• Örebro - Das Herz von Schweden

    ÖrebroDie Region Örebro hat etwa 280.000 Einwohner und ist in insgesamt 12 Gemeinden unterteilt. Die Gegend präsentiert sich gerne als das Herz von Schweden und wenn man auf eine Landkarte schaut, versteht man auch warum. Die Region Örebro liegt mitten im bevölkerungsreichsten Teil Schwedens ungefähr auf halbem Weg von Göteborg nach Stockholm. Zwischen beiden schwedischen Metropolen verläuft auch eine Autobahn direkt durch Örebro. Die Region Örebro wird außerdem von den großen schwedischen Binnenseen Vänern, Vättern, Hjälmaren, Mälaren und Siljan umschlossen.



    Die Geschichte der Region Örebro

    Die Region Örebro hat in der Geschichte Schwedens eine strategisch wichtige Rolle eingenommen. Auf Grund seiner Lage befand sie sich sozusagen mitten im Zentrum des Geschehens. Im Mittelalter entstand die Stadt Örebro als Hafenstadt für den Eisenhandel. Sie liegt etwa 300 km nordöstlich von Göteborg und etwa 200 km westlich von Stockholm. Über den Göta-Kanal und den Binnensee Vänern ist Örebro mit Göteborg verbunden, über den See Mälaren und den Fluss Arbogaån mit Stockholm.

    Das Örebroer Schloss

    Örebro und seine Vergangenheit

    Das Örebroer Schloss mit seinen meterdicken Mauern hat schon viel erlebt. Die mächtige Burg steht inzwischen seit 700 Jahren im Zentrum der Stadt und hat Reichstage, Belagerungen und Begegnungen von den unterschiedlichsten Persönlichkeiten miterlebt. Anhand von Computeranimationen und Modellen können interessierte Besucher der Burg die Geschichte der Region zurückverfolgen. Auch an spannenden, szenischen Führungen mit der klangvollen Beschreibung „Geheimnisse der Wasaburg”, können Touristen teilnehmen und dabei auf historische Persönlichkeiten treffen.

    Örebros malerische Innenstadt

    Mitten durch Örebro fließt der kleine Fluss "Svartån". An seinem Ufer liegen ein wunderschöner Stadtpark und das Freilichtmuseum Wadköping. Der alte Ölhafen von Örebro wurde zu einem beeindruckenden Naturschutzgebiet umgestaltet, in dem man nicht nur gut Kaffee trinken und spazieren gehen kann, sondern auch Biber Wasservögel, Otter und andere Tiere beobachten kann.

    Das Freilichtmuseum Wadköping

    Auch im Freilichtmuseum Wadköping gibt es viel Geschichtliches zu entdecken. Das Museum liegt malerisch am Ufer des Flusses Svartån und beherbergt sowohl Wohnungen, Werkstätten, Konditoreien, Kaufläden und Theater- bzw. Ausstellungsräume. Die Holzhäuser und Höfe stammen aus dem 17., 18. und dem frühen 19. Jahrhundert und zeigen den Besuchern die ältere Besiedelung und das Stadtmilieu der Stadt Örebro.

    Aber auch Aktivitäten im, am und auf dem Wasser stehen in der Region Örebro hoch im Kurs. Denn durch die Lage an Schwedens viertgrößtem See, dem Binnensee Hjälmaren, gibt es ideale Möglichkeiten für Wanderungen, Boots- und Kanutouren oder Fahrradausflüge.

    Bergslagen – Schwedens längster Flachlandwanderweg

    Im nördlichen Teil der Region befinden sich die tiefen und kilometerweiten Wälder Bergslagens. Der Bergslagen ist Schwedens längster Flachlandwanderweg und misst 280 km. Hier können wochenlange Wanderungen unternommen werden. Schwedenurlauber können in den vielen Seen baden, angeln und die Stille und Einsamkeit genießen. Auf seiner ganzen Länge des Weges gibt es Toiletten, Schutzhütten, Feuerholz, sowie Stege über feuchte Gebiete.

    Wanderungen in den Kilsbergen

    Im Westen der Region liegen die mächtigen Kilsberge mit aufregenden Wanderwegen. Hier gibt es einen Campingplatz, Angelmöglichkeiten und schöne Wanderwege. Die Wanderwege sind sehr gut gekennzeichnet, sodass es praktisch unmöglich ist sich zu verlaufen. Es gibt auch kürzere Rundwanderwege. An vielen Stellen erwartet den Bergwanderer eine atemberaubende Aussicht.

    Der Nationalpark Tiveden

    Sehr empfehlenswert für Schwedenurlauber ist der Nationalpark Tiveden im Süden der Region Örebro. Der Nationalpark besteht aus viel altem Wald und auch einigem Urwald. Das Gebiet wird auch als Schwedens südlichste Wildmark bezeichnet. Mächtige Felsblöcke liegen in diesem Park, die die Eiszeit aufgetürmt hat. Auch Grotten, kleine Tümpel und tiefe Felsspalten entdeckt man immer wieder. Der Nationalpark ist sehr still und einsam und perfekt zur Erholung geeignet. Das Gebiet ist besonders bei Wanderern sehr beliebt. Allerdings sollte man trittsicher sein. Am Eingang des Parks gibt es eine Informationshütte, die detaillierte Karten und Broschüren bereithält, auch auf Deutsch.