früher französische,
    heute englische - die keineswegs "besser" sind als unsere eigenen.

    Der sprachliche Obstsalat, der heute von vielen unkritisch gesprochen
    wird, stösst einigen sauer auf, die darauf Wert legen, dass Äpfel und
    Birnen an sich ihr eigenes Recht haben und ein schützenswertes
    Kulturgut darstellen, und zwar getrennt voneinander und jede Sorte
    für sich, nicht als Obstsalat vermischt. Ich selbst empfinde Denglisch
    als eine widerliche sprachliche Anbiederung an einen Sprach- und
    Kulturkreis, der unserem eigenen keineswegs "voraus" oder gar
    "überlegen" ist.

    Das hat mit einer Ablehnung von MENSCHEN, die andere Sprachen
    sprechen, garantiert nix zu tun. Nur mit einer ernsten Besorgnis
    um die Zukunft unserer Sprache. Aus dem gleichen Grund pflege
    ich auch meinen fränkischen Dialekt, indem ich ihn im Alltag
    spreche, denn auch der ist ein lebendes Kulturgut.

    Odin
    Geändert von Odin (06.03.2016 um 10:35 Uhr)

  10. königlicher Nachwuchs # 10
    mutter
    Zitat Zitat von Robin Beitrag anzeigen
    Genau! Zurueck mit dem deutschen Sprachgut. Hinfort mit allem Neuen!

    Und da fragt sich noch jemand woher hier bei manchem der Wind weht?
    Ich frag mich immer wieder ganz besorgt woher bei Dir der Wind weht.
    Wenn Du es nicht lassen kannst uns ständig in eine bestimmte braune Ecke zu stopfen, würde ich es für richtig halten, du würdest Dich gänzlich zurückhalten.
    Denn die ständigen Unterstellungen von Deiner Seite nerven einfach nur.
    Bist du wirklich so einfach gestrickt das Du nicht über Deinen Tellerrand blicken kannst.

  11. königlicher Nachwuchs # 11
    Odin
    Hallo

    Ich habe mit Absicht mit den Sprachgesellschaften des 17. Jahrhunderts
    gekontert. Damals war Rassismus unbekannt, der dreissigjährige Krieg
    hatte (zwangsfreiwillig) den Horizonth für fremde Kulturen erweitert,
    leider nicht auf friedliche Art. Auch damals wehrten sich Leute - nicht gegen
    fremde Kulturen, sondern gegen die Überfremdung der EIGENEN Sprache.
    Und diese Leute waren keine Braunhemden..

    Odin

  12. königlicher Nachwuchs # 12
    Odin
    Hallo

    Beispiel, passt hier gut:

    Das schwedische Königshaus ist die französischstämmige
    Familie Bernadotte. Die sprechen aber nicht französisch,
    ganz im Gegensatz zu ihrem Vorgänder Gustav III, der
    der schwedischen Wasa-Familie entstammt, aber beim
    Attentat 1792 als erstes sagte:

    "Je suis blessé"

    Voltaire schrieb von seinem Aufenthalt in Sanssoucci bei
    Potsdam, dass er sich fühle wie in Frankreich, und alle am
    Hof sprächen französisch.

    Trotzdem lebt die deutsche Sprache noch, dank der
    deutschen Klassik und Romantik, die alles wiederbelebt
    hat.

    Odin

  13. königlicher Nachwuchs # 13
    skaergarden
    Zitat Zitat von Odin Beitrag anzeigen

    Die Pflege der eigenen Sprache als ein ererbtes Kulturgut ist eine
    Frage der Selbstachtung, die nicht mit Überheblichkeit gegenüber
    anderen Sprach- und Kulturkreisen Hand in Hand gehen muss.

    Odin
    Wer unter Kultur nur sinnfreies Brauchtum versteht, wird auch der Sprache als überliefertes Kulturgut keine Bedeutung beimessen können.

  14. königlicher Nachwuchs # 14
    Hochländer
    Zitat Zitat von mutter Beitrag anzeigen
    Bist du wirklich so einfach gestrickt das Du nicht über Deinen Tellerrand blicken kannst.
    Ja, das ist sie zweifellos!
    j.

  15. königlicher Nachwuchs # 15
    Aline
    Der arme kleine Oskar! Vor knapp 4 Tagen hat er das Licht der Welt erblickt und nun geht's schon rund......

  16. königlicher Nachwuchs # 16
    Odin
    Hallo

    Aber es geht nicht wegen Prinz Oskar rund, sondern
    wegen verschiedener Sprachauffassungen.

    Odin

  17. königlicher Nachwuchs # 17
    Charlie
    Zitat Zitat von Odin Beitrag anzeigen
    Hallo

    Aber es geht nicht wegen Prinz Oskar rund, sondern
    wegen verschiedener Sprachauffassungen.

    Odin
    Ich glaube hier irrst Du dich ein wenig, man meinte wahrscheinlich eher die einzig richtige Antwort von Mutter auf einen
    wieder mal völlig geistlosen Beitrag hier in dem Strang.
    Ja, um den kleinen Herzog von Skåne sollte es eigentlich gehen, als ich das Thema am vergangenen Donnerstag eröffnet habe.
    Aber wie schon ofmals hier geschehen, wird ein Strang von immer den gleichen Leuten ausgenutzt, um mal wieder zu
    provozieren und ein bisschen Stimmung zu machen.
    So what, man kennt das ja hier inzwischen zur Genüge.
    Im übrigen sind Deine Auslassungen in Bezug auf die Sprache zwar ganz interessant, allerdings an dieser
    Stelle auch völlig fehl am Platze, denn hier sollte es in erster Linie um die Person Oscar Carl Olof und seine Familie gehen.
    Und Dank Hochländer's Beitrag # 2 haben wir ja am gleichen Tag noch den Namen und sogar den Titel erfahren.
    Ich bin schon gespannt darauf, wann hier das erste Bild von dem kleinen Oscar gepostet wird, im Augenblick findet
    man ja im WWW noch nichts brauchbares in dieser Richtung.

  18. königlicher Nachwuchs # 18
    Odin
    Hallo

    Hier für die Region Skåne spielt es keine praktische Rolle,
    ob wir auf dem Papier plötzlich ein Herzogtum mit einem
    Säugling als Herzog sind.

    Ich bin "Verstandes-Royalist", d.h. ich befürworte den
    Fortbestand der Monarchie aus Verstandesgründen, weil ich
    sehe, welches würdelose Gezerre es jedesmal ist, wenn in
    den USA ein Präsident gewählt werden soll oder wenn die
    Bundesversammlung einen neuen Bundespräsi ausersehen
    soll. Die Thronfolge erspart den Einwohnern von Monarchien
    dieses Getue, ohne dass die Demokratie deshalb in Gefahr
    wäre.

    Mir fehlt aber irgendwie das Verständnis für die intensive
    Anteilnahme an Einzelschicksalen der königlichen Familie,
    so im "Frau-mit-Herz"-Stil. Die haben ihre Schicksale und
    ihre (staatstragenden) Aufgaben, und ich habe mein
    kleines Einzelschicksal und meine (nicht-staatstragenden)
    Aufgaben.

    Auch bin ich der Meinung man sollte die Monarchie mal
    sprachlich und zeremoniell entrümpeln. Bei der jährlichen
    Nobelfeier sollten die Verdienste der Preisträger im Zentrum
    des allgemeinen Interesses stehen und nicht die Frage,
    welche weiblichen Mitglieder des Königshauses welchen
    Deckel auf dem Kopf haben oder wer an der Tafel neben
    wem sitzen darf. Dieses ganze abgehobene Getue sollte
    im Jahre 16 des neuen Jahrtausends endlich mal der
    Vergangenheit angehören. Die Königlichen treten ja auch
    nicht mehr mit Krone, Zepter und Hermelinmantel auf.

    Odin
    Geändert von Odin (08.03.2016 um 10:41 Uhr)

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